Amselwatching
. . . oder so ähnlich . . . Wenn schon nur so wenige Vögel zu sehen sind, dann muss frau sich auf die spezialisieren, die zur Verfügung stehen. So garstig wie das Wetter sich heute gebärdet, so sehr muss ich das Futterangebot verknappen. Denn das offene Tablett unter dem Vogelhaus wird vom Schneeregen ständig bedeckt und das Futter völlig aufweicht. Also hab ich es saubergemacht und leer wieder hingestellt. An sich mit dem Gedanken es wieder zu befüllen, wenn der Wind nachlässt, aber das hat er immer noch nicht getan. Aber die Vögel sind findig und gar nicht mehr so bequem, wenn man es ihnen nicht bequem macht. Ausgerechnet die dicken Tauben waren es, die sich als erste verbogen haben, um unter dem Futtertisch nach Restkörner zu picken. Die Amseln haben es ihnen nachgemacht und irgendwann erinnerten sie sich wohl daran, dass es auch das Futterhaus als solches noch gibt. Na bitte, geht doch!
Immer schön den Überblick behalten!
Vom Wind zerzaust ist die Amseldame
Diese weibliche Amsel habe ich lange beobchtet und viele Bilder gemacht, von denen die meisten leider Ausschuss waren. Sie grub, scharrte und pickte an unserem Terrassenabgang herum und wurde auch durchaus fündig. Mangels ordentlicher Beleuchtung sind die meisten Fotos verwischt, denn die Dame hat sich sehr schnell bewegt. Sie viel mir wegen ihrer hübschen Zeichnung auf. Ich habe im letzten Jahr schon einmal geschrieben, dass bei den Amseln die Weibchen ein viel lebhafteres Gefieder besitzen als die Männchen. Es ist keineswegs nur mausgrau.

Auch dieser Beitrag ist im Hauptblog wort- und bildgleich zu sehen. Manches poste ich in beiden Blogs.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


@Barbara: Leider komme ich selten wirklich nah ran. Gerade in diesem Winter sind die wenigen Vögel im Garten – ebenso die Eichhörnchen – ausgesprochen scheu. Ich fotografiere also meistens durch die Fensterscheibe und bin zwischen 3m und ca.10m entfernt. Alles darüber hinaus wird trotz des großen Teleobjektives nichts. Die Bergfinken im Nachbargarten kann ich zwar fotografieren, aber die Auflösung ist bei schätzungsweise 20m denkbar schlecht. 3m bis 4m ist so ungefähr die Entfernung zum Vogelhäuschen und zur Korkenzieherhasel, vielleicht 8m die Entfernung zum Flieder mit den Energiekuchen und Meisenknödeln.

“Birdwatching” und das Auffüllen der diversen Futterstellen, ist momentan die einzige Beschäftigung die ich rund um den Garten mache
! Zwischendurch, während der letzten Tage, als der Garten noch nicht (wieder!) im Schnee versank, hörte man doch ab und zu Vogelgezwitscher und ich spürte so etwas wie Frühling. Dabei bin ich noch ganz froh, dass es Winter ist und der Garten, bzw. die Gartenarbeit ruht. Deine Vogelbilder sind sehr schön. Wie nahe bist du an das Fotosujet herangegangen?
Liebe Sonntagsgrüsse, Barbara
@Kiria: Es liegt nicht am Futter, Kiria. Das ist fast überall das Selbe. Ich denke, es liegt an diesem extremen Winter selbst, den die Tiere vorher gespürt haben und weggezogen sind. Ich habe mir da neulich schon so meine Gedanken dazu gemacht. Schau mal hier: http://www.mainzauber.de/gartenblog/2010/01/12/sag-mir/
außer amseln, tauben, blau- und kohlmeisen lassen sich dieses jahr am futterhaus nur ab und zu ein paar spatzen sehen. anderswo scheint es besseres futter zu geben, denn in den letzten jahren kamen grünlinge, buchfinken, weidenmeisen, ein grünspecht, ein dompfaffpärchen und manchmal sogar ein eichelhäher zum futter. trotz all der schneemengen haben aber zwei kohlmeisen schon den frühling angekündigt und laut tirilliert als ich heute nachmittag schnee geschippt habe. die waren richtig gut drauf.