Insekten
Gute Insekten – böse Insekten, wer will das entscheiden, obwohl man sie auch eher in Schädlinge und Nützlinge unterteilt. Die Wespen in meinem Kompost, die mich so fürchterlich gestochen haben, fallen bei mir derzeit ganz sicher unter die “Bösen”. Im Moment kämpfe ich aber einen für mich fast aussichtslosen Kampf gegen Myriaden von Schwebfliegen im Wintergarten. Seit Tagen tauchen unter den Scheiben des Glasdaches ganze Schwärme auf, die da oben sicher raus wollen und nicht können. Im Prinzip tun die mir nichts, sind sogar eindeutig Nützlinge, weil sie Blattläuse fressen, aber in diesen Massen nerven sie. Wenn man am Tisch sitzt und über dem Kopf schwirrt es rum, dann hat man immer Angst, sie könnten auch im Teller oder der Kaffeetasse landen. Und das fände ich jetzt nicht so toll. Meine Absaug- und sonstigen Vernichtungsaktionen – ja, ja – nicht sehr tierfreundlich – sind zwar für ein paar Stunden erfolgreich, aber dann ist der nächste Schwarm da. Ich vermute, ich muss mal den Riesenficus rausstellen und die Beschattungsstoffe runterholen. Irgendwo muss da doch ein Nest sein. Diese Beschattungsmarkisen, die wir gegen die Mittags- und Nachmittagssonne so dringend brauchen, sind auch eine zweischneidige Sache: auf ihnen sammeln sich die toten Insekten und fallen einem ins Gesicht, wenn man die Teile abmacht – ekelhaft! Inzwischen habe ich aber schon einen Trick raus: vorher stuppse ich mit dem Besenstiel oder ähnlichem von unten solange dagegen, dass sich die Viecher an einem Ende sammeln und dann geschlossen nach unten fallen, wo sie sofort aufgesaugt werden. Also so ein Open Air-Home ist in manchen Sommern nichts für pingelige Leute.






Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare