Archiv für 13. Juni 2009
(M)ein krummer Rücken
. . . kann mich grad gar nicht entzücken. Aua – die letzten drei Stunden habe ich knieend oder gebückt, grabend oder hackend im Garten verbracht. Aber es hat sich gelohnt. Die Erde rund um Bach und Teich ist wieder locker und weitestgehend vom Unkraut befreit. 5x Geranium himalayense ‘Plenum’ / ‘Birch Double’, also einen gefüllten blauviolett blühenden Storchschnabel habe ich eingepflanzt und 3x Geranium himalayense ‘Gravetye’ ins Rosenbeet an der Terrasse bzw. knapp daneben. Gravetye soll leuchtend blau mit rotem Auge blühen, das würde sehr gut zu den Rosen und dem blauen Rittersporn passen. Meine kleine Hosta “Fire & Ice” – niedlich isse – ist ins Halbschattenbeet gewandert. So klein wie sie noch ist, so stark leuchtet der Kontrast von dunklem Grün und stahlendem Weiß. Ich kann sie sogar von der Terrasse aus gut sehen und stelle mir vor, wie schön das aussehen wird, wenn sie erstmal gewachsen ist.

*

Ich werde am Rand entlang viele verschiedene Hostas pflanzen, immer der Sonnen-/Schattensituation entsprechend. Weiter vorne vor dem panaschierten Hartriegel sieht man z.B. eine Pauls Glory.

*
Am Montagmorgen kommt der Chef vom Gartenbaubetrieb zur Bestandsaufnahme vorbei. Das klingt sehr nach Rechnung – urrrghs! Aber na ja – einen Abschlag habe ich schon bezahlt und was mutt, dat mutt. Aber so habe ich mir heute auch mal wieder einen guten Überblick verschafft, was von den Pflanzen was geworden ist und was nicht. Einige sind – so scheint es mir – verfault. Und das wundert mich nicht. Heute bin ich beim Einpflanzen des einen Storchschnabels wieder auf Teichfolie gestoßen, die fast bis zur Rasenkante vor lief. Sowas ist keine Meisterleistung und keine Kapillarsperre sondern Schrott! Wo ich das jetzt entdecke, klappe ich die Folie selbst senkrecht hoch und pflanze dann davor. Aber eigentlich ist das eine Zumutung. Auch der eingesäte Rasen ist ziemlich dürftig – kein Vergleich zum teuren Rollrasen. Das klingt jetzt vielleicht nach Meckerei, weil das Gesamtbild ja durchaus schön geworden ist, aber die wollen ja auch am Ende ein kleines Vermögen für ihre Arbeit. Und da muss man schon genau hingucken.
Ich habe eine Reihe verschiedener Hostas im Garten, von den wenigsten kenne ich den Namen. Wenn man ihn sich nicht von vornherein mit einem Foto merkt, dann ist das kaum noch zu recherchieren, so viel Sorten gibt es inzwischen.

Eine unbekannte Goldblattfunkie

Eine panaschierte Hosta mit blaugrünem Blatt und schmalem weißen Rand

Gleiche Farbe aber viel schmalere Blätter und der weiße Rand ist breiter






