Die lieben Viecher
. . . sind ganz schön anspruchsvoll. Nein, ich rede jetzt mal nicht von unseren Katzen sondern von den Fischlis im Aquarium. Das ist ja das Arbeitsfeld meines Mannes. Da wird sorgsam unser hartes Wasser aufbereitet und wenn’s mal nicht mehr stimmt, dann wird das Wasser in der Tonne durch’s halbe Haus gekarrt, eine Pumpe reinversenkt, der Schlauchwagen vom Garten angeschlossen und das Ganze in den Bachlauf gepumpt. Ich hoffe, die Kerlchen wissen, was da für ein Aufwand für sie getrieben wird
! Fünf Liter Goldfischglas wäre einfacher *lol*.

Wasser nach dem Düngen
. . . kam nun von oben tatsächlich mehr als genug herunter. Schon am Freitag früh gegen kurz nach Sieben öffneten sich die Himmelsschleusen und es hat heftig geregnet. Das tat es über den Tag verteilt mehrfach und auch heute gibt es immer wieder Schauer. Hätte ich das geahnt, dann hätte ich mir am Donnerstagabend den Wassermarathon erspart. Den schönen neuen Blüten der Rose “Charlotte” hat es teilweise schon wieder den Garaus gemacht, den Blüten der Clematis Arctic Queen sowieso. Bin froh, dass ich den hohen Rittersporn gerade noch gestäbt hatte, der steht wie die Eins persönlich. Aber die Rosenzeit ist noch nicht vorbei, die Kir Royal bekommt gerade wieder neue Knospen.
Hochsaison haben jetzt die Malvengewächse – Hibiskus, Stockrosen, alles blüht oder bekommt dicke Knospen.

Der gefüllte lila Hibiskus, der das wochenlange Lagern hinter der Hütte gut überstanden hat.
Er ist zwar relativ klein, hat aber jede Menge Knospen.

Als absoluter Dauerblüher mit gemässigtem Ausbreitungsdrang hat sich die zarte Kleinstform der Nachtkerze erwiesen (Oenothera speciosa). Wieso sie überhaupt als Nachtkerze bezeichnet wird, ist mir unklar, sie blüht jedenfalls tagsüber. Ich möchte sie am Rand des Baches nicht mehr missen.

Mein noch neuer Hostawinzling, die “Fire & Ice” überrascht mich doch tatsächlich mit einer Blütenknospe. Sie steht am Rand des Halbschattenbeetes unter der großen Fichte, die in den letzten heißen Tagen mächtig Nadeln abgeworfen hat.
So kann man auch an Tagen mit nicht ganz so tollem Sommerwetter immer wieder Neues und Erfreuliches im Garten entdecken.





Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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