Tages-Archive: 27. März 2012

Hat jemand zufällig die Geumhybride “Mrs.W. Moore” im Garten? Ich habe drei Pflanzen wegen des Rhododendrons ausgebuddelt und weiß nun nicht, ob sie es lieber schattig oder sonnig, feucht oder trocken mögen. Geum ist so vielfältig und über diese Hybride finde ich Netz nichts mehr (außer in meinem Blog *grummel). Als ich sie vor zwei Jahren gesetzt habe, da habe ich mich noch nicht so genau an die Bedürfnisse der Pflanzen gehalten, was sich meistens rächt. Aber ich glaube, die mögen es zumindest eher sonnig. Ich werd’s mal ausprobieren und sie aus dem Halbschatten an den Bach verpflanzen.

Und so schaut sie aus, wenn sie blüht (2010)

Geumhybride “Mrs.W. Moore”

. . . und Anderes. Gestern habe ich bei Tropica in Kriftel wieder zugeschlagen. Wobei die meisten Pflänzchen von der Sorte “kleine Füllsel” sind, also Pflanzen deren Anzahl ins Geld geht, die man nach dem Einpflanzen aber fast nicht mehr sieht. Dann dauert es ein/zwei Jahre und plötzlich erfüllen sie ihren Zweck aufs Schönste. Aber es war auch ein weiterer Rhododendron dabei – ich konnte nicht widerstehen – und ein weitere Clematis. Mein Rhododendronbeet ist ja noch lange nicht voll *lach* und Clematis geht auch immer noch eine.

Dieser hübsche kleine Steinbrech musste auch mit und kam ins Minialpinum
zusammen mit einer weiteren . . .

Kuhschelle (Pulsatilla) – diesmal in Weiß.

Nun habe ich sowohl rote als auch blaue und weiße Küchenschellen. Die Roten blühen fantastisch, die sind schon länger im Beet, die neue Blaue ist nun wieder verblüht und auch die Weiße wird wohl in diesem Jahr noch nicht viel mehr als ein oder zwei Bllüten hervorbringen. Gärtnern ist immer auch eine Option in die Zukunft. Hm – je älter man wird, umso mehr macht man sich auch darüber Gedanken.

* * *

Ich bin in diesem Jahr ein bisschen traurig, dass keine meiner beiden Magnolien viele Blüten hat. 2011 war das ganz anders, da blühten beide überaus üppig, hatten aber auch einen Samenansatz, wie ich es vorher noch nie gesehen habe. Das gilt für die meisten blühenden Sträucher bei uns im Garten – schon etwas seltsam.

Trotzdem muss das obligatorische Magnolienfoto sein ;-)

So von oben sieht das noch ganz schön mickrig aus – Nahaufnahmen machen sich entschieden besser,
z. B. die kleine Zierkirsche, die hier vor der Schneelaterne steht und gar nicht zu erkennen ist:

So macht sich das schon besser . . .

. . . und so noch besser!
Prunus kurilensis ‘Brilliant’ – weißblühende Kurilenkirsche

*

Inzwischen blühen auch die Bergenien rund um den Teich

Die sehen immer wieder großartig aus.

Die lederartigen Bergenienblätter sind  ja an sich wintergrün (oder winterbunt, wie ich mal geschrieben habe), haben aber im späten Frost sehr gelitten. Ich habe viele abgeschnitten, so dass die Pflanzen momentan etwas gerupft aussehen. Aber ich denke mal, das wird wieder.

Blick von oben auf die ersten roten Tulpen – hier kommt nun auch schon überall das
Geraniumgrün und die Rosen treiben ebenfalls schon aus.

Der Winterduftschneeball blüht immer noch und entschädigt mich mit dieser späten Blüte immerhin
etwas für die mangelhaft blühenden Frühlingssträucher. Die Forsythien sind mit ihren Blüten
ähnlich knauserig wie die Magnolien.

So – nun geh ich wieder in den Garten zurück, es gibt viel zu tun. “Lassen wir es liegen“  ist in diesem Fall keine akzeptable Devise ;-

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