Beste Darstellung des Blogs mit den jeweils neusten Versionen der gängigen Browser (Firefox, Internet Explorer 9, Chrome)

Wenn es im Sommer so richtig heiss wird, fällt mir immer ein Urlaub auf Malta ein. Das ist mehr als ein halbes Leben her, aber ich denke immer noch an die beiden Wörter: “Water emercency” – Wassernotstand. Könnt ihr euch vorstellen, wie das ist, wenn sämtliches Süßwasser abgestellt ist, das man sonst ohne groß darüber nachzudenken laufen lässt? Kein Duschen nach dem Bad im Meer, kein Wasser zur Toilettenspülung? Soweit kommt es bei uns in Hessen kaum, aber zumindest im Moment bin ich ganz froh, den Garten auch mal zusätzlich bewässern zu können. Obwohl wir keine hypermoderne Anlage haben sondern eher viel Selbstgebasteltes, klappt das inzwischen ganz gut. Ein große Hilfe sind uns dabei Regentonnen, in denen wir aus den Regenrinnen rund ums Haus das Wasser sammeln. Unsere Tonnen – wir haben inzwischen drei, die miteinander verbunden sind – sind sehr einfache Exemplare, die hinterm Haus in einem Bereich stehen, den Besuch nicht unbedingt zu sehen bekommt. Natürlich gibt es da auch repräsentative Exemplare, die man durchaus vorzeigen kann. Vor Jahren habe ich für Regentonnen in Amphorenform geschwärmt, die man heute in vielen Gartencentern oder über entsprechende Internetshops, die sich auf Regenwasser spezialisiert haben wie z.B. Edinger,  bekommen kann.

Viel Garten braucht viel Wasser

Viel Garten braucht viel Wasser

Wenn es viel geregnet hat, dann benutzen wir das Wasser auch zum Auffüllen des Bach-/Teichsystems, für den Miniteich auf der Terrasse und sogar über eine Regenerationsanlage für Stefans großes Aquarium. Auch unsere Katzen mögen Regenwasser sehr viel lieber als das Wasser aus der Leitung. Nicht unbedingt aus den Tonnen, aber nachdem es geregnet hat aus jedem Gefäß, das irgendwo im Freien rumsteht und in dem sich Regenwasser gesammelt hat.

Früher hatten die Tonnen nur einen Hahn zum Abfüllen in die Gießkannen. Mittlerweile sind sie miteinander verbunden und eine Pumpe verteilt das Wasser auf zwei Zapfmöglichkeiten. Über einen langen Gartenschlauch habe ich auf diese Weise sogar Wasser weit hinten im Garten. Dort steht eine praktische Wasserzapfsäule. Das ist natürlich prima. Stefan hat noch einen weiteren Vorteil der Regentonnen für sich bzw. für sein Aquarium entdeckt: eine kleinere Tonne lässt er offenstehen und bekommt auf diese Weise kostenloses Fischfutter >>> Mückenlarven! Ich fand das erstmal sehr bedenklich, aber bisher bin ich deshalb noch nicht öfter von Stechmücken attakiert worden als früher ;-)

Tonnen und VerteilerSo sieht das bei uns aus – karo einfach und selbstgebaut, aber es geht auch schicker und komfortabler

Über das Praktische hinaus sollte man natürlich auch an den wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen denken. Unser Trinkwasser ist viel zu schade zum Blumen gießen und gerade in Frankfurt, wo es sehr hart – also kalkhaltig ist – zudem nicht unbedingt das beste Gießwasser. Richtig genial wäre natürlich eine unterirdische Zisterne wie früher auf den Burgen. Aber das muss man wohl schon bedenken, wenn man einen Garten von Grund auf neu anlegt. Vor 30 Jahren war das für uns kein Thema, heute würden wir vielleicht auch darüber nachdenken.

Grün und farbenprächtigSchön grün und außerdem auch farbenprächtig – das geht auch im Hochsommer

Dieser Artikel enthält Links zu einem Anbieter, der sich speziell auf die Nutzung von Regenwasseranlagen und -Zubehör spezialisiert hat.

5 Antworten auf Regenwasser nutzen

  • Elke sagt:

    @Lemmie: Das ist natürlich superpraktisch. Bei uns geht das schon lange nicht mehr. Meine Großeltern hatten mal einen Brunnen, bei meinen Eltern war er schon versiegt.

