Archiv für Januar 2010

Hurra – ein Spatz!

Kaum zu glauben, aber wahr – seit Jahren sehe ich heute mal wieder einen Sperling in unserem Garten. Es müsste sich um einen Feldsperling handeln. Früher hatten wir diese Vögelchen massenhaft und plötzlich waren sie wie ausgestorben.

Friedlich nebeneinander auf dem Liguster: Amsel und Spatz

Das find ich witzig! Sonst jagen die Amseln alles, was ihnen in die Quere kommt, aber den Spatz lassen sie in Ruhe.

Alle Vögel

. . . die ich in unserem Garten in den letzten beiden Jahren so gesichtet bzw. fotografiert habe (oder fast alle), sind auf der separaten Seite “Vögel” zusammengefasst, die man oben über das Menü aufrufen kann – ein Unterordner von “Wildtiere”.

Es sieht ganz so aus, als sei auf dem Nachbargrundstück tatsächlich eine ganze Schar Bergfinken eingetroffen. Da hupft zwischen Tauben und Amseln bestimmt ein (halbes) Dutzend dieser Vögelchen unterhalb des Futterbaumes herum. Leider kann ich genau diese Ecke nur ganz schlecht einsehen und selbst mit dem Fernglas die Vögel nicht wirklich identifizieren. Es wäre schön, wenn sich ein paar zu uns verirren würden.  Aber das Nachbargrundstück ist natürlich ideal – weitestgehend sich selbst überlassen, hohe Bäume, keine ortsansässigen *g* Katzen. – - – Es schneit bereits wieder ohne Ende. Trotzdem ist es heute um 17:15 Uhr noch fast hell draußen und gerade scheint der Himmel etwas aufzureißen. – - – Die einbeinige Amsel habe ich jetzt seit ein paar Tagen nicht mehr gesichtet, sie scheint den aggressiveren Artgenossen gewichen zu sein. Dieses Amselvolk führt sich aber auch ziemlich wild auf!

Amselwatching

. . . oder so ähnlich . . . Wenn schon nur so wenige Vögel zu sehen sind, dann muss frau sich auf die spezialisieren, die zur Verfügung stehen. So garstig wie das Wetter sich heute gebärdet, so sehr muss ich das Futterangebot verknappen. Denn das offene Tablett unter dem Vogelhaus wird vom Schneeregen ständig bedeckt und das Futter völlig aufweicht. Also hab ich es saubergemacht und leer wieder hingestellt. An sich mit dem Gedanken es wieder zu befüllen, wenn der Wind nachlässt, aber das hat er immer noch nicht getan. Aber die Vögel sind findig und gar nicht mehr so bequem, wenn man es ihnen nicht bequem macht. Ausgerechnet die dicken Tauben waren es, die sich als erste verbogen haben, um unter dem Futtertisch nach Restkörner zu picken. Die Amseln haben es ihnen nachgemacht und irgendwann erinnerten sie sich wohl daran, dass es auch das Futterhaus als solches noch gibt. Na bitte, geht doch!

Immer schön den Überblick behalten!

Vom Wind zerzaust ist die Amseldame

Diese weibliche Amsel habe ich lange beobchtet und viele Bilder gemacht, von denen die meisten leider Ausschuss waren. Sie grub, scharrte und pickte an unserem Terrassenabgang herum und wurde auch durchaus fündig. Mangels ordentlicher Beleuchtung sind die meisten Fotos verwischt, denn die Dame hat sich sehr schnell bewegt. Sie viel mir wegen ihrer hübschen Zeichnung auf. Ich habe im letzten Jahr schon einmal geschrieben, dass bei den Amseln die Weibchen ein viel lebhafteres Gefieder besitzen als die Männchen. Es ist keineswegs nur mausgrau.


Auch dieser Beitrag ist im Hauptblog wort- und bildgleich zu sehen. Manches poste ich in beiden Blogs.

Buchfink?

Vogelkundler aufgepasst: Was habe ich da heute vormittag in unserem Garten entdeckt? Ist das ein Buchfink (Fringilla coelebs)?

Alle Bilder per Klick auf 800 x 600 zu vergrößern

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