Fauler Tag
Heute nur im Stühlchen gesessen und die gestrigen Wunden geleckt (siehe hier). Nein, so schlimm ist es nicht, den Knien geht es wieder ganz gut, im Garten drauf rumrutschen könnte ich momentan allerdings nicht. Also habe ich den herrlichen Nachmittag weitestgehend im Liegestuhl und mit einem Buch verbracht – einem Buch, einem Fernglas und der Digi. Da man aber schlecht lesen und fotografieren zugleich kann, ist dabei nicht viel heraus gekommen. Und die Perspektive gegen den Himmel ist auch nicht so optimal. Immerhin – ich glaube, das hier ist eine Mönchsgrasmücke:
Man hört sie häufig, gesehen habe ich sie auch schon am Teich aber bisher nicht fotografieren können
Pink Fantasy – die nächste Clematis öffnet ihre Blüten
(letztes Jahr dachte ich, es sei die Mrs. George Jackman, da blühte sie fast reinweiß)
Diese Clematis, die unter denkbar ungünstigen Bedingungen am Zaun zur Straße wächst, ist eine außerordentlich robuste Pflanze. Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Name stimmt, denn ich habe sie schon seit Jahren. Sie blüht zuverlässig jedes Jahr und nimmt absolut nichts übel. Dafür sieht sie immer mal wieder etwas anders aus. Ich glaube, das gibt es öfter – siehe in diesem Jahr die Madame Le Coultre, die eigentlich rein weiß blühen sollte.
Wolken
. . . betrachte ich immer gerne, wenn sie nur keinen unerwünschten Regen bringen.
Fotografierwolken nannte mein Vater diese dekorativen weißen Wolken am blauen Himmel. Seltsam, das ist nun schon über vierzig Jahre her und ich habe ihn nur so kurz gehabt, aber das habe ich mir gemerkt. Dass ich meine Liebe zum Fotografieren auf alle Fälle von ihm habe, habe ich schon öfter geschrieben. Ich war fast noch ein Kind, als er starb. Damals habe ich so viel von meiner Trauer und ein Teil meiner Erinnerungen verdrängt. Das war lebensnotwendig um mit meiner extrem schwierigen Mutter klar zu kommen. Jetzt auf einmal kommen Erinnerungen wieder und auch Bilder im Kopf, die ich schon lange nicht mehr realisiert habe.
Der absolute Lieblingsblick aus dem Küchenfenster
Die außergewöhnlichen “Früchte” der Morgensternsegge leuchten in der Morgensonne. Im Waldbeet geht es noch eher schattig zu. Dort dominieren im Moment vor allem die vielen Akeleien.
Glanzmispel – Photinia fraseri “Red Robin”
Die Glanzmispel hat in den letzten Wochen den größtenTeil ihrer schönen roten Blätter vom Winter verloren. Nun blüht sie und dient den Bienen als prächtige Nahrungsquelle.
Unter den ungefüllten weißen Glockenblumen habe ich heute dies seltsame Blüte entdeckt.
. . . Rotkehlchen zeitgleich im Flieder – das ist auch selten.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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