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Jungvögel, Insekten und anderes Getier in den Abendstunden.

pechlibelleGroße Pechlibelle (Ischnura elegans) am Teich


Clematis “Arctic Queen” (das war aber in den Vormittagsstunden)

jungamsel1906aJungamsel – frisch gebadet

rotschwanz1906aDas junge Rotschwänzchen überlegt noch

abendstimmungAm Abend  ist die Temperatur im Freien noch am angenehmsten -
der Mond steht immer schon sehr früh am Himmel.

nachtfalter1Nachtfalter, der an ein Taubenschwänzchen erinnert

nachtfalter2

garfieldGarfield mit seinem dicken Unterfell findet es jetzt auch am besten.

. . .   zwischen Morgen, Mittag und Abend – ich sag nur eins: heiss!

linusBesuch von Linus am Morgen, während unsere Katzen platt auf den Fliesen in der Küche liegen.
Es hat in der Nacht kaum abgekühlt.

eichelhaeherBaden oder nicht baden? – das ist hier die Frage – Der Eichelhäher im Ahorn ist noch unschlüssig.

gazpachoHeute Mittag gab’s Gazpacho und sonst bei mir fast nur Wasser – das lief einfach so durch mich durch – drei Liter bestimmt.

kirroyalAm Carport erfreut mich nun die Kletterrose “Kir Royal” . . .

fingerhutbiene. . .  und diese Hummel ( Bombus terrestrisErdhummel) war ein Riesenbrummer – leider zuviel Bewegungsunschärfe.

adonislibelleAm Teich waren heute viele Frühe Adonislibellen  (Pyrrhosoma nymphula)  zu sehen . . .
(und mich hat doch glatt eben was gestochen – Mist! Ich fürchte, ich muss mich mit Autan eincremen).

ameisenkoenigin. . .  und am Abend  bekam ich noch den Besuch einer Ameisenkönigin.

. . .  das ist kein Witz!  So heiss wurde es bei uns tatsächlich am späten Nachmittag. Es war schon ab dem frühen Morgen gut warm. Der GöGa hat sich ausgerechnet heute den Schnitt der langen Ligusterhecke vorgenommen – nun ja, er ist hart im Nehmen. Die Fußgänger werden ihm aber sicher dankbar sein – die Bienchen weniger. Mit sehr missmutigem Gebrumm ließen sie von den Ligusterblüten ab. Es ist gleich 20 Uhr und noch immer sehr heiss. Ich glaube, ich werde das Gießen auf morgen früh verschieben. Nur den Gartenteich habe ich wieder richtig voll gemacht. In diesem Jahr muss man sich auch gegen Stechmücken schützen – bislang war das trotz der Teichlandschaft nie ein Problem gewesen. Aber inzwischen habe ich schon etliche Stiche abbekommen – die Viecher finden mich immer!!!

glockenblumenSo schön stehen gerade die hohen Glockenblumen vor der roten Blasenspiere. Links daneben – das sieht man hier nicht -
auch noch blaue Katzenminze.

geissbartDer Waldgeißbart (Aruncus dioicus) fängt auch an zu blühen.

abendlicht1Nun biegt die Sonne um die nordwestliche Gartenecke und verschwindet hinter dem hohen Nachbarhaus. Bis sie
schließlich untergeht, dauert es noch zwei Stunden mindestens.

Habe ich schon geschrieben, dass ganz viele Jungvögel unterwegs sind? Es ist schön sie zu beobachten: Junge Amseln, Rotschwänzchen, Hauben – und andere Meisen.

Seht ihr auch den kleinen, zerzausten Schwan auf meinem Teich ;-)

comicschwanWollgras – ein bisschen in Photoshop bearbeitet

Kennt ihr das Ruprechtskraut (Geranium robertianum) auch Stinkender Storchschnabel genannt?  Als ich es vor Jahren zum ersten Mal bei uns im Garten bemerkte, fand ich es ganz hübsch und so gar nicht “stinkend”. Das war die Zeit, als unser Garten noch eher einem Fussballfeld glich mit maximal dem Versuch eines einzigen Blumenbeetes. Inzwischen ist es zur Plage geworden. Vorne im Garagenhof gibt es noch einen kleinen Teil uralten Betonbodens, der inzwischen immer mehr Risse aufweist. Außerdem ein schmales Kiesbeet, in das meine Mutter vor 30 Jahren mal Lebensbäume pflanzen ließ, die irgendwann die Garagen überwuchsen und gegen Geißblatt ausgetauscht wurde. Selbiges blühte nie, überwucherte aber auch irgendwann die Garagen. Seitdem gibt es nur noch diese Kiesauflage und Unkraut ohne Ende. Heute habe ich mich dort mal wieder ans Unkrautentfernen gemacht, und ich sage euch – in Massen stinkt das Ruprechtskraut gewaltig. Eigentlich habe ich null Lust auf diese Arbeiten, ich habe im eigenen Garten genug zu tun. Aber außer mir macht dort eh keiner was, und irgendwie denke ich immer an die Praxis und dass die Patienten eventuell doch mal aus dem Wartezimmerfenster gucken und diese Walachei sehen könnten. Machen die eh nie – haben sie zumindest zu meiner Zeit nicht gemacht – aber dieses “Ordnung machen müssen” steckt mir wohl im Blut. Dabei überlege ich dann immer, ob ich nicht doch nochmal einen Anlauf nehmen sollte und aus dem schmalen Kiesbeet was machen sollte – was anderes als nur Unkraut wachsen lassen ;-)  Ich habe heute Massen an Quecke oder sowas in der Art rausgerissen. Man könnte versuchen, das, was dort sowieso wächst, gezielt durch veredelte Pflanzen zu ersetzen – also Ziergräser statt Quecke und “Geraniümer” = Storchschnabel in Sorten anstelle des Ruprechtskrautes. Im Moment wachsen dort außerdem noch jede Menge blaue Polsterglockenblumen. Die wachsen bei uns auch wie Unkraut aus jeder Ritze – sehn aber schön aus.

polsterglockenblume2

Unsere ewig lange Ligusterhecke blüht – ein Duft, der schon fast zuviel werden kann – süß wie Flieder aber irgendwie kurz vorm “Umkippen”.  Die Bienen mögen ihn offenbar, denn selbst die winzigen Blüten werden angeflogen. Nächste Woche muss der GöGa die Hecke dann aber schneiden, bevor mal wieder wer meckert, dass sie zu sehr in den Fussweg hinein ragt. Stimmt ja auch irgendwie.

liguster1

Il vecchio muro – Die alte Mauer

altemauer

Nicht irgendwo im Süden Europas sondern der Kellerabgang vom alten Haus. Wir warten schon ewig auf den Maler,
der das Haus neu verputzen soll. Aber das Wetter und anscheinend auch Krankheit verzögern das immer mehr.

Ich kann übrigens kein Italienisch. Das mit “Il vecchio muro” ist mir nur in den Sinn gekommen, weil es bei uns in Höchst ein Edelrestaurant dieses Namens gibt, das in einen Teil der alten Stadtmauer hineingebaut wurde. Für das Ambiente dort natürlich eine tolle Sache.

Ja was ist das denn da?  Ein stacheliges Meerwurmungeheuer und das in meinem Garten?

zapfenaussen

Innenleben eines Tannenzapfens

Nein, es ist ein aufgebrochener, frischer Tannenzapfen. So habe ich ihn in der Tat noch nie gesehen.  Da Tannen ihre Zapfen im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen (Fichte, Kiefer usw.) so gut wie nie im Ganzen abwerfen, sehe ich im Garten selten überhaupt Tannenzapfen. Stattdessen ist zwischen Herbst und frühem Frühjahr der Bereich unter unserer alten Tanne samt Umgebung meist großzügig mit Schuppen übersät, bis ich mich ans große Aufräumen mache. Heute fand ich aber beim Rasenmähen einen im oberen Drittel zerbrochenen Zapfen im Gras (das restliche Drittel später im Beet). Und wenn man sich das saftige und vermutlich süße Innere ansieht, dann kann man auch verstehen, warum Eichhörnchen und Co so wild darauf sind. Leider sind die Zapfen auch von außen außerordentlich klebrig-harzig.

zapfeninnenLeuchtend pink – so sieht er von innen aus.

♥ ♥ ♥

Mal wieder ein Blick auf den Rosenbogen zwischen Garagenhof und Hauseingang:

collagerosenbogen

 Noch ist der üppig blühende Bauernjasmin das beherrschende Element, aber die Kletterrose “Ilse Krohn” öffnet immer
mehr Blüten und passt farblich perfekt zum Philadelphus. Die blaue Glockenblume hat sich dort zwischen den Sträuchern
selbst angesiedelt.

Willkommen im Mainzauber Gartenblog! Hier schreibe ich so ziemlich alles auf, was sich in meinem Garten tut. Seitdem ich . . . weiterlesen bitte hier: Willkommen

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