Nass war’s
. . . heute Nachmittag im Taunus. Als es am frühen Nachmittag bei uns aufklarte und sogar richtig schön wurde, bin ich kurz entschlossen (und dummerweise mit offenen Sandalen) Richtung Hessenpark gefahren. Wochenendveranstaltungen sind immer ein bisschen blöd, weil wir mit der Familie im allgemeinen samstags gemeinsam Kaffee trinken und sonntags zu Mittag essen. Sonst sehen wir uns ja kaum zu viert. Also dachte ich mir, Kaffee ist nicht so wild, da weiß man eh nie wer wirklich da ist, unser Mittagessen ist uns heiliger. An sich war das bessere Wetter für Morgen angesagt. Tja – und kaum war ich von der A66 Richtung Friedberg auf die A5 abgebogen, kamen erst die schwarzen Wolken und dann der Regen. Oben in Neu Anspach dann war’s entsprechend nass, aber immerhin hörte es erstmal auf mit der Dusche von oben.
Große Überraschung: Grünzeux Andreas hatte seinen Sempervivenstand direkt hinter dem Eingang aufgebaut. Wow – also dafür, dass er als Neuling zum ersten Mal dort war, fand ich, war es ein toller Platz. Ich habe mich ein bisschen mit ihm und seiner Frau unterhalten, aber er hatte auch gut zu tun. Leider kommt Andreas kaum noch zum bloggen. Ich habe ihn darauf angesprochen und er sagte, dass er einfach zu wenig Zeit fände. Schade, aber kann man halt nicht ändern.
Blöd, dass die Spirale vor seinem Gesicht baumelt, aber ich kam nicht
besser an den Stand ran, der war belagert.

Kaum hatte ich mich dort losgeeist, zogen schon wieder die nächsten dunklen Wolken auf. Ich wollte unbedingt noch zu Herrn Södler vom Gärtnereiverband und seiner Frau. Ihn hatte ich ja vor zwei Jahren per Email kennengelernt, als er Hessenparkfotos auf meinem Blog entdeckte und anfragte, ob er für den Verband welche bekommen konnte. Klaro doch! Seitdem mailt er mich regelmässig an, wenn wieder Pflanzenmarkt ist und ich hatte immer noch “was gut” bei ihm *lach*. Nicht dass ich das nun etwa einfordern wollte, aber seitdem bin ich dort immer vorbei, einfach mal “Guten Tag” sagen. Heute hatten sie wunderschöne Echinaceapflanzen. Ich habe drei gekauft (und eigentlich nur zwei bezahlt).
*
Bei den Echinaceae kommen auch immer mehr Züchtungen auf den Markt. Er schwärmte von einer Grünen, ich konnte mich nicht so recht entscheiden, sie stellte mir schließlich ein “orientalisches” Arrangement zusammen, also eine orangefarbene, eine purpurfarbene mit rotem Stil und eine ganz neue Sorte in hellrot. Im Beet habe ich schon eine weiße, die sich in diesem Sommer toll macht und eine pinkfarbene, von der ich eher enttäuscht bin. Mal schaun, wie sich dann die Neuankömmlinge entwickeln.

Im Taunus sieht man schon die ersten Anfänge herbstlicher Blattverfärbungen – mehr als bei uns.
Und tschüss . . .
Ich bin nicht lange geblieben, denn es fing dann wieder kräftig an zu regnen. Schade, aber es waren auch bei weitem nicht so viele Aussteller da wie im Frühling. – Ach ja, den Regen habe ich offensichtlich vom Taunus nach Frankfurt transportiert. Meine Männer finden das nicht so toll
Word verification free blog!


Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


Kommentare