Monats-Archive: August 2008
. . . eines Spätsommernachmittags:

Mehr Fotos aus dem Naturschutzgebiet der Weilbacher Kiesgrube im Mainzauber Blog.
beim Ranunkelstrauch “Kerria japonica”. Das sieht sehr schön aus, wo jetzt im Moment im Beet vor dem Rosenbogen so wenig blüht. Der Ranunkelstrauch wächst gewaltig, das hatte man mir ja bereits prophezeit. Der braucht dann wohl nach der Blüte einen kräftigen Rückschnitt.

Begleitet werden die gelben Blüten vom Lavendel, der immer noch blüht

und noch eine Stufe niedriger von einem kleinen weiß blühenden Bodendecker,

dessen Namen ich komplett vergessen habe.
Ich erinnere mich, dass ich diesen Bodendecker im zeitigen Frühjahr gepflanzt habe und mich irgendwer gewarnt hatte, weil es eben noch so früh im Jahr war. Aber die Pflanzen haben sich toll entwickelt und blühen ununterbrochen.

Im schmalen, angrenzenden Zaunbeet blühen und fruchten

die Erdbeeren immer noch, flankiert von Borretsch und Petersilie

Die Krause Petersilie hat sich prächtig entwickelt und bildet eine tolle Beeteinfassung,
kann ich für Küchenbeete nur weiterempfehlen.
im Taunus gibt es im Foto-Blog.

… wurde gerade in Andrea’s Blog bei mir wach gerufen. Sie zeigt das Foto einer riesigen Engelstrompete. Meine Versuche mit Engelstrompeten sind nie etwas geworden und so große wie bei Andrea kenne ich nur aus dem Urlaub. Ich erinnere mich an eine an sich katastrophale Woche auf einem Segelschiff vor Korfu. Das sollte ein Segel- / Beauty-Törn werden, den ich mir nach Andis Geburt gegönnt hatte. Auf den drei wunderschönen Seglern kamen Frauen zusammen, die schlecht zu einander gepasst haben und leider hatten die wenigsten eine Vorstellung davon, was sie erwarten würde. Ich glaube, ich war die Einzige, die das Ganze am Ende der Woche trotzdem gut fand. Aber erzählen wollte ich von der Nacht, in der wir auf der Meerseite eines Robinson Clubs anlegten, wo wir auch das an sich bereits geschlossene Gelände betreten konnten (es war Anfang Oktober). Die Frau des Skippers, die sonst die Beautybehandlungen machte, wollte dort mit uns meditieren. Mir ist vor allem eines in Erinnerung geblieben: der unglaublich starke Vanilleduft von riesigen Daturen*** in einer noch wunderbar milden Nacht (wir konnten Anfang Oktober auch noch im Meer baden). Das war so traumhaft schön, dass ich immer eine große, große Engelstrompete haben wollte – ähnlich wie mit dem Geißblatt nach dem Aufenthalt auf Lesbos. Hat aber anders als beim Geißblatt bislang nie wirklich geklappt.

Quelle: Wikipedia *** Datura inzwischen Brugmansia
. . . beleuchtet die Sonne vor allem die letzten Blüten auf der Südostseite des Hauses. Neben den rot-gelben Dahlien und den dauerblühenden kleinen Glockenblumen freue ich mich im Kasten am Wintergarten um die zweifellos letzte Clematisblüte. Die Blüten der blau-lila “Königskind“ sind mittlerweile winzig im Vergleich zur frühen Blüte im Mai. Sie entsprechen jetzt eher den Blüten der Little Nell vorne am Rosenbogen.

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Auch die gefüllte rote Stockrose am Hauseingang blüht inzwischen mit
relativ kleiner Blüte. Das satte Rot wirkt trotzdem.

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Im Halbschatten vor den Farnen öffnen die Herbstanemonen ihre Blütenknöpfchen.

Und schon fast im Dauerschatten auf der Nordwestseite blühen im Moment sehr schön die Fuchsien.
Diese Fotos vermitteln vielleicht einen prächtigeren Eindruck, als der Garten momentan wirklich bietet. Viel ist nämlich nicht mehr los, mir fehlen nämlich eindeutig Herbstblüher. Immerhin habe ich es ja inzwischen schon geschafft, dass der Garten nach der Zwiebelblumenblüte im Frühjahr nicht ausschließlich in Grün versinkt, aber Herbstblüher fehlen definitiv. Das wird im kommenden Jahr anders. Erstmal Urlaub, dann Rasenneuanlage und Baumfällen *seufz* – dann auf zu neuen Taten ;-)

