Freiluftsaison
. . . fast rund um die Uhr. Es ist zwar nach wie vor fast unerträglich heiss
, aber trotzdem ist es draußen immer noch besser als im Haus, wo sich die Hitze staut. Meistens erledige ich vormittags die notwendigen Arbeiten im Haus, dann bin ich fast nur noch draußen im Garten. Heute habe ich Sauerkirschen geerntet, entsteint und eingefroren, die restlichen werden morgen zu Marmelade verarbeitet. Am Nachmittag verbringe ich auch immer wieder Stunden im Liegestuhl, weil nichts anderes mehr geht. Erst am Abend erwachen die Lebensgeister wieder. Gerade habe ich noch bis 22 Uhr gegossen, Rasen gewässert und nebenbei Unkraut gerupft und mich schließlich nochmal bis 23 Uhr auf die Terrasse gesetzt. Gegen 22:15 verstummte der Gesang der Vögel fast schlagartig. Obwohl viele Vögel bei dieser Hitze den Teich besuchen, sind sie extrem scheu. Eine Bewegung von mir und weg sind sie. Mir gelingen kaum noch Fotos. Selbst die Bewegung mit dem Fernglas kriegen sie mit. Aber ich weiß, dass das Bluthänflingpärchen immer dabei ist, junge Grünfinken und noch etwas, was an Sperlinge erinnert. Ich glaube aber, es sind wieder die Heckenbraunellen. Auch die Schmetterlinge flattern derartig wild durch die Gegend, dass ich da auch nichts auf die Speicherkarte kriege. Was mich wundert, dass ich trotz des vielen Wassers in diesem Sommer noch keine Libellen beobachten konnte. Früher – als wir weder Bach noch Teich zu bieten hatten – gab es immer mal die eine oder andere Libelle im Garten.

Könnte ein junger Hänfling gewesen sein oder ein Weibchen





Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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