Tages-Archive: 20. Juni 2012
. . . und ein paar andere Lichtblicke im trüben Dauerregen:
Die Blüten der Nostalgierose leiden zwar auch unter dem Regen, aber da sie zwischen den Bambussträuchern
doch einigermaßen geschützt stehen, überleben sie eher als die der anderen Rosen.
Dem panaschierten Hartriegel gefällt dieses Wetter sowieso. Der hat sich in diesem Jahr zu einem
riesigen Busch entwickelt und begräbt rechts allmählich die Rhododendren unter sich. Da werde ich
demnächst mal schneiden müssen, damit die Luft bekommen.
Im Schattenbeet blüht der weiße Fingerhut zwischen den Farnen.
Die kleine Hortensie, die ich nach dem Winter schon fast aufgegeben hatte, päppel ich
nun im Blumentopf wieder auf. Mal schaun – aber ich denke, die wird wieder.
Es hat ein wenig gedauert, aber nun hab ich’s raus und Sara lag mit der Silbe “Spier-” gar nicht soweit daneben: Meine duftig blühenden Stauden sind Spierstauden oder Mädesüß oder Filipendula.
Spiersträucher sind etwas anderes. Die erste Silbe “Spier-” kommt aus dem Griechischen “speira” = Winde oder Windung. Das musste ich natürlich nachgucken. Sowohl die Sträucher als auch die Stauden müssen also botanisch irgendwas “Gewundenes” an sich haben. Da ist es dann doch manchmla besser sich der botanischen Namen zu bedienen, wobei Mädesüß – wenn man’s denn weiß – ja auch in Ordnung ist. Ich habe wieder was dazu gelernt.
Zum augenblicklichen Wetter (augenblicklich??? – naja, eher fortwährend) sage ich nicht viel und verweise auf meinen anderen Blog: Regensommer



