Leben
. . . regt sich wieder im Garten. Was haben mir doch die vielen Vögel während dieses verregneten Monats gefehlt. Im Juli bevölkerten ganze Heerscharen Bach und Teich, dann war alles wie ausgestorben. Heute Morgen nun kamen junge Grünfinken Zilp-Zalps [vielen Dank liebe Heike, du hast völlig recht] in Scharen an und unternahmen ihre offenbar ersten größeren Flugversuche im Garten. An allen Ecken tauchten sie plötzlich auf.
Einige sind noch etwas unbeholfen – wie gut dass unsere Katzen inzwischen
doch rechte Stubenhocker sind
Alles was der Zwischenlandung dient ist heiß begehrt
Ich sehe auch Blaumeisen und Schwanzmeisen im Wäldchen, aber die sind sehr viel scheuer und vor allem flinker, wenn sie mich entdecken. Aber auch die Libellen sind wieder da und die Seerose blüht auf.

So – dank Heike von “Querbeet” habe ich gerade was dazu gelernt: Es handelt sich bei den kleinen Vögeln mit grünlichem Gefieder um Zilp-Zalps. Der Zilp-Zalp (Phylloscopus collybita) gehört zur Familie der Grasmücken, kein Wunder dass die Vögelchen so winzig sind. Der Schnabel ist natürlich ein eindeutiges Zeichen, ein Finkenschnabel ist viel kräftiger. Auch der Gesang, den ich gehört habe, passt dazu . . . jetzt wo ich es weiß
Mit dem Zilp-Zalp hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt. Es gibt eine sog. Zwillingsart – den Fitis – mit dem der Zilp-Zalp leicht zu verwechseln ist. Der Fitis hat wohl in der Regel hellere Beine.
Uff – was sagte ich heute morgen noch von Stubenhockern? Eben war Jeanie an einem Zilp-Zalp aber sooo knapp dran!!!
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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