Noch ein Baumpilz
Heute im Taunus entdeckt: der sieht richtig essbar aus. Kennt den wer?

Den Hut fand ich sehr auffällig, einen Stiel hat er auch, näher kam ich aber wegen der umgebenden Brennesseln nicht heran. — Also, danke an Barbara (Lapplisor): es ist vermutlich ein Hallimasch (Armillaria mellea). Die genaue Bestimmung ist immer ein Problem, wenn man den Pilz nicht auch von unten fotografiert hat. Aber da hätte ich schon in die Brennesseln rein müssen
. Der Hallimasch kann als Speisepilz gesammelt werden, muss aber gut abgekocht werden. Manche Menschen vertragen ihn garnicht. Wer wissen will, wie der Pilz zu seinem Namen kam, sollte mal bei Wikipedia nachlesen – ich schreib das hier nicht rein.
Habichtskraut
Wollte nur mal kurz sagen, dass mich die derzeitigen Fotoprojekte quer durch den Taunus jagen und ich mit Beiträgen gerade eher im MainZauber Hauptblog zu finden bin.
Es ist das “Orangerote Habichtskraut” und gefunden habe ich es heute auf einer Wiese
auf dem Großen Feldberg/Taunus.
Grünschiefer (Burgruine Falkenstein – Taunus)
Ungefragtes Verlinken
. . . meines Gartenblogs mit Emailadresse und Wohnadresse von seiten einer mir unbekannten Webseite, die sich Gartentechnik.de nennt, verbitte ich mir. Da krieg ich doch heute einfach so eine Mail mit dem Hinweis, dass man mich und wie man mich mit dieser Webseite verlinkt hätte. Hallo? Wie wäre es mal mit Nachfragen, ob das erwünscht ist? Die ganze Seite ist im Übrigen wenig attraktiv gemacht und gehört ganz offensichtlich zu einer Werbefirma. Was das heißt, kann ich mir denken. Hier soll offensichtlich meine (email-)Adresse an Firmen weitergegeben werden, die mich dann mit Werbung überhäufen. NEIN DANKE!!! Da behalte ich mir im Zweifelsfall sogar rechtliche Schritte vor.
Rasensaat und
. . . erste Herbstarbeiten: heute vor exakt einer Woche habe ich die kaputten Rasenstellen neu eingesät und schon sieht man den Rasen wachsen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu der mühsamen Geschichte des hinteren eingesäten Rasens im Frühjahr. Irgendwie wurmt mich das schon noch ab und an, dass uns der Gärtner im letzten Herbst so hängen gelassen hat. Ich bin sicher, der hintere Rasen hätte sich um einiges besser entwickelt als durch die Frühjahrssaat. Aber egal – vorbei ist vorbei, man sollte nie nach hinten gucken.
Nachdem es gestern kalt und trüb war, hat mich das heutige Wetter wieder positiv überrascht und ich habe es gleich genutzt, um mal wieder durch Bach und Teich zu waten. Ich habe Blätter rausgefischt und den Ablauf vom mittleren Becken in den Teich mal wieder vergrößert. Irgendwie scheint sich der Kies mit dem Wasserfluss doch zu bewegen und plötzlich werden die Becken oben zu voll und unten kommt immer weniger an.


Am Zaun zum Wachtelweg habe ich das Geissblatt zurückgeschnitten. Die rote Früchte sehen zwar nett aus, machen aber drinnen wie draußen eine Riesensauerei, wenn man drauf tritt. Ich staune, wie dick und holzig die Ranken innerhalb einer einzigen Saison werden. Sie sind auf dem Kompost gelandet und können dort als sparrige Schicht wieder etwas für Belüftung sorgen. Frau lernt ja doch dazu. Früher habe ich mir nie groß Gedanken gemacht, wie ich den Kompost beschicke, inzwischen achte ich schon darauf, dass Feuchtes und Trockenes, Sparriges und Dichtes sich abwechseln.
Auch am Fussweg habe ich mit den Säuberungsaktionen weitergemacht, nach wie vor eine ätzende Tätigkeit. Vor allem wenn man sieht, dass dort, wo ich vor Kurzem dran war, schon wieder Unkraut aus den Ritzen kommt. Ob ich es jemals schaffe, dass es über den ganzen langen Weg mal passabel aussieht?

Munteres Treiben
Obwohl ich in unserem Garten in diesem Jahr bisher nur rotbraune Eichhörnchen gesehen habe, gibt es die dunklen auch noch. Zwei Gärten weiter steht eine riesige Zirbelkiefer oder Lärche (bin mir nicht sicher) und dort toben die Eichhörnchen in mehreren Farben rum. Leider ist es doch ziemlich weit für Fotos, mit dem Fernglas kann ich sie aber gut beobachten.
Mit dem Tele mehr schlecht als recht eingefangen
Als ich heute Nachmittag im hinteren Gartenbereich rund um die große Fichte mal wieder diesen grauslichen Hornklee gerodet habe, fand ich jede Menge verbuddelter Eicheln, Walnüsse und Haselnüsse. Am Abend ist mir dann ein rotbraunes Eichhörnchen genau dort wieder aufgefallen. Ob es noch mehr Vorräte angelegt hat oder sich vergewissern wollte, dass alles noch da ist?


Leider nimmt die Helligkeit jetzt am Abend doch schon sehr schnell ab und richtig gute Fotos krieg ich kaum noch hin. Auch die Badeaktivitäten der Vögel im Teich habe ich versucht wieder im Foto festzuhalten, aber da ist nichts Tolles mehr bei rausgekommen. Solange man noch abends draußen sitzen kann, werde ich mich wohl aufs reine Beobachten beschränken müssen.
Heute habe ich weitere Blumenzwiebeln vergraben: Schneeglöckchen (einfache), Blausternchen und Allium “Molly”, kleinbleibenden Zierlauch mit goldgelben Blüten. Am Wochenende ist in Kriftel Kerb und ein verkaufsoffener Sonntag. Das “Tropica” läd ein zum Blumenzwiebelmarkt. Da werde ich nochmal gucken gehn. Als ich letzte Woche dort war, habe ich die traumhafte Herbstbepflanzung im Eingangsbereich bewundert. Eigentlich nicht schwierig zu machen, aber man braucht furchtbar viele Pflanzen um so einen tollen Effekt zu erzielen.





Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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