Tages-Archive: 12. Juni 2012
Hach – ich kann’s kaum glauben, aber der Göttergatte hat in der Tat meinen Wunsch erhört und damit angefangen ein Hochbeet zu bauen. Genauer gesagt ist das Gerüst aus Douglasienholz schon fast fertig, die ewige Schmuddelecke im Wäldchen planiert und nun besorgt er noch Karnickeldraht, um den Kasten von unten her Wühlmaus sicher zu machen. Man weiß ja nie, obwohl wir noch nie Wühlmäuse hatten (toi-toi-toi, man sollte es nicht beschreien). Das Hochbeet hat eine Breite von 2m, eine Höhe von 80 cm und eine Tiefe ebenfalls von 80 cm. Die Eckhölzer stehen noch ein Stück nach oben raus. Der Gedanke ist, dass man da im Winter ein Netz spannen kann gegen die Nadeln, die die Kiefer abwirft und im Frühling vielleicht sogar noch eine Haube mit Glas oder Folie dazu kommt, dass man das Hochbeet auch als Frühbeet nutzen kann. Wobei ich dieses Hochbeet in erster Linie für Kräuter nutzen werde, flankiert von ein paar Blümchen für die Optik. Ach ich freu mich schon!!!
Zum Befüllen werden wir zunächst unten eine Lage von unserem Uralt-Kaminholz einbringen, dass seit zwei Jahrzehnten unter dem Erdgeschossbalkon im alten Haus vor sich hin modert, dann kann gleich der Ligusterschnitt draufkommen, der demnächst anfallen wird und schließlich frischer, mittelalter und alter Kompost. Obendrauf dann Sand und Erde. Für Kräuter ist Kompost vermutlich nicht das Gelbe vom Ei, deshalb kommt Sand dazu.
Und nun kann das Unkraut drüben auf der anderen Seite vom Zaun von mir aus weiterwuchern! Davon seh ich dann nicht mehr viel, vermutlich abgesehen von der Zaunwinde, die mich irgendwann doch wieder frech über den Rand des Hochbeetes angrinsen wird.
Erst hatten wir darüber nachgedacht, ob wir das Hochbeet aus Gabionen machen sollen, aber Holz passt in unseren Garten besser. Steine haben wir außerdem jetzt genug am Teich und im neuen Kiesbeet. Gabionen haben durchaus ihren Reiz, aber ich finde, dass sie bei uns nicht wirklich gut hinpassen würden. Und teuer finde ich sie außerdem.


