Blaumeisen
Bei Familie Blaumeise wird am Nistkasten rumgeklopft und gezimmert wie bei Spechtens persönlich. Ich dachte wirklich erst, dass in unserem “Wäldchen” ein Specht zugange sei.

Danke . . .
für eure Kommentare. Hier schnell einige Antworten meinerseits, damit sie auch gefunden werden:
@Karl-Heinz: Wie gut, dass ich vor Spamlöschaktionen nochmal schnell durchscrolle. Dein Kommentar weiter unten war tatsächlich im Spam gelandet.
@Angelika: Das mit der zu feuchten Erde kann bei uns hinkommen, vor allem im Vorgarten. Da trocknet es selten mal richtig ab. Die Narzissen kommen tatsächlich alle wieder.
@Barbara: Die Idee mit der eigenen Namensgebung finde ich sehr originell. Das werde ich mir merken

Heute ist es schon wieder richtig schön, aber noch relativ kühl. Wenn man bedenkt, dass wir heute schon den 31.März haben – es wird wirklich Zeit, dass der Frühling mal so richtig loslegt. Ich war vorhin schonmal kurz draußen im Vorgarten und habe nach den Kletterrosen geguckt. Diesmal scheint sich auch die Rote ohne Namen gut zu entwicklen. Ich schätze es war gut, dass ich sie schon beim Auftauchen der ersten Knospen gegen Sternrußtau gespritzt habe. Ich werde jetzt mal ein paar Fotos machen – die kommen hier später noch rein.

Iris – Pulsatilla – Helleborus – Hasenglöckchen

Etwa unscharf – die korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius corsicus)

Kugelprimel ( Primula denticulata)

Rosenaustrieb – die Rumba ist schon am weitesten von allen

Die Überraschung: meine Petersilie, die ich im letzten Jahr als Randbepflanzung im Vorgarten ausgesät hatte, hat den Winter hervorragend überstanden.

Ein traumhaftes Blau – Iris reticulata
Donnerstag // Lenzrosen
Am Donnerstag soll es im Garten weitergehen, habe ich heute Nachmittag erfahren. Diesmal war ich am Telefon nicht mehr allzu freundlich. Ich fühle mich mittlerweile doch ganz schön verschaukelt. Immer wieder heißt es: die Baumschule hat noch nicht alles zusammen. Ja gibt es denn nur die Eine? Ich war heute Nachmittag mal im Gartencenter Sunflower in Kalbach – das birst regelrecht vor Pflanzen und zwar in allen nur erdenklichen Größen und Qualitäten. Da hätte ich meine Pflanzen für den Garten schnell zusammen. So habe ich mich beschieden und nur ein bisschen bunten Kleinkram mitgenommen für den Vorgarten: ein paar blaue Iris, gelbe Hornveilchen, zwei rote Küchenschellen, eine grünblühende Lenzrose “Helleborus argutifolius corsicus” und ein bissl Steinbrech und Kugelprimelchen für’s alpine Beet. Mein Tulpen vom vorletzten Jahre scheinen nicht wieder zu kommen – sehr seltsam. Da sind nur ein paar einsame Blätter aufgetaucht.
Europäische Marienkäfer gibt es offensichtlich wieder vermehrt. Während ich im letzten Jahr fast nur die asiatischen zu Gesicht bekommen habe, habe ich jetzt schon ganz viele europäische gesehen. Meine Bitterorange mit den Schildläusen habe ich ja jetzt raus gestellt und prompt sitzt ein Marienkäferle drauf. Der GG sagt grade: eins ist aber wenig. Na ja, ich habe ja auch gerade erst fast alle Schildläuse abgekratzt. So toll ist also das Marienkäferbuffet derzeit nicht bestückt.

