Tages-Archive: 18. Juni 2012
. . . gibt es bei uns im Garten bei feuchtem Wetter immer reichlich. Vor zwei oder drei Tagen habe ich wieder die großen, die ich als Wiesenchampignons ansehe, entdeckt. Ich kenne mich aber nicht aus, würde sie also nie essen. Den Knollenblätterpilz kann ich zwar aufgrund der Lamellen ausschließen, aber es gibt noch andere Möglichkeiten. Zuerst sind sie weiß und im ganz frühen Zustand kugelig, nach ein paar Tagen werden sie zunehmend bräunlich, so etwa milchkaffeefarben.
Einem Tier muss es jedenfalls geschmeckt haben. Ich tippe fast auf Schnecken, weil es Schleimspuren gab.
Zwei, drei Tage später . . .
. . . und so sehen sie von unten aus. Es könnte auch ein Karbol- oder Tintenegerling (Agaricus xanthoderma) sein.
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Um ein vielfaches kleiner präsentierte sich dieser Winzling . . .
. . . den ich in Weilbach zwischen Moosen und Flechten fand.
Ohne seine auffällige Farbe würde man ihn sicher komplett übersehen. Er war vielleicht so groß wie ein Glasstecknadelkopf.
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Eine weitere Clematis schmückt die Carportwand – also doch nicht kaputt gegangen,
wie ich im Frühling noch befürchtet hatte: die Clematis viticella “Avant-garde”
Interessanterweise zeigt sie ähnliche grüne Flecken wie die weiße “Alba luxurians”.
Sie durchdringt nun das Laub der im Frühling blühenden blau-weißen “Blue Princess”, die aber immer noch mit ihren “Wuschelköpfen” das Grün schmücken. Ich habe mir aber keinen Gefallen damit getan, sie nebeneinander zu pflanzen, weil sie ganz unterschiedlichen Rückschnittgruppen angehören. Die “Blue Princess” müsste eigentlich jetzt geschnitten werden, was aber wegen der “Avant-garde” nicht geht. Ich werde wohl beide im späten Herbst schneiden und hoffen, dass mir die “Blue Princess” das verzeiht.
Drei brillante Kletterer, kleinblütig aber wunderschön
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In der Mitte: Geranium cinereum ‘Ballerina’ – Grauer Storchschnabel
links oben: Geranium x cantabrigiense ‘Saint Ola’
links unten: Geranium himalayense ‘Gravetye’ – Himalaya-Storchschnabel
rechts oben: Geranium himalayense ‘Plenum’ – Gefüllter Himalaya-Storchschnabel
rechts unten: ??? – vermutlich ein Armenischer Storchschnabel




