Monats-Archive: Dezember 2010

. . . in großer Schar bevölkerten heute Morgen urplötzlich unseren wieder aufgetauten Teich und spritzten, badeten und zwitscherten, was das Zeug hält. Kaum sahen sie mich mit der Kamera, waren sie aber auch schon wieder weg.

Leider ist es auch heute draußen wieder reichlich finster und unangenehm. Nicht kalt, es taut ja alles weg wie nix, aber einfach nicht schön. Der Schnee ist im Garten ziemlich zusammengesackt. Jetzt konnte ich immerhin am Flieder einen Meisenknödel austauschen. Man merkt es aber sofort, wenn wieder Erde freiliegt. Die Futterstellen sind bei weitem nicht mehr so gut besucht. Das zeigt mir immer wieder, dass die Vögel sich doch sofort wieder auf natürliche Nahrung konzentrieren, wenn es ihnen möglich ist.

Ein seltsames Jahr bleibt es nach wie vor. Heute Nacht hat in Wiesbaden zweimal die Erde gebebt. Das war in diesem Jahr schon das dritte Erdbeben in Hessen. Alles nicht schlimm bisher, aber irgendwie schon ungewöhnlich.

Bei einigen sind meine Grußemails ja doch angekommen – das freut mich.

* * *

Immer wieder spannend finde ich es, die Entwicklung einer Amaryllisblüte zu beobachten.

* * *

Ein letztes Blatt der Kupferfelsenbirne hält sich tapfer unter der neuen Knospe fest:

Eben habe ich eine Reihe von Grußkartenemails an liebe Internetfreunde /- INNen verschickt bzw. verschicken wollen, aber nun kommt dieser merkwürdige Mail-Dämon oder wie sich das Teil nennt und sagt mir, dass das Versenden fehlgeschlagen ist. Was ist das nun wieder? Ich glaube, ich mach das jetzt mal so:

Fühlt euch bitte alle angesprochen, sofern ihr nicht etwas per Schneckenpost bekommen habt. Ich setze das mal heute rein, vielleicht auch morgen und nochmal  am 24. , damit es alle sehen, auch wenn sie vielleicht morgen oder übermorgen nicht mehr an den PC gehn.

. . . sind nach wie vor die meisten Blogs, zumindest praktisch alle Blogger-Blogs und auch die Designblogs. Nun habe ich mich doch mal aufgerafft und habe angefangen Weihnachtskarten zu schreiben und jetzt fehlen mir jede Menge Adressen. Die gehen bei mir nämlich fast immer irgendwann über den Jordan, auch wenn ich sie schon tausendmal gespeichert hatte. Ich sollte mir mal wieder so ein handschriftliches Büchlein zulegen. Früher hatte ich so ein Teil, jahrzehntelang, da ging nie was verloren *seufz*. Nun muss ich gucken. Kann ja schlecht diejenigen erst anmailen, denen ich eine Karte schicken möchte, dann ist es keine Überraschung mehr. Einige habe ich natürlich und einige werde ich schon irgendwie rauskriegen, aber ihr Leute . . . legt euch doch ein Impressum zu oder sucht euch die Mafia?

Nachtrag: Brigitte/Weserkrabbe hat im Kommentar gefragt, was ich gerade lese (das Buch, das aufgeschlagen auf dem Liegestuhl liegt). Es ist ein Krimi von Renate Kampmann und heißt “Im Schattenreich“. Ich habe den Krimi fast ausgelesen und er gefällt mir bisher sehr gut. Er stammt aus einer Reihe, die als Leonie-Simon-Romane bezeichnet wird – nach dem Namen der Hauptperson, einer Gerichtsmedizinerin aus Hamburg. Ich muss aus dieser Reihe schon ein Buch gelesen haben, kann mich aber nicht mehr an den Titel erinnern.

. . . ist für mich inzwischen der Weg zum Flieder = Futterbaum geworden.  Neben dem vielen Schnee, der auch heute wieder gefallen ist,  müssen wir ja auch den Schnee irgendwo hin schaufeln, wenn wir uns eine Schneise über die Terrasse schippen.  Noch gibt es Reste von Meisenknödel & Co, aber bei dem Andrang heute, wird das nicht mehr lange halten. Aber immerhin ist ja das Futterhäuschen eine gute Alternative, das inzwischen alle Vögel aufsuchen. Vor allem heute Nachmittag gings es rund, denn über Frankfurt ist erneut Schneefall vom Feinsten hinweg gezogen. Über Stunden kam das weiße Zeugs in dicken Flocken vom Himmel. Ich habe mir schließlich einen Liegestuhl mit Kuscheldecken gepolstert und ihn vor die Terrasse geschoben. Nur konnte ich mich schlecht zwischen Lesen und Fotografieren entscheiden *lach*.

Hier sieht man gar nicht, wie doll es draußen schneit . . .

. . . hier schon eher

Ein unerschrockener Garfield kämpft sich durch den Schnee – der will doch tatsächlich zum Trinken ans Wasser!

Drinnen ist es dann aber doch gemütlicher.

Jeanie begnügt sich lieber gleich mit der häuslichen Tränke

Viel Betrieb herrscht zur Zeit an den Futterstellen im Garten – die Vögel sind jetzt wirklich auf die Winterfütterung angewiesen, sofern sie nicht noch an irgendwelchen Büschen Restbestände von Früchten finden. Der Schnee liegt hoch und nun kommen auch die Rotkehlchen an den Futtertisch und alle Singvögel haben die Scheu vor dem Futterhäuschen verloren. Der Bussard allerdings braucht andere Nahrung, ob er sie hier in den Gärten findet?

*

Rotkehlchen im Schnee

und . . .


. . . am bzw. auf dem Futtertisch – Nachschub wird erwartet!

Für am Boden lebenden Vögel wie die Rotkehlchen ist so ein niedriger Futtertisch optimal. An den Meisenknödeln können sie sich nicht festhalten und den Einflug ins Futterhäuschen scheuen sie meistens. Man kann aber Meisenknödel in Hecken befestigen, vor allem wenn man weiß, wo sich diese Vögel gerne aufhalten. Bei uns sind das die Ligusterhecken.

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25. Mai 2013, 17:08
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