. . . für die Natur ist dieses Frühjahr bestimmt. Zwar ist es ein wenig seltsam, wenn man tags zuvor noch auf der Terrasse frühstücken konnte und am Nachmittag bei 32°C geschwitzt hat, nur um heute bei 12°C wieder zu bibbern, aber – der Garten strotzt vor Lebenskraft. Am erstaunlichsten ist die Veränderung unseres verbliebenen Ahorns. Im letzten Jahr wäre ich jede Wette eingegangen, dass er genau so kaputt geht wie unser mehrfach beweinter Hausbaum vor vier Jahren. 2011 hatte er kaum Blätter und das wenige Laub war klein, es gab viele dürre Äste. Trotzdem hat er wie verrückt Blüten bzw. Samen produziert – eine Notblüte wie es schien – die mich jetzt noch täglich zum Wahnsinn treiben. Aber in diesem Jahr steht der Baum da wie aus dem Ei gepellt. Man kann zwar nicht behaupten, dass es in unserer Gegend zuviel Regen gegeben hätte, aber doch reichlich und bis auf den März ist das Frühjahr irgendwie “normal” und das hatten wir schon einige Zeit nicht mehr. Auch die restlichen Pflanzen, egal ob Sträucher, Bäume oder Stauden schießen regelrecht ins Kraut. Selbst der Rasen, der gerade noch so kümmerlich aussah ist wieder saftig grün. Also dafür nehme ich auch noch die Eisheiligen in Kauf. Wäre natürlich nicht schlecht, wenn es dann doch demnächst einen schönen und warmen Restfrühling mit anschließendem Sommer gäbe, der seinem Namen alle Ehre macht.


@Rita: Hauptsache, er schmeckt
Jetzt wollt ich dir wenigstens noch schreiben, dass
ich für diese 3 Fläschchen Fliedersirup nur
5 dicke Dolden gebraucht habe. Wir wollen ja auch nicht nur
Fliedersirup-Getränke zu uns nehmen.
Bis bald.
Rita
Ach Elke, da bin ich aber froh, dass es noch jemanden gibt, der diesen Frühling
als normal ansieht. Sogar die Eisheiligen sind pünktlich. Und gerade habe ich meine
Tomaten die im Kübel stehen ein Mäntelchen für die Nacht verpasst.
Liebe Grüße
Rita