Tages-Archive: 1. Juni 2012
. . . hat Teich und Bach erobert – Alchemilla mollis, der Frauenmantel, blüht. Dazwischen bereits die ersten Taglilien. Alles andere geht ein bisschen unter.
Alchemilla mollis – Frauenmantel
Der Name Alchemilla mollis stammt aus der Zeit, als Alchemisten noch versuchten aus den Guttationstropfen auf den Blättern des Frauenmantels Gold zu gewinnen. Der Frauenmantel scheidet das Wasser (Guttationstropfen) aktiv durch feine Poren am Blattrand aus.
Wegen seiner Kraft gegen Frauenleiden weihten die vorchristlichen Hebammen und Kräuterweiber den späteren “Unser Frowen Mantel” der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Frigga. Der deutsche Name an sich stammt von der Blattform, der mit dem Mantel der Maria verglichen wurde. Mit dem Frauenmantel hatte die Göttin den Frauen ein Mutterkraut geschenkt, das – insbesondere bei abnehmendem Mond gebraucht – die Macht besaß, Blutungen zu stillen oder Geburtswunden zu schließen.
Wenn sie blüht, ist die Pflanze recht hübsch anzusehen, aber sie breitet sich langsam aber sicher aus wie Unkraut. Bei den neuen Beeten habe ich völlig darauf verzichtet, obwohl sie sich als Randbepflanzung sonst ganz gut macht.
Die einfachen gelben Taglilien (Hemerocallis Hybride ‘Stella de Oro’) blühen schon . . .
. . . auch der lila Fingerhut, der sich ganz hinten am Zaun vor ein paar Jahren selbst ausgesät hat, . . .
. . . während die neuen Pflanzen im Halbschatten von Tanne und Farnen noch lange nicht soweit sind.
Bunt geht es am Carport zu . . .
. . . wo nun auch die Clematis “Arctic Queen” aufgeblüht ist.


