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Monats-Archive: April 2011

Zwischen “Igitt”

. . .  und wunderschön!  Ein paar Tage bin ich aus den verschiedensten Gründen nicht mit Argusaugen durch den Garten gegangen und heute dachte ich dann, mich trifft der Schlag. Schwarze Blattläuse in Massen! Aber sowas von und nirgendwo auch nur ein einziger Marienkäfer in Sicht. Am schlimmsten sehen die Philadelphussträucher (Bauernjasmin) aus, aber auch sämtliche Sommerhibiscussträucher sind befallen – eigentlich fast alles, was gerade erst frische zarte Triebe bekommen hat. Ich schätze, dass das an der extremen Trockenheit so früh im Jahr liegt. Wo ich hinlangen konnte, habe ich sie mit den Fingern und dem Wasserschlauch abgestreift, mehr kann ich im Moment nicht tun. Immerhin habe ich zwei! Marienkäferlarven entdeckt. Die können sich jetzt dumm und dusselig fressen.

Kein schöner Anblick!

Larve des Siebenpunktmarienkäfers im Schlaraffenland
(bissl unscharf, aber es war leider sehr windig)

* * *

Die Hochsaison der großblütigen Clematispflanzen hat begonnen. In der Korkenzieherhasel öffnet “Madame Le Coultre” ihre Blüten:


. . .  und am Zaun neben der Weigelie die “Crystal Fountain“:

Auch die meisten anderen im Mai blühenden Sorten haben schon ganz dicke Knospen. Ich schätze, wenn wir am Mittwochabend von unserem Minitrip zurück kommen, dann werden noch einige andere blühen.

Und im Vorgarten vom alten Haus blühen doch tatsächlich schon die ersten alten Beetrosen. Einige vertrocknete Uraltstöcke mussten wir ja gerade erst noch entfernen, aber was jetzt noch steht, sieht sehr gesund aus.


*

Ein Traum in Rot immer wieder die gar nicht mehr so kleine Alpenrose im Steingartenbeet:

Ich denke, dass ist das leuchtendste Rot, das unser Garten zu bieten hat.

*
Auch die erste unserer Deutzien (Maistrauch) blüht:

Faszinierend blau

Ein Projekt von Annika

Fast täglich gibt es rund um Bach und Teich Neues zu entdecken und alles fasziniert mich auf seine Weise. Im Moment sind es die blauen Blütenkerzen von Ajuga reptans atropurpurea – des Purpurblättrigen Gartengünsels – die so richtig leuchten und den Blick auf sich ziehen. An sich mag ich diesen Bodendecker außerhalb der Blühzeit nicht so gerne, denn er verbreitet sich wie Unkraut. Ich reiße immer wieder einzelne Pflanzen raus, was sie mir aber offenbar nicht übelnehmen – es kommen immer wieder neue nach. Und blühend sehen sie wirklich toll aus.

Das “atropurpurea” bezieht sich auf das Laub, nicht auf die Blütenfarbe.

Sternchenwiese

Und so sieht es unter dem Flieder aus:

Im Verblühen ist die Farbe immer heller geworden. Die kleinen Blüten auf dem Rasen sehen fast weiß aus.
Mal im Vergleich:

Der selbe Flieder vor zwei Wochen

Alles plötzlich wieder sattgrün und sauber – herrlich

Heute haben wir wirklich das typische “Aprilwetter” – Regenschauer werden immer wieder von strahlendem Sonnenschein abgelöst und andersrum. Meine Wäsche habe ich heute nicht draußen trocken bekommen. Ich hab’s zwar versucht, musste sie dann aber doch noch halbfeucht von der Leine nehmen.

Frisch

. . . sieht es im Garten heute morgen aus. Der Regen heute nacht war dann doch noch sehr ergiebig. Während es auf der Terrasse aussieht “wie Hund” – warum sagt man das eigentlich? – ist erstaunlicherweise das Wasser in Bach und Teich ganz klar und sauber. Gestern schwamm da noch jede Menge Blütenstaub und sonstiges Gemutzel drauf rum. Wo ist das hin? Ziemlich schandbar sieht nun der Flieder aus und auch die ebenfalls bereists fast verblühte Strauchpäonie. Aber sonst hat der starke Regen keine Schäden hinterlassen – im Gegenteil, denke ich mal. Bin froh, dass ich gestern den Rasen noch gemäht habe, der sieht nun richtig frisch aus.

Vor dem kräftigen Blaustrahlhafer macht sich der Zierlauch besonders gut

Einige meiner absoluten Lieblingsrhododendren blühen nun

Auch der zartegelbe Rhododendron wird immer schöner

Ich hätte den Gelben gestern bei Sonnenschein fotografieren sollen. Der macht sich nämlich ganz prima, seitdem ich ihn in die Nähe des gelbpanaschierten Hartriegels versetzt habe. Beide Pflanzen mochte ich zunächst nicht so. Der Hartriegel hätte eigentlich weißpanaschiert sein sollen und der Rhododendron ebenfalls mehr weiß als gelb. Aber als ich gestern von der Terrasse aus am Bambus entlang die beiden Pflanzen in einer Sichtachse in der Sonne sah, da sahen sie zusammen ganz toll aus.  So fügt sich doch manches zusammen und wirkt dann ganz prima, was einem am Anfang nicht so gut gefällt.

Kräuterjungfrauen

. . . und junges Gemüse heißt es heute im HR (Regionalprogramm Hessischer Rundfunk) um 21 Uhr.  Dabei geht es eigentlich um “altes” Gemüse, also um die Viefalt längst vergessener Kräuter und Gemüsesorten. Ich mag meinen HR, auch wenn es allzu oft Wiederholungen gibt, aber die gibt es in den Hauptprogrammen ja auch.  Jetzt gleich geht es bei “Herrliches Hessen” erstmal ins Werratal. Und schon bin ich weg ;-)

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