Tages-Archive: 27. Februar 2009
Nun sieht es schon ganz schön leer aus im Garten, ist aber gut so. Um kurz nach Zwölf sind die Mannen erstmal abgezogen. Ich weiß nicht, ob’s das für heute war oder nur Mittagspause ist. Dann müssten sie eigentlich gleich wieder erscheinen.

Die hohe Tanne musste einiges an Ästen lassen, damit sich das Sauerkirschbäumchen wieder erholen kann. Außerdem wuchs darunter derartig viel an Gestrüpp, dass man nichts mehr hätte wirklich neu anpflanzen können. Ich möchte dort gerne ein Schattenbeet anlegen mit Farnen, Anemonen, Purpurglöckchen und Funkien. Mein Mann wird sicher nachher erstmal das Gesicht verziehen, wenn er den beschnittenen Stamm sieht, aber es hilft ja alles nichts.

Das Schlaraffenland für Amsel & Co ist wiedereröffnet!

Schneeglöckchen im Verborgenen
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Helleborusknospen – ich dachte schon, sie seien im Winter kaputt gegangen
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Was für ‘ne Aufregung! Erst verschwindet dieser weiße Schönling und Dosi macht einen Aufstand, als ob er zu uns gehören würde. Und dann rücken in meinem Revier lauter Männer mit so Krachmachmaschinen an, wie sie die Dosis sonst nur im Sommer mal benutzen. Irgendwie sieht das jetzt alles so merkwürdig aus. Und Dosi meint, es würde noch viel merkwürdiger werden, bevor es wieder schön wird. Was meint sie bloß?
Habe gerade einen Anruf bekommen: Linus ist wieder da und unversehrt. Das ist schon die zweite gute Nachricht heute.
Wenn in der Morgendämmerung plötzlich drei kräftige Männer in Arbeitskleidung im Garten stehn, dann kann man davon ausgehn, dass nun wirklich was passiert. Und ich sag euch, wozu ich oftmals Stunden und Schweiß gebraucht habe, geht bei denen ruckizucki. Der alte Birnbaum, der schon fast in die Tanne eingewachsen war, ist weg, diverses Kleingesträuch ebenso, der Flieder – den wir nun als Vogelbeobachungsbaum doch retten wollen – gestutzt. Und zu meinem großen Erstaunen werden wirklich alle kleinen Sträucher, die ich noch gepflanzt hatte und die nun im Wege sind, liebevoll ausgebuddelt, von Unkraut befreit und zur Weiterverwendung zur Seite gestellt. Damit habe ich nicht gerechnet und nun bin ich doch sehr positiv überrascht. Im Moment wird das unsägliche Gestrüpp hinter dem Carport entfernt und abtransportiert.
Bei soviel positivem Eindruck habe ich nun doch zugestimmt, dass die Magnolie versetzt wird. Der Chef hatte das schon zweimal vorgeschlagen, aber mein GöGa und ich hatten Bedenken. Aber es stimmt schon, dass der Ahorn die Magnolie im Wachstum beeinträchtigt. Man kann das deutlich sehen. Nun verlasse ich mich darauf, dass die wissen, was sie tun und die Magnolie nicht etwa auf der Strecke bleibt.

