Warm, aber trübes Wetter
Wie schon im anderen Blog beschrieben, fehlt uns heute bisher leider die Sonne. Aber es ist inzwischen (14 Uhr) wirklich mild und ich konnte gerade einen Gartenrundgarten im T-Shirt machen. Wenn ich mich länger draußen aufhalten wollte, dann bräuchte ich schon Jacke oder Pullover. Immerhin habe ich feststellen können, dass sich an allen Clematispflanzen neue Knospen zeigen, auch an “Little Nell“. Da freue ich mich natürlich sehr drüber. Überall kommen jetzt die Spitzen von Tulpen, Narzissen und Hyanzinthen raus – auch dort, wo umgegraben wird. Einiges habe ich ja schon versetzt, aber für alle Zwiebeln fehlt mir der Nerv. Bin im Moment durch die Allergie doch etwas dünnhäutig und genervt. Mal sehn, vielleicht mache ich nachher doch noch was. Im Moment stinkt’s im Garten eh komplett nach Algen – igitt! Stefan hat den Bottich des alten Wasserspiels ausgekippt.
Tabula rasa
Nun sieht es schon ganz schön leer aus im Garten, ist aber gut so. Um kurz nach Zwölf sind die Mannen erstmal abgezogen. Ich weiß nicht, ob’s das für heute war oder nur Mittagspause ist. Dann müssten sie eigentlich gleich wieder erscheinen.

Die hohe Tanne musste einiges an Ästen lassen, damit sich das Sauerkirschbäumchen wieder erholen kann. Außerdem wuchs darunter derartig viel an Gestrüpp, dass man nichts mehr hätte wirklich neu anpflanzen können. Ich möchte dort gerne ein Schattenbeet anlegen mit Farnen, Anemonen, Purpurglöckchen und Funkien. Mein Mann wird sicher nachher erstmal das Gesicht verziehen, wenn er den beschnittenen Stamm sieht, aber es hilft ja alles nichts.

Das Schlaraffenland für Amsel & Co ist wiedereröffnet!

Schneeglöckchen im Verborgenen
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Helleborusknospen – ich dachte schon, sie seien im Winter kaputt gegangen
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Was für ‘ne Aufregung! Erst verschwindet dieser weiße Schönling und Dosi macht einen Aufstand, als ob er zu uns gehören würde. Und dann rücken in meinem Revier lauter Männer mit so Krachmachmaschinen an, wie sie die Dosis sonst nur im Sommer mal benutzen. Irgendwie sieht das jetzt alles so merkwürdig aus. Und Dosi meint, es würde noch viel merkwürdiger werden, bevor es wieder schön wird. Was meint sie bloß?
*freu*
Habe gerade einen Anruf bekommen: Linus ist wieder da und unversehrt. Das ist schon die zweite gute Nachricht heute.
Endlich!
Wenn in der Morgendämmerung plötzlich drei kräftige Männer in Arbeitskleidung im Garten stehn, dann kann man davon ausgehn, dass nun wirklich was passiert. Und ich sag euch, wozu ich oftmals Stunden und Schweiß gebraucht habe, geht bei denen ruckizucki. Der alte Birnbaum, der schon fast in die Tanne eingewachsen war, ist weg, diverses Kleingesträuch ebenso, der Flieder – den wir nun als Vogelbeobachungsbaum doch retten wollen – gestutzt. Und zu meinem großen Erstaunen werden wirklich alle kleinen Sträucher, die ich noch gepflanzt hatte und die nun im Wege sind, liebevoll ausgebuddelt, von Unkraut befreit und zur Weiterverwendung zur Seite gestellt. Damit habe ich nicht gerechnet und nun bin ich doch sehr positiv überrascht. Im Moment wird das unsägliche Gestrüpp hinter dem Carport entfernt und abtransportiert.
Bei soviel positivem Eindruck habe ich nun doch zugestimmt, dass die Magnolie versetzt wird. Der Chef hatte das schon zweimal vorgeschlagen, aber mein GöGa und ich hatten Bedenken. Aber es stimmt schon, dass der Ahorn die Magnolie im Wachstum beeinträchtigt. Man kann das deutlich sehen. Nun verlasse ich mich darauf, dass die wissen, was sie tun und die Magnolie nicht etwa auf der Strecke bleibt.
Linus = “Lady” wird gesucht
Seit heute weiß ich, dass der schöne weiße Kater, den ich im letzten Jahr “Lady” getauft hatte, in Wirklichkeit “Linus” heißt. Ich weiß es deshalb, weil die Besitzer von Linus ihn leider seit zwei Tagen vermissen.
Aus aktuellem Anlass daher nochmal ein paar Bilder von Linus:
Vielleicht lesen ja doch mehr Unterliederbacher und Höchster hier mit als ich ahne. Linus hat eine Tätowierung und einen Transponder***. Er muss auf alle Fälle zu identifizieren sein. Aber: Linus ist taub! Also bitte ihr Unterliederbacher und Höchster >>> guckt mal in eure Garagen, Gartenhütten und auch Keller. Vielleicht sitzt Linus dort und kommt nicht mehr weg.
[Bei der elektronischen Kennzeichnung wird ein Transponder unter die Haut der Katze im Bereich von Hals oder Schulter verbracht. Ein Transponder ist nur etwa 12 mm lang. Er besteht aus einer gewebeverträglich beschichteten Glaskapsel, die einen Mikrochip mit Antenne enthält. Der Mikrochip trägt einen unveränderlichen Zahlencode, der nur einmal vorkommt. Dieser Zahlencode kann mit einem speziellen Lesegerät, über das inzwischen viele praktizierende Tierärzte, Amtstierärzte und Tierheime verfügen, abgelesen werden. Der Transponder ist dabei absolut passiv, verfügt über keine eigene Energie und strahlt nicht. Nur während des Lesevorgangs werden vom Lesegerät elektromagnetische Wellen ausgesandt, die den Transponder kurzzeitig aktivieren, um den Code abzurufen. Seit Einführung des ISO-Standards für Transpondersysteme setzt sich dieses sichere Verfahren mehr und mehr zur Kennzeichnung von Katzen, Hunden und anderen Tieren durch. Jeder ISO-Transponder kann mit jedem ISO-Lesegerät unabhängig vom Gerätehersteller abgelesen werden. Der Transponder wird mit einer sterilen Kanüle injiziert.]
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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