Notiz Videos
Auf der Seite Blogroll habe ich heute zwei Videos verlinkt, in denen Manfred Westphal Staudenclematis vorstellt und erklärt – sehenswert!
Abendstimmung am Bach
Wir hatten heute am späteren Nachmittag doch noch brauchbares Wetter, aber kühl. Als ich vorhin gegen 19:30Uhr in den warmen Wintergarten reingegangen bin, habe ich es seit langem mal wieder genossen, dass es drinnen wärmer war als draußen.

Die Abendsonne liegt auf der Funkie und den kleinen Nachtkerzenblüten

Moos auf der oberen Staustufe
Das ist eine spannende Entwicklung. Die Staustufe bestehen ja aus hochkant gestellten Betonwänden, die mit Vlies / Teichfolie / Vlies überzogen sind. Durch das obere Vlies sieht das Ganze recht natürlich aus, obwohl sich dort durch die Strömung ja kein Kies hält. Dass sich auf dem Vlies nun von selbst Moos ansiedelt, finde ich großartig.

Die Quelle

Unsere Katzen lieben das fließende Wasser sehr. Die Wasserschale im Haus kann ich mir jetzt im Sommer sparen.
Oklahoma
This made my day: Oh what a beautiful morning . . . klick HIER!
Als ich noch ein kleines Mädchen war – und das ist ziemlich lange her – war ich Opern- und Musicalfan. Das kam einfach daher, dass mein siebzehn Jahre älterer Bruder sich dafür begeisterte und er viele Opern und Musicals auf diesen alten, schwarzen Langspielplatten hatte, die auf unserem Plattenspieler noch mit der 78er Geschwindigkeit liefen (erinnert sich noch wer daran? Es gab noch zwei weitere Geschwindigkeiten). Eben hörte ich den Song aus Oklahoma auf dem Blog von Yolanda aus den Niederlanden und die Erinnerungen waren alle sofort wieder da. Das Youtube Video ist eine neuere Aufnahme, aber wenn man etwas sucht, dann findet man noch andere Versionen davon. Yolanda hat das Lied in ihrem Gartenblog übrigens wunderbar mit Bildern aus ihrem Garten ergänzt. Danke für den Song, Yolanda!
Ganz so “beautiful” ist es heute bei uns nicht, es ist jetzt um 15 Uhr 30 stürmisch, kühl und noch recht feucht im Garten. Gegen Mittag hat es ziemlich heftig geregnet. Aber morgen soll dann wieder richtig schön werden.
Seltsame Hochsommertage
Ich kann über das Wetter heute fast das Selbe schreiben wie gestern, nur dass ein unglaublicher Wind weht, der das Ganze nicht so schwül werden lässt. In der Nacht und vormittags hat es wieder geregnet, dann kam die Sonne raus. Ich bin froh, dass der GöGa erstmal fertig ist mit dem Rumklettern auf dem Wintergartenglasdach zwecks Streichen des Hausgiebels. Ich fand’s ohne Sturm schon nervenzerfetzend, aber heute wäre es wirklich nicht ratsam.
Ich war erneut mit Grabegabel, Schaufel und allem anderen im Garten zugange. Erst musste das gewucherte Unkraut im Wäldchen dran glauben, danach habe ich dort in meiner “Baumschule” das größte der geretteten Buchsstämmchen wieder ausgegraben und zu meiner Trennlinie zwischen Garten vorne und hinten getragen. Da musste ein kaputter Buchs weichen, einer der endständigen wurde an dessen Stelle gesetzt und der Große nun wiederum an die Ecke – alles klar
?

Nun habe ich zwei größere fast kugelige Buchsstämmchen jeweils an den Enden stehen und dazwischen niedrigen, kleinblättrigen Buchs. Das Ganze soll mal die Einfassung zu einem Bauerngartenbeet werden. Im Herbst werde ich umgraben. Im Moment stehen noch meine Tomatentöpfe dahinter.
Immer nur eine Hand voll – aber immerhin!
Anschließend habe ich mit den Säuberungsaktionen im Vorgarten weitergemacht. Das war bitter nötig. Von den ständig bepilzten Rosen habe ich nur die relativ resistenten gelben Bodendeckerrosen stehn gelassen. Die “Nostalgie” wurde zum wiederholten Mal umgepflanzt. Mal sehn, ob sie s auch diesmal überlebt? Die orangerote Rumba habe ich komplett entsorgt. Die sah einfach zu schlimm aus und passte mit ihrer Knallfarbe auch nirgendwo hin.

Die Katzels haben mich immer aufmerksam beobachtet

Ganz sicher wird mir von diesem Sommer die Invasion der Schwebfliegen im Gedächtnis bleiben.

Von der hübschen Clematis viticella Avantgarde . . .

. . . bleiben im Verblühen zunächst mal die ebenso hübschen inneren Puschel übrig.

Als unangefochtener Dauerblüher entpuppt sich dieses Jahr die “Pink Fantasy” am Holzzaun. Dass direkt neben ihr im Wurzelbereich die Piilu von der Welke befallen wurde, hat sie überhaupt nicht gestört.

Schöne Farbkombination im Rosenbeet (ohne Rosen): Astilbe, Rittersporn, Geranien. Und ich habe gesehen, dass die dritte David Austin Rose (Lady Emma Hamilton), die ja erst mit Verspätung vom nassen Vorgarten ins Beet gezogen ist, nun auch Knospen hat *freu*! Und meine Superclematis – die tolle Crystal Fountain – hat doch neue Triebe mit Knospen auch von unten her gebildet. Da musste nur mal Platz geschaffen werden. Ich habe sie vorsichtig aus den gezackten Blättern der Christrose befreit und ebenso vorsichtig in den Rankstab gefädelt. Mal sehn, ob die Knospen sich noch öffnen.
Nun sieht es im Vorgarten auch wieder weitestgehend ordentlich aus und ich muss mir gut überlegen, was ich dort noch pflanze. Jedenfalls keine Rosen mehr.

