Tages-Archive: 13. Januar 2011
. . . Tulpen des Jahres 2011! Jedenfalls in unserem Wintergarten.
Ich weiß, ich weiß – es ist ja eigentlich noch viiiiiiel zu früh für Tulpen. Aber bei diesen Temperaturen draußen und den verlockenden Angeboten bei meinem Lieblingsdiscounter – da konnte ich nicht Nein sagen.
Und mit ihrem kräftigen Rot passen sie auch noch zu den rotblühenden Weihnachtssternen.
Es ist 18 Uhr durch und draußen sind’s immer noch 11°C. Ich habe die Terrassentür für die Katzen offen stehen und es sollte mich nicht wundern, wenn beim Schein meiner Schreibtischlampe irgendwann die ersten Mücken ihren Weg ins Haus finden.
Ich bin wirklich gespannt, wie sich der Winter weiterentwickelt. Wenn es weiterhin stimmt, was ich mir im Herbst schon überlegt habe – früher Wintereinbruch, aber kein langer kalter Winter – dann bin ich mir allmählich sicher, dass man bestimmte Anzeichen der Natur deuten kann. Im vorvergangenen Jahr hatten wir reichen Fruchtbehang an Sträuchern und Bäumen und der Winter war kalt und lang. Wann 2009 die ersten Vögel wegzogen, weiß ich nicht mehr. 2010 hatten die Bäume und Sträucher sehr viel weniger Früchte, aber die ersten Vögel zogen sehr früh nach Süden. Und das heißt für mich: früher Wintereinbruch (stimmt bisher), aber auch ein kurzer Winter, in dem es bald wieder warm wird. Allerdings kann ich es mir nicht erklären, wie das mit dem Fruchtansatz und dem Wintereinbruch zusammenhängen soll. Wie könnten die Pflanzen wissen, was für eine Art Winter kommt? Aber ich glaube, wir wissen da noch sehr Vieles nicht . . . vorausgesetzt meine Theorien stimmen. Für den frühen Winter mit viel Schnee kann natürlich auch gut der Vulkanausbruch in Island mitgewirkt haben. Aber auch das ist ja ein Naturereignis gewesen. Irgendwie hängt eben vielleicht doch Alles mit Allem zusammen.

