Tages-Archive: 23. Juni 2012

. . . faszinieren mich inzwischen immer mehr. Und weil ich heute Morgen aus unserer privaten “Wilden” wieder eine zahme Wiese gemacht habe, bin ich am Nachmittag mit dem Foto auf Safari gegangen. Wobei ich eigentlich ganz was Anderes vorhatte, als ich mein Auto am Stadtrand von Hattersheim abgestellt hatte. Ich wollte von dort aus nach Weilbach marschieren, um diverse Kunstobjekte auf einer Route des Regionalparks zu fotografieren. Und bin dann gleich an der ersten Wiese hängen geblieben – die war viel interessanter als jedes Kunstobjekt.

Wildblumenwiese1Feste, geschlossene Schuhe wären von Vorteil gewesen, aber wenigstens hatte ich zu den Trekkingsandalen
Socken angezogen. Sehr warm war’s heute zunächst nicht gewesen.

Oedemera nobilis - Grüner Scheinbockkäfer auf einer FlockenblumeKaum ein Pflänzchen ohne Gast: Oedemera nobilis – Grüner Scheinbockkäfer auf einer Flockenblume

Wilde Malve

Wer genau hinschaut, findet auch auf der Wilden Malve ein winziges Käferchen

Wie gemalt - die weiße Wiese

Wie ein Hochzeitsarrangement – ein Florist könnte es kaum besser – oder?

Schmalblättriges Weidenröschen (Chamerion angustifolium)

Schaut euch diese Blüte an – das ist doch wirklich wunderschön. Das Waldweidenröschen oder
“Schmalblättriges Weidenröschen” gehört zu den Nachtkerzengewächsen.

Und nicht nur schön ist diese Pflanze, lest euch das mal durch: “Die jungen Stecksprossen, Wurzelausläufer und Triebe können ähnlich dem Spargel als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Junge, zarte Blätter sind zwar säuerlich im Geschmack (reich an Vitamin C), man kann sie aber mit milden Kräutern mischen oder als Teemischung genießen (auch als “koptischer Tee” bekannt). Bienen, die die Pollen der Pflanze sammeln, sollen besonders aromatischen Honig geben. Insbesondere die Wurzel der Pflanze ist reich an Gerb- und Schleimstoffen. Früher (und teilweise auch heute noch) wurden aus den Samen dieser Art Kerzendochte geflochten.Die nordamerikanischen Haida aus British Columbia und Alaska verarbeiteten die äußeren Fasern der Stängel zur Herstellung von Schnüren, aus welchen sie wiederum Fischernetze knüpften. Andere Indianer verwendeten die langen Samenhaare, um sie zusammen mit Ziegenwolle zu Decken und Umhängen zu weben.” Quelle: Wikipedia

HainschwebfliegeHainschwebfliege (Episyrphus balteatus)  auf einer Flockenblume oder Kornblume (Centaurea cyanus)

Saatwucherblume und Gemeine StiftschwebfliegeNoch eine andere Schwebfliege und die hübsche, kräftig gelbe Saatwucherblume

* * *

Morgen geht’s weiter . . .

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