Diese blöden Schildläuse müsste man fast mit der Lupe absuchen
Morgen mache ich mal ein paar Fotos aus dem Vorgarten. Jetzt blüht ja doch immerhin einiges. Helleborus argutifolius corsicus – die korsische Nieswurz hat ganz andere Blätter als die mir bisher bekannten Lenzrosen. Sie sind auffällig groß und gezähnt, wirken fast ein bisschen stachelig. Was Besonderes ist diese Helleborusart wohl nicht, war auch mit 4,50 Euro außerordentlich preiswert. Aber sie gefällt mir. Ich habe sie zu der weiß blühenden Lenzrose gesetzt und dazu die beiden roten Küchenschellen. Leider weiß ich nicht, wie meine anderen Helleborussorten heißen. Zwei kann ich vielleicht nachschlagen, die hatte ich im letzten Jahr von einem Versender und die haben bisher noch nicht geblüht. Die Lenzrose mit den rosa-hellgrünen Blüten könnte eine Mallorcalenzrose (Helleborus lividus) sein und die weiße, die ich in diesem Jahr im Körbchen gekauft habe, ist eine Helleborus niger (ohne genaue Sortenbezeichung.) Eine sehr schöne Übersicht über Lenzrosen hat die Firma Alpine Peters auf ihrer Homepage.
Helleborus lividus ?
Na super: unter “Blümchen bestellt” steht am 6. November 2008 >
Rote Christrosen
Weiße Christrosen
Blaue Leberblümchen
und tiefdunkelrote Etagenprimeln > jetzt bin ich auch nicht schlauer, aber es gibt immerhin ein Foto, wie sie theoretisch blühen sollen:
Aha – Pötschke hat die noch im Katalog. Die Weiße ist auf jeden Fall eine Helleborus niger, bei der Roten steht Helleborus Hybride “Rubra”. Ob das weiter hilft? Heißt ja auch nur rot. Ist aber eigentlich auch egal. Hauptsache sie blühen und sehn schön aus!
Traumwetterchen
Die Wettervorhersage hat nicht gelogen: es ist herrlich heute. Nach einem recht kühlen Morgen – na, der war ja heute auch früher als sonst – ist es draußen sonnig und warm. Ich war schon gut zwei Stunden ohne Strümpfe und im T-Shirt im Garten. Eigentlich bin ich stinkig, weil die Gärtner nach wie vor nicht da sind, aber ich mach das Beste draus. Den Rankobelisken habe ich fertig zusammengeschraubt und vorne im Vorgarten ins Beet gesetzt. In die Mitte habe ich eine meiner Austinrosen (Lady Emma Hamilton) gepflanzt, die immerhin auch 1,50m hoch werden kann, und seitlich eine Clematis, die schon unter dem Fällen des Ahorns gelitten hat und vermutlich ganz unter die Räder gekommen wäre, wenn der neue Baum gepflanzt wird. Ich weiß momentan überhaupt nicht, welche das ist.

Von der Farbe her wird sie wunderbar zur Rumba und zur Nostalgierose passen
Die umgepflanze Clematis könnte die weiße Gillian Blade sein, das würde gut passen
Während ich auf der Terrasse so vor mich hin geschraubt habe, wurde ich wohl ein Teil der Natur, denn plötzlich ließen sich die Meisen ganz unbekümmert überall in meiner Nähe nieder.

Bis Linus auftauchte. Das ist wirklich ein schlimmer Finger. Erstens hat der uns inzwischen fast adoptiert, obwohl ich ihn nicht ermuntere und zweitens würde der liebend gerne auf Vogeljagd gehen. Im Winter hatte ich ihn ja schonmal im Flieder erwischt und eben hat er das Futterhäuschen gestürmt. Da bin ich dann aber mit dem Gartenschlauch hinterher, das muss nicht sein. Linus trägt zwar inzwischen ein Glöckchen am Halsband, aber der Bursche ist inzwischen so groß und schwer, dass der mir noch das Futterhäuschen umwirft. Na ja – ein paar Tage noch, dann kommt es weg.

Und guckt, als könne er kein Wässerchen trüben!
Nachdem ich schonmal am Graben war, habe ich endlich auch die Zaubernuss im Vorgarten untergebracht. Die stand immer noch im Kübel rum. Jetzt steht sie ganz vorne am Garagenhof neben dem Ranunkelstrauch und dem – puh, was ist das eigentlich, was ich da noch gepflanzt hatte? Ich glaube, ein gefüllter Duftjasmin (Philadelphus virginalis). Auch ein Helleborus ist noch in die Erde gekomme. Langsam sieht es am Hauseingang total leer aus. Da muss dann wieder etwas Neues hin *lach*. Ich könnte ja tagsüber den Oleander schonmal raus stellen.
Ein Blog oder mehrere?
Trotz des neuen “Kleidchens” bin ich am Überlegen, ob ich nicht die Blogs wieder zusammen lege und zwar aus folgendem Grund: Es gibt mit den Google-Sites eine neue Möglichkeit eine Homepage zu gestalten und diese wie einen Blog von jedem PC der Welt aus zu aktualisieren. Also das – was ich gerade unter “Specials” gemacht habe. Was mich am Bloggen an sich stört, das ist, dass es zwar ein Archiv gibt, aber sich kaum jemand die Mühe macht, dort mal zu stöbern. Gerade die zusammenhängenden Themen wie Garten, Katzen, Urlaubsreisen etc. sind im Grunde auf einer Homepage besser aufgehoben.
Genervt haben mich außerdem in letzter Zeit ja auch die WordPressaktualisierungen, die sich z.B. hier immer noch im Zusammenhang mit der Kommentarfunktion auswirken.
Last but not least bin ich irgendwie blogmüde. Inzwischen schreibe ich auch noch regelmässig in Andreas Gartenforum – das ist mir alles zuviel. Auch benutze ich selbst mein Archiv im Grunde nicht wirklich. Tagebuch schreiben ist etwas anderes. Mit den Googlesites schaffe ich mir etwas Komprimiertes, das ich auch mal ausdrucken kann.
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Heute Morgen hat sich das Eichhörnchen wieder über die Meisenknödel hergemacht. Interessant war, dass jetzt – anders als im Winter – plötzlich eine Schar Amseln zur Stelle war, die fürchterlich rumgezetert und das Eichhörnchen schließlich vertrieben haben. Und das, obwohl die Amseln von den Meisenknödeln ja nichts haben. Ich habe mich gefragt, ob die jetzt zur Nestbau- und Brutsaison da einfach einen potentiellen Nesträuber vertreiben wollten.

Word verification free blog!





Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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