Was hier so wenig spektakulär und eher an Unkraut erinnernd im oberen Bachlaufbecken wächst, das ist leckere Brunnenkresse (Nasturtium officinale). Als ich zum ersten Mal ein Pflänzchen dort reingesetzt hatte, schien es sich gar nicht wohl zu fühlen. Jetzt zwei Jahre später breitet sich die Kresse langsam aus. Ich habe heute was davon in meinen Kräuterquark getan, den es mittags zusammen mit Pellkartoffeln gab. Petersilie und Schnittlauch gibt es im Garten außer im Winter immer und auch ein paar Blättchen Basilikum konnte ich noch ernten.
Meine Brunnenkresse ist um einiges schärfer als die bekannte Gartenkresse. Brunnenkresse wird auch in der Naturheilkunde bzw. Volksmedizin verwendet. Sie gilt als Aphrodisiakum, ist Appetit anregend und Stoffwechsel fördernd. Außerdem soll sie bei Diabetes mellitus helfen. Sie wird bei außerdem bei Entschlackungskuren und gegen Rheuma verwendet.



Mmmmhhh so ein Kräuterquark mit frischer Kresse ist total lecker, finde ich!
Da hast Du was ganz Feines im Garten. In meiner Kindheit haben wir uns Brunnenkresse immer an einem Bach geholt.
Lg
Brigitte
Wir haben auch Brunnenkresse im Garten und mittlerweile will ich darauf auch gar nicht mehr verzichten, weil diese so lecker schmeckt.
Liebe Elke,
ich kenne zwar Brunnenkresse dem Namen nach, aber ich habe sie noch nie in natura gesehen. So ist das für mich sehr interessant, Deine Aufnahme zu sehen. Aber sie scheint ja sehr langsam zu wachsen, denn sehr groß sieht das noch nicht aus. Da muss man sicher einiges an Geduld aufbringen, ehe man das genießen kann.
Liebe Grüße
Jutta