  • Lemmie sagt:

    Liebe Elke!
    Wir haben im Garten nur Brunnenwasser. Zum Glück ist der Grundwasserstand sehr hoch. Wir haben also keine Probleme mit Wassernot.
    Lieben Gruß
    Lemmie

  • Sara sagt:

    Ein schrecklicher Gedanke, liebe Elke! Ohne tägliche Dusche könnte ich mir ein Leben so gar nicht vorstellen. ;-) Und ohne sauberes Trinkwasser. – Doch wird oftmals zuviel Wasser verbraucht, geradezu verschwendet, finde ich. Die Industrie verbraucht auch viel, wir verbrauchen eben alle viel, zu viel, dieser ganze Konsum aus purer Langeweile – all das Viele und häufig noch Minderwertige zum kurze Zeit später wegwerfen . . .
    Unseren Waldgarten bewässern wir ja kaum. Das wäre einfach zu teuer, da wir ja nur Trinkwasser verwenden könnten und lohnt für einen “Wald” nicht. Wir gehen damit wie die Öffentlichen Parks um, denn das ist der eindeutige Vorteil eines solchen Waldes oder Parks. – Ich habe in diesen heissen Tagen nur an der Terrasse die Töpfe und den Steingarten gegossen.Alles andere muß “so” auskommen. Aber selbst den Rosen hat es nie geschadet. Unser Boden hält das Wasser aber auch extrem gut, das hat man auch nicht überall.
    Früher – in einem anderen Garten – besaßen wir einen Brunnen mit Pumpe, das war schon ideal und vor allem kostenlos!
    Regentonnen hatten wir im Waldgarten leider nie. Beim nächsten Haus soll das anders werden, aber der Garten ist ja dann auch nicht so riesengroß wie der jetzige.

    Ich mochte am liebsten die Regentonnen aus meiner Kindheit, die wie alte Metallfässer aussahen. :-) Freilich rosten die wohl irgendwann durch ;-) Aber Plastik hat auch seine Tücken … Es gibt aber auch Holzfässer für diesen Verwendungszweck.
    Man könnte die – einfachen – Tonnen aber ummanteln, fällt mir gerade ein. Etwas drumherum bauen, vielleicht aus Holz und ganz nach Geschmack. Aber ich mag’s auch da am liebsten ganz einfach nach dem Muster der ersten Siedler sozusagen. Und ich glaube, irgendwas ist immer, also wenn man es dann erst “perfekt” hat, fällt einem doch noch was ein, bestenfalls etwas ganz anderes, das dann wieder neue (unnötige) Kosten verursacht. ;-) So geht der Kreislauf von vorn los …
    Danke auch für Deinen netten Kommentar bezüglich der Hauswurzen. Manche dieser Ideen kann ich auch nicht so nachvollziehen, ist doch auch alles eine Frage von Zeit und was das betrifft, hätte ich einmal zuviel anderes zu tun, aber auch viele andere Interessen, denen ich dann eher nachgehen würde.

    Liebe Grüße und einen schönen Sommertag http://www.mainzauber.de/gartenblog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/sunsmiley.gifhttp://www.mainzauber.de/gartenblog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/girleiblume.gif
    Sara

  • Helga sagt:

    Wir nutzen auch Regenwasser und vor einer halben Stunde waren unsere Behälter bei einem Wolkenbruch in nullkommanix aufgefüllt. Nur das Gießen vorher hätte ich mir sparen können http://www.mainzauber.de/gartenblog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/girleiblume.gif Mit Garten kann man einiges an Wasser verbrauchen http://www.mainzauber.de/gartenblog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/sunsmiley.gif
    Steinreiche Grüße
    Helga

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

:yahoo:  :-)  :foto:  :teetrinken:  :schock:  :spring:  :danke:  :unsicher:  :hugs:  :radl:  :fiffi:  :cat:  :birdfeed:  :birdwatch: 
 
Willkommen im Mainzauber Gartenblog! Hier schreibe ich so ziemlich alles auf, was sich in meinem Garten tut. Seitdem ich . . . weiterlesen bitte hier: Willkommen
Urheberrecht
Meine Fotos dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung weiter verbreitet werden . . . Weiterlesen im Impressum
Frankfurt-Wetter
25. Mai 2013, 01:05
Klare Nacht
Klare Nacht
5°C
Aktueller Luftdruck: 1010 mb
Luftfeuchtigkeit: 86%
Wind: 0 m/s NO
Sonnenaufgang: 05:27
Sonnenuntergang: 21:19
Mehr...
 
Taunuswebcam
Mai 2013
M D M D F S S
« Apr    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Kategorien
Archiv
J & G

Jeanie


Garfield
Siehe Extraseite!
Abonniere mich!

Bitte keine Awards - danke.