Neulich habe ich im anderen Blog etwas über Amseln und gelbe Krokusse geschrieben – Attacken von denen meine Mutter immer erzählte, die ich aber nie beobachten konnte (und auch nach wie vor nicht kann). Hier einen Nachtrag dazu >>> Der NABU hat dafür folgende Erklärung (Zitat): “An den Reviergrenzen liefern sich Amsel-Streithähne stolzes Imponiergehabe, Drohgebärden mit aufgerissenem Schnabel, hochgerecktem Schwanz, Verfolgungen zu Fuß, kleinen Attacken und flatternden Luftkämpfen, bis sich der Unterlegene davon trollt. Trotz heftiger Kabbeleien kommt es aber kaum zu ernsten Verletzungen. Unter dottergelben Krokussen sind erfahrungsgemäß die größten Verluste zu beklagen. Vogelkundler haben eine Erklärung dafür: Liegt ein Krokusbeet im Grenzbereich zweier Reviere wirken gelbe Blüten als Auslöser für die Amselhähne und sie reagieren ihre Aggression an ihnen ab. Aufblühende Krokusse haben nämlich auffallende Ähnlichkeit mit dem gelborangen Schnabel potenzieller Konkurrenten. Das Verhalten tritt unregelmäßig auf, da es unter anderem von der Witterung und dem aktuellen Amselbestand abhängt.”
Danke an Sara für den Link.
Nee, nee – die will ich doch gar nicht!
Dort oben, das könnte mich reizen
Wie machen die kleinen Meisen das nur? (fragt sich die Amsel)
Es ist erstaunlich mit wie viel Geduld es im Moment die Amseln immer wieder versuchen an die Meisenknödel und Energiekuchen zu gelangen. Das wundert mich umso mehr, als es unweit davon im Futterhaus und auf dem niedrigen Futtertisch darunter jede Menge Futter gibt. Ob es das Angebot an Fett ist, in dem die Körner in den Meisenknödeln stecken? Ich sollte mal versuchen, kleine Fettbröckchen mit auf den Futtertisch zu legen.
Die Elstern dagegen haben das erneute Nahrungsangebot längst entdeckt
Seitdem es draußen wieder knackig kalt geworden ist und die Vögel trotzdem längst mit dem Nestbau beschäftigt sind, füttere ich nochmal kräftig nach. Und sie nehmen es gerne an. Wenn morgens der Futtertisch leer ist, warten sie bereits darauf.
Unsere Katzen laufen wiedermal leicht irritiert auf dem vereisten Teich herum.
Heute ist ein total verrücktes Wetter! Es ist sehr sonnig, im Wintergarten kommt man ins Schwitzen, aber wehe ich öffne Tür oder Fenster! Draußen bläst ein eiskalter Wind. Vorhin habe ich meine übliche Gartenrunde gedreht und gemacht, dass ich wieder rein kam. Immerhin hat die Sonne im Lauf des Tages den Teich wieder aufgetaut und ich entdecke immer mehr Frühlingszeichen. Allerdings geh ich mal davon aus, dass es auch jede Menge Frostschäden geben wird, weil bei uns ja kein Schnee liegt.
Eisküsschen anstelle von Kro-Küsschen
Bärlauchblätter unter der hohen Fichte
Die gibt es auch als Glückwunschkarte > Klick





Liebe Elke, das mit den gelben Krokussen ist ja höchst interessant!
Wir füttern die Vögel auch noch immer. So viele auch unterschiedliche wie in diesem Winter hatten wir hier noch nie im Garten. Leider gelingen meine Fotos nicht so gut wie deine.
Ich fürchte auch schon die Frostschäden. Wir hatten diese Woche nachts so um die minus 11 Grad, kein Schnee, alles war schon “angetrieben”. Mag gar nicht dran denken, was für Schäden mich draußen erwarten. Gestern kam wieder ein Hauch von Weiß über uns, nicht viel, aber Winter eben.
Bei dir schauen schon die Spitzen des Bärlauchs aus dem Boden? Sensationell! Darum beneide ich dich. Bei uns ist noch keine Spur davon zu sehen. Auch nicht im Auwald, nicht mal in den geschützten südlichen Lagen. Meine Gier nach frischem Grün zwischen den Zähnen ist mittlerweile schon mächtig groß.
Herzliche Grüße, Margit
Hallo liebe Elke – es sind ja wieder herrliche Moment-Aufnahmen und dazu auch teilweise schon soooooooo frühlingshaft – poooooooh – ich will nichts mehr von Winter und Schnee lesen und auch nicht hören…..allerdings eben haben sie aber im Radio davon gesprochen …..Neinnnnnnnnnnnn!
Wuff und LG
Aiko
@Corina und Gisela: Danke für euer Lob, das tut mal gut. Wenn ich solche Bilder in Fotoforen einstelle, werden sie allenfalls nach Strich und Faden zerrissen. Diese hier (von den Vögeln) sind auch unter fotografischen Gesichtspunkten nicht wirklich gut, aber hier zählt für mich einfach das Motiv. Ich habe schon zwei gute Kameras. Für mal eben so schnell durchs Fensterbenutze ich die Olympus Ultrazoom SP-570 UZ, für Aufnahmen im Freien meistens die Panasonic Lumic G1 mit zwei Wechselobjektiven. Die Lumix ist mit ihren Wechselobjektiven qualitativ besser, die Olympus dafür praktischer. In der Handtasche dabei habe ich noch eine kleine Lumix Kompaktkamera mit einem 5-fach Zoom.
Ich freue mich über jede neue Grußkarte. Herzlichen Dank.
Deine Bilder sind wunderschön, die mit Jeanie gefallen mir besonders.
Ich habe heute einen Vogel in meinem Blog, von dem ich NICHT weis wie er heißt. Vielleicht kannst du ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Helmut
Hallo Elke,
ich habe schon oft die “European Starlings” – Stare beobachtet, wie sie die Krokus Blüten attackieren und oft ihr Nest mit Blüten verzieren.
Also bei Dir geschieht das auch. Wie interessant!
Sehr schoene Fotos, meine Kompliment!
LG Gisela.
Hallo Elke,
ich weiß, ich wiederhole mich, aber die Bilder sind einfach herrlich.
Hast du auch so ein tolles Objektiv, oder ist es reine Kunstfertigkeit?
Bei uns blüht leider noch gar nichts im Garten. Ein paar grüne Spitzen schauen sehr zaghaft aus dem Schnee. Kein Wunder, bei -10° heute früh.
Viel Spaß beim Vögel beobachten und fotografieren!
Liebe Grüße
corina
@Iris: Es gelingt mir äußerst selten *lach*. Steinbrechpolster wurden bei mir auch zerfleddert, die werden wohl für den Nestbau gebraucht.
Hallo Elke!
Ja, das mit den gelben Krokussen hatte ich auch kürzlich erst beim NABU gelesen. Bei uns im Garten sind die Krokusse bislang unversehrt, dafür haben die Amseln mir jedoch gerade eins von meinen Steinbrechpolstern total zerfleddert :o(.
Tolle Jeanie-Portraits wieder. Wie gelingt Dir das nur immer, Dich so anzuschleichen, dass sie die Kamera nicht bemerkt?
Herzliche Grüße und eine schöne frühlingshafte Restwoche,
Iris