Irgendwie trifft sie mich immer mal wieder, die böse, böse Clematiswelke. In diesem Jahr hat’s die zweite Madame Le Coultre erwischt, die ich am Rosenbogen neu gepflanzt hatte. Im Frühjahr musste ich schon einen Teil wegschneiden, aber ein anderer Zweig ist fleißig weitergeklettert und hat vor Kurzem sogar noch die ersten Blütenknospen ausgebildet. Und dann war von heut auf morgen mal wieder alles vorbei. Ich habe jetzt die ganze Pflanze runtergeschnitten und lasse sich aber zunächst mal im Boden. Immerhin habe ich es doch schon mehrfach erlebt, dass eine solche Clematis im nächsten Jahr wieder tadellos gekommen ist. Das beste Beispiel ist die Arctic Queen am Carport. Letztes Jahr sah sie aus, als könne man sie nur noch in die Mülltonne geben, in diesem Jahr blüht sie unermüdlich.
Es ist jetzt schon seit Tagen elend schwül und meine Begeisterung für Arbeiten im Garten hat merklich nachgelassen. Im Prinzip wachsen und gedeihen die meisten Pflanzen im Moment auch von alleine, aber das Unkraut leider auch – und zwar wie verrückt. Ich müsste unbedingt den Vorgarten mal wieder in Ordnung bringen.


Liebe Elke,
leider hat diese Krankheit auch bei meiner neuen Clematis zugeschlagen und meine weiße wird wohl gänzlich abwelken. Aber ich werde sie dann auch erst noch einmal in der Erde lassen. Vielleicht habe ich ja auch Glück und sie kommt im nächsten Jahr wieder.
Liebe Grüße
Jutta
@Brigitte: Irgendwann wird sie dir vermutlich auch begegnen, es ist die häufigste Ursache, wenn eine Clematis eingeht. Großblumige Züchtungen sind häufiger betroffen als die kleineren Sorten.
Ich bin ja noch ein Clematis Neuling. Von dieser Krankheit hab ich noch nichts gehört. Hoffentlich werden meine drei verschont.
LG
Brigitte