Schneeglöckchen
. . . Winterlinge und sogar die ersten gelben Krokusse warten nun auf die Sonne und ein paar Grade an Temperaturerhöhung. Heute ist es ziemlich kalt nach einer verregneten Sturmnacht. Es bläst auch jetzt noch kräftig, aber ich habe trotzdem einen Gartenrundgang gemacht und dabei die ersten noch geschlossenen Blüten entdeckt. Sobald es etwas angenehmer wird, kann