Minibuxe
Was sind sie niedlich, die Kleinen! Heute habe ich mir vier kleine Buchspflänzchen mitgebracht, um die lichte Buchsreihe noch zu schließen, die den vorderen vom hinteren Garten leicht trennt. Aber erstens reichen die vier garnicht und zweitens sind sie winzig im Vergleich zu den anderen, die immerhin vier oder fünf Jahre alt sind. Größere wollte ich aber nicht nehmen. Buchs ist sauteuer, finde ich, wenn man große Pflanzen nimmt. Ich muss mal gucken, ob ich nicht irgendwo Stecklinge schnorren kann.

Für die lichte Stelle an der Hecke zur Staße hin habe ich noch eine Weigelie mit panaschierten Blättern erstanden, die gar nicht mal so klein ist, aber immer noch viel zu klein, um einen Sichtschutz zu bieten. Aber ein Strauch reicht sowieso nicht. Ich denke noch an eine rotlaubige Blasenspiere. Die bestelle ich mir dann gleich etwas höher. Die Weigelie bleibt erstmal im Kübel, ich muss eh erst das Beet anlegen. Bei den heutigen Temperaturen ist jeder Spatenstich schweisstreibend.

Weigelie – noch ein “Schmusestrauch” für Garfield

Garfield und die vordere Weigelie im Mai
Eben habe ich im hr3 bei “Hessens schönste Gärten” einen Bericht über Schloss Wolfsgarten in Langen gesehen. Das Schloss – noch in Privatbesitz seiner Königlichen Hoheit, des Landgrafen Moritz von Hessen – hat einen unglaublich großen und schönen Park, der leider nur zweimal im Jahr überhaupt zugänglich ist. Aber ich muss da unbedingt mal hin. Ich glaube im September ist da wieder was los. Kann mich dunkel erinnern, dass ich mir das schon im letzten Jahr vorgemerkt hatte, aber da waren wir ja in den USA. Die Erhaltung von Schloss und Park muss doch unglaublich viel Geld kosten. Ich frage mich immer, wo dieser Ex-Adel das immer hernimmt. Wie auch immer, dieser Park ist ein Traum. Bericht auf der hr-Seite > HIER.
Bastelstunde
Nein, basteln ist normalerweise nicht mein Ding. Aber heute musste es sein. Im Grunde wollte ich schon im Frühling ein neues Hausnummerschild für’s Gartentörchen basteln. Aber weil ich dachte, dass der GöGa das Tor komplett erneuert, habe ich es dann gelassen. Schon das letzte Mal hatte ich aus dem gleichen Grund die Nummer und ein paar Blümchen nur direkt auf’s Holz gemalt. Bisher ist das Tor aber noch unverändert an Ort und Stelle, weil Stefan kein 100%ig passendes mehr findet und sich unschlüssig ist, was er machen soll. Heute nun sprach mich ein Nachbar an, dass unsere Hausnummer nirgends mehr zu erkennen sei. Und da hatte er nicht unrecht. Denn direkt am Haus blüht inzwischen die Ampelbepflanzung so üppig, dass die Nummer dort verdeckt ist und am Törchen hatte sich meine Bemalung klammheimlich nach und nach aufgelöst. Was in erster Linie am Untergrund, dem miserablen Holz des Tores liegt. Ich habe mit Acrylfarbe bemalte Vogelfutterhäuschen und Steine im Garten, die sind tiptopp.

Also habe ich mir meine Bastelkiste geschnappt, einen Minikeilrahmen und ein Dekoelement aufeinander gepappt und bemalt, die Hausnummer drauf und fertsch . . . kein Kunstwerk, aber hoffentlich gut sichtbar. Wenn das Ganze trocken ist – hab’s gerade nochmal mit Decklack überpinselt, dann wird’s am Törchen angeschraubt oder geklebt – mal sehn. Und so ganz nebenbei krieg ich richtig Lust noch mehr zu basteln. Aber erstmal wird die neue Weigelie im Garten eingebuddelt, sobald es nicht mehr so heiss ist. Ich habe mir eine mit schönen panaschierten Blättern mitgebracht, die in das neue Beet am Zaun kommt, wo die Leute immer durchgucken. Der Liguster ist da sehr licht. Und die Spaziergänger kennen da nix.

Blütenpotpourri, heute morgen fotografiert
(Beitrag wortgleich im Mainzauberblog)
Rund um . . .
. . . den “Zierrasen” in der Morgensonne
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Heute sieht es übrigens nach einem richtig tollen Sommertag aus – kein Wölkchen am blitzblauen Himmel. Deshalb mach ich die Kiste hier auch gleich wieder aus.
Word verification free blog!


Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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