Hornsauerklee
Hornsauerklee (Oxalis corniculata) ist ein fürchterliches Unkraut, obwohl es ja reizend aussieht. Die rötlichbraunen Blättchen mit den gelben Blüten sehen richtig nett aus. Aber sobald man ihn sich eingefangen hat, ist er wie Fußpilz – man kriegt ihn kaum noch los. Heute habe ich mich mal wieder drüber hergemacht, weil er inzwischen mein Halbschattenbeet schon fast überwuchert hatte und das ist zuviel des Guten. Und leider habe ich mich zu spät darüber hergemacht, weil er schon Samen trägt und die springen bei Berührung auf und davon wie das berüchtigte Springkraut persönlich. Und obwohl der Rindenmulch bisher dazu geführt hat, dass sich alles andere an Unkraut recht leicht entfernen ließ, hat es der Klee schon wieder geschafft seine langen dünnen Wurzeln in die Tiefe zu treiben. – Spannend finde ich es, was sich so alles sonst noch aus alter Zeit wieder einfindet: Margeriten, Nelken, Löwenmäulchen und sogar Rosentriebe. Das müssen aber Wildtriebe sein. Ich habe sie runtergeschnitten aber belassen und werde mir angucken, was im nächsten Jahr draus wird. Die wilden Erdbeeren dürfen in begrenztem Umfang auch bleiben und die Zaunwinde wird vermutlich bleiben, egal was ich anstelle um sie loszuwerden.

Heute war ein durch und durch trüber aber schrecklich schwüler Tag – unschön und schweißtreibend. Neben dem Unkrautentfernen habe ich mich mal wieder über den alten Kompostplatz hergemacht, den ich seit den Wespenstichen vor sechs Wochen ja doch ziemlich gemieden habe. Aber vom zweiten Kompostsilo habe ich mir dann doch genug Kompost holen können, um meinen neuen Sträuchern eine gute Starthilfe zu geben. Wir haben noch einen vierten Betonring links von den anderen dazu gestellt, den ich dann auch noch füllen werde. Der Symmetrie halber kommt vielleicht noch ein weiterer Hibiskus hinein.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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