Tages-Archive: 12. April 2010
Notiz Nr.1: Bei Gaissmayer habe ich heute auch wieder zugeschlagen und freu mich auf diverse Neuheiten, z.B.
- Geum Hybride (Nelkenwurz) ‘Mrs W. Moore’
- Luzula nivea – Schnee-Marbel
- Onoclea sensibilis – Perlfarn
- Hosta Hybride ‘Abiqua Drinking Guard’
- Ranunculus aconitifolius ‘Pleniflorus’ – Silberner Hahnenfuß
Alle mehrfach, einige für den Teichrand, andere für das Halbschattenbeet.

Notiz Nr.2: Habe heute an der Palme den Anhänger von K*lle angemacht, deshalb hier die Notiz: Die neue Palme im Wintergarten ist eine Areca chrysalidocarpus lutescens – Goldfrucht Palme oder Goldblattpalme.
Sie mag es:
Licht: sonnig bis vollsonnig {Sie bevorzugt den Halbschatten, d.h. mag keine direkte Sonneneinstrahlung. Trotzdem sollte sie möglichst hell stehen. Bei direkter starker Sonneneinstrahlung verfärben sich die Blätter irreversibel goldgelb, was zur Namensgebung Goldblattpalme geführt hat. Der Name Goldfruchtpalme rührt von den gelben Fruchtständen her.}
Temperaturbereiche: von 13 °C bis 28°C
Luftfeuchte: trocken bis feucht und grundsätzlich viel Wasser {Der Wasserbedarf ist hoch. Der Ballen darf auch einmal klitschnaß werden (aber nicht andauernd), da das Zuviel an Wasser schnell genug verbraucht wird. Das Wasser darf wie immer nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht.}
Kulturbereiche: Innenraumbegrünung – im Sommer auch mal ins Freie aber ohne direkte Sonneneinstrahlung
- Hosta Hybride ‘Abiqua Drinking Guard’
- Onoclea sensibilis – Perlfarn
- Luzula nivea – Schnee-Marbel
Früher habe ich unseren Garten immer als Katzenrennstrecke betrachtet oder deren heimlichen Versammlungsort. Es gab Zeiten, da war hier wirklich der Teufel los. Das hat sich doch erstaunlich geändert. Es gibt zwar außer unseren Beiden hie und da auch mal andere kätzische Besucher, wer aber inzwischen ständig im Garten unterwegs ist, das sind unsere Eichhörnchen. Manchmal rasen sie wie vom wilden Watz gebissen über die Terrasse (Holzdeck), dass man glaubt, es wäre eine Herde Trampeltiere unterwegs. Und das, obwohl man sonst den Eindruck hat federleichte Kobolde vor sich zu haben. Ich schätze, dass die Eichhörnchen tatsächlich auch schon Junge haben, denn sie sind nun ständig auf Nahrungssuche. Unsere Katzen können ihnen nicht gefährlich werden, dazu sind die Ecihhörnchen zu flink. Und wenn sie sich manchmal Aug in Aug gegenübersitzen, dann weiß man nicht, wer gerade mehr erschrocken ist. Auf alle Fälle bieten sich mir jede Menge Fotomotive mit Eichhörnchen.
In der alten Forsythie im Wäldchen
Ich versteck mich – du kannst mich gar nicht sehen
. . . auch nicht grad bequem . . .
Da kommt der dicke rote Kater . . .
. . . hier oben ist es sicherer
Das mittlere Foto mit dem Eichhörnchen am Energiekuchen ist als einziges mit der Olympus Bridge Kamera gemacht, die anderen alle mit der Lumix. Ich glaube, man kann den Qualitätsunterschied doch gut erkennen. Die Lumix macht wesentlich klarere Bilder – anders kann ich das nicht ausdrücken.
Es ist heute kalt und wirklich nicht schön. Irgendwie fühle ich mich auch nicht so recht wohl, aber ich bin sicher, das wird wieder besser, sobald die Sonne wieder rauskommt und es wärmer wird. Ich mach seit ein paar Tagen mit einer Erkältung rum, aber nichts Weltbewegendes.
Mein Zurückblättern im Archiv dieses Blogs hat mir gezeigt, dass im letzten Jahr um diese Zeit bereits die Sauerkirschen geblüht haben, außerdem Rhododendren, Tränendes Herz und Akelei! Was für ein Unterschied zu diesem Jahr!
Letztes Jahr!!! am 14. April – die Azaleen und Rhododendren blühten bereits
Heute morgen habe ich dann doch mal mit dem Chef des Gartenbaubetriebes telefoniert und er wird die Tage mit seinem Vorarbeiter wegen der Teichprobleme vorbei kommen. Gestern haben wir die Pumpe abgestellt und ich habe das untere Becken nochmal mit Wasser gefüllt. Im Gegensatz zu den letzten Tagen, ist es voll geblieben. Ich schätze mein GöGa hat recht, dass der Wasserverlust also doch am oberen Becken zu suchen sein muss. Auch wenn’s mir schwer fällt das zuzugeben *lach* – ich lag mit meiner ursprünglichen Diagnose, dass es am unteren Becken liegen müsse, offenbar doch daneben. Wie auch immer, die müssen das in Ordnung bringen. Den Wasserverlust hatten wir auch im letzten Jahr schon, nur nicht so auffällig. Und durch den vielen Regen und das ständige Rasensprengen des neuen Rasens, ist der Teich selten so leer gelaufen wie jetzt.