Langsam wird’s Abend (20 Uhr) . . . die Sonne geht über dem hintersten Eck des Gartens unter.

UND JETZT IST SCHLUSS!
Nachtrag *lach*: Eben hat mir einer von Andis Freunden eine tolle Kehrschaufel mit Besen vorbeigebracht, aber so richtig stabil aus Stahl mit Holzgriff und der Besen ebenso mit festen Borsten, ideal für den Garten *freu*!!! Neulich hatte sich der junge Mann nämlich von mir Schippe und Besen ausgeliehen – so ein Billigmodell – und prompt den Griff abgebrochen. Hätte ich ihm nie und nimmer übelgenommen, war ja ein Mistzeugs. Außerdem fand ich’s eh schon toll, dass da mal einer freiwillig die hintere Trepe saubergemacht hat. Aber er hat mir gleich erklärt, dass er mir eine neue Schaufel mitbringen würde, er hätte da einige davon, so richtig solide. Und genau so was hat er nun gerade vorbei gebracht – klasse. So kenne ich das noch von meinem Eltern, erstens Schippe und Besen, zweitens die Einstellung.
An Bach und Teich
Heute sah es erstmal garnicht nach Gartenarbeit aus. Es hatte in der Nacht geregnet und auch noch am Vormittag. Dann wurde es aber plötzlich schön (und schwül – was sonst). Nachdem ich mir in den letzten zwei/drei Wochen immer wieder Gedanken zur Bepflanzung von Bach und Teich gemacht hatte, weil ich irgendwie nicht so ganz glücklich war, bin ich heute mal wieder zur Tat geschritten. Bach ohne Farn geht gar nicht, bloß dumm, wenn das Ganze doch ziemlich in der Sonne liegt. Aber ich habe ja Sonne-/Schattenstudien gemacht und dabei festgestellt, dass rechts oben direkt an der Quelle eine Menge Schatten ist. Und wenn die Sonne dort drauf brummt, haben wir fast immer die Markise über der Terrasse und dieser Bereich wird dadurch auch wieder beschattet. Ich wollte den Farn genau dorthin pflanzen, wo eine der Taglilien stand, die nicht geblüht hat. Das ging aber schlecht wegen der Folie – vielleicht hatte die Taglilie eben auch zu wenig Erde unter den Wurzeln. Also kam der Farn noch ein bisschen näher an den Zierahorn ran und wird durch ihn auch beschattet.
Krauser Goldschuppenfarn – Dryopteris affinis “Crispa”
Grundsätzlich wachsen Farne in unserem immer ein bisschen feuchten, lehmigen Boden recht gut. — Am rechten oberen Bachlauf war ein etwas unglücklich bepflanzte Stelle mit einem stahlblauen, harten Ziergras, das mir dort garnicht gefiel (Helictotrichon sempervirens – Blaustrahlhafer-) und außerdem noch eine Menge Platz. Dort habe ich die Taglilien wieder eingepflanzt, ein wunderschönes Federborstengras und ein Purpurglöckchen. Die Heuchera (Purpurglöckchen) sind eine echte Leidenschaft von mir, zumal sie wintergrün (winterpurpur oder wintergelb) sind und auch sehr schön blühen. Das blaue Gras kam zum kleinen Blauschwingel ins Steingartenbeet.

Federborstengras – Pennisetum setaceum “Rubrum”

Anschließend wurde aus dem Ausbuddeln, Einpflanzen und Verpflanzen wieder eine gewaltige Runde Ränder säubern, Unkraut rupfen, Erde lockern und so weiter – das Übliche. Ich freue mich auf den Moment, an dem alles soweit eingewachsen ist, dass diese Arbeit etwas weniger wird. Aber – man entdeckt dabei auch immer wieder Neues. So treibt nun endlich mein “Minibambüsschen” (Fargesia muriela nitida) von diesem unsäglichen Gartenversand Pö***ke aus und ich habe die schwache Hoffnung, dass er vielleicht doch mal höher und größer wird als zwei Handspannen.

So wie die beiden am Zaun hätte ich ihn mal gerne.
Man sieht, dass die großen Fargesiae teilweise gelbe Blätter haben und schon einiges im Beet liegt. Das dürfe aber bei diesem Wetter normal sein. Wenn es nicht regnet, wird er fleißig gegossen. Vielleicht sollte ich ihn auch schon mal düngen.

Schön, dass die Hosta Pauls Glory wieder neue Blätter bekommt. Sie sah nach der Blüte ziemlich schlimm aus.

Als Letzte meiner Hostas blüht diese große Goldblattfunkie. Die Blüte sieht aus wie eine kleine Lilie.
Wenn die andern aufgehen, kann ich besser dran und nochmal ein Foto machen.
Auch auf der linken Seite werde ich noch ein paar Veränderungen vornehmen, aber langsam gefallen mir Bach und Teich und jetzt kann ich mir schon eher vorstellen, dass es mal irgendwann nicht mehr so neu und “gewollt” aussieht.
Eben kommen wieder dicke, schwarze Wolken auf und es grummelt auch schon. Das gibt dann wohl den nächsten Regen.








Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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