Öffentliche Gärten – Brentanopark
Gestern war ich – wie schon im Mainzauberblog geschrieben – mal wieder im Brentanopark und im Solmspark unterwegs. Auch dort habe ich natürlich Pflanzen fotografiert, außerdem war ich im Petrihäuschen der Familie Brentano.
Hochblätter und Blüte des “Taschentuch-Baumes”

Ginkgobaum am Petrihäuschen

Riesige Hängebuche im Solmspark
Es sind wirklich Buchenblätter – im Winter hatte ich diesen Baum für eine Weide gehalten
(siehe meine Webseite entlang der Nidda )

Viele Rhododendron blühen auch im Brentanopark

. . . und die Kastanien.
Baumweißling
Heute habe ich am Vergissmeinnicht einen mir bisher unbekannten kleinen Schmetterling entdeckt, einen Baumweißling oder Aporia crataegi.

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Also ich bin kein Schmetterlingsexperte, aber für einen Kohlweißling halte ich ihn nicht.
Auf der Mauer, auf der Lauer
. . . sitzt ‘ne kleine Katze – na gut – eher vor einem der Findlinge am Bach – und lauert auf die frechen Elstern. Die sind inzwischen weit weniger scheu als noch vor Kurzem, denn die haben jetzt Junge zu füttern und sind immer unterwegs auf Nahrungssuche, leider auch am Teich. Ständig rupfen sie mir die noch kleinen Pflänzchen der Wasserminze raus und ich frage mich, ob die es schaffen mit ihren scharfen Schnäbeln die Teichfolie zu durchlöchern. Das wäre natürlich der Hammer.

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Gestern brachte mir mein Bruder zum nachträglichen Geburtstagskaffee einen sehr schönen Rhododendron mit, eine Rhododendron yakushimanum Hybride, die nicht zu groß wird und auch vollsonnig stehen kann. Sie hat eine tolle Farbe und ich habe sie erstmal in einen Kübel gesetzt, weil ich mir noch überlege, wo im Garten sie hinkommt.

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Die weiße Hybride “Marianne” – der Name hat natürlich gestern meine Schwägerin sehr amüsiert – steht jetzt auch in voller Blüte. Die Bezeichnung “weiß” stimmt allerdings nicht ganz. Es ist eher ein sehr helles Gelb.

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” Marianne “ steht im Halbschattenbeet

Eine weiterer schöner Rhododendron steht im Vorgarten
und noch einer im Kübel an unserem Hauseingang

Diesen orange, später rosa blühenden Rhododendron habe ich letztes Jahr gekauft und im Kübel draußen überwintert. Dieses Jahr werde ich ihn nach der Blüte in den Garten setzen. Er sah nach dem Winter ziemlich mickrig aus und ich staune, dass er jetzt trotzdem so schöne Blüten entwickelt.
Im Steingartenbeet habe ich noch eine kleine Azalee, die jetzt ebenfalls viele Knospen hat.

Rettungsaktion
Puhhh – gerade nochmal gut gegangen. Während ich im Gartenforum am Schreiben war, flog plötzlich eine kleine Blaumeise aufgeregt durch unseren Wintergarten, knallte prompt an eine Scheibe und wie der Blitz war Jeanie hinter ihr her. Vielleicht hat sie das Kerlchen auch angeschleppt – ich weiß es nicht.

Ich konnte die kleine Meise glücklicherweise ziemlich schnell einfangen und vor Jeanie in Sicherheit bringen. Die musste ich erst noch ein paarmal ziemlich harsch anschreien, bevor sie es aufgab der Meise in den Efeu zu folgen. Garfield kam prompt auch noch an, aber ich konnte beide Katzen dann in den Wintergarten scheuchen und die Türen zu machen – uff. Dann habe ich die Blaumeise eine Weile beobachtet. Sie hat sich schnell erholt und wurde auch von einer andern Blaumeise gesucht und gelockt. Können das schon Jungvögel sein? Als sie dann verschwand bin ich ins Haus zurück und habe mich erstmal um die Katzels gekümmert. Die Armen können ja auch nichts für ihren Jagdtrieb.

In solchen Momenten bin ich immer irgendwie zerrissen. Einsperren will ich meine Katzen auf keinen Fall, aber es tut mir auch leid, wenn Vögel zu Schaden kommen. In diesem Fall ist es gut ausgegangen.
Earthday
Google hat zum heutigen “Earthday” wieder ein wunderschönes Logo:

Im Jahr 1970 entstand Earth Day als spontane Studentenbewegung in den USA. Mit dem Earth Day sollte dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. Der 22. April ist seitdem der weltweit begangene Earth Day. Begründet wurde die Volksaktion von dem sozial engagierten US-Senator Gaylord Nelson. In Kanada wie in vielen anderen Ländern der Erde ist die Earth Day-Idee eng mit der nationalen Umweltpolitik verwoben.
Das ist doch Grund genug, um in der Erde zu buddeln. Aber irgendwie ist das Wetter nicht mehr astrein, ich glaube, das könnte heute noch ein Gewitter geben. Zwar lacht noch die Sonne vom Himmel und wir haben sehr angenehme Temperaturen, aber irgendwie . . . na gut, es ist ja auch ein kurzes Tief für die nächsten zwei Tage angesagt.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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