Tages-Archive: 28. März 2011
. . . im Frühling, das ist selten, wenn man einen Garten hat. Mittagessen auf der Terrasse und dann in der Sonne im Liegestuhl liegen – das ist genauso selten. Heute traf das alles auf einmal zu. Es war zumindest in der Sonne einfach nur göttlich! Aber wirklich nur in der Sonne. Meine Wäschespinne hinten im Garten steht an einer Stelle, an der in dieser Jahreszeit die noch niedrig stehende Sonne relativ früh verschwindet. Als ich heute Nachmittag die letzte Fuhre Wäsche aufgehängt habe, blies zudem ein kalter Wind und ich habe richtig gefroren (im T-Shirt allerdings). Wenig später lag ich dann aber wieder für eine gute Stunde vorne auf der Terrasse windgeschützt im Liegestuhl und da war’s muggelig warm. Die Temperaturunterschiede sind während des Tages sowieso enorm – nachts noch um den Gefrierpunkt, dann um die 20° C im Verlauf des Tages und ab dem frühen Abend geht’s wieder steil bergab.
Als ich so im Liegestuhl in der Sonne vor mich hin döste, kam natürlich auch der eine und der andere Vogel in mein Gesichtsfeld und da musste ich auch ein paar Fotos machen.
Amseln sind immer unterwegs und die sind auch überhaupt nicht scheu
Hier sieht man, dass die Krokusse schon komplett verblüht sind
Kohlmeise im Flieder und natürlich immer noch am . . .
. . . letzten antiken Meisenknödel wie auch diese Blaumeise.
Rotkehlchen sind scheu. Dieses hüpfte eine Weile nur ganz hinten im Garten herum,
ließ sich dann aber doch mal in der Magnolie nieder.
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Bei uns leben viele Solitärbienen. Unter unserer Terrasse = Holzdeck ist viel Platz und durch die Ritzen kann man prima ein- und ausfliegen. Heute habe ich aber was ganz Anderes gesehen: wir hatten früher, bevor wir den Wintergarten angebaut haben, eine Markise unter der Balkonloggia, die über den hinteren Terrassenteil hinausragt. Die Markise wurde irgendwann abgenommen, weil sie kaputt war und auch nicht mehr gebraucht wurde – die Befestigungslöcher blieben offen! Und nun benutzen Mauerbienen diese Löcher als Nistlöcher. Drei sind schon zuge”mauert”, das Vierte – wie man hier sieht – so gut wie. Mauerbienen nutzen jedes Loch, das sie finden können, das ist schon ein bisschen verrückt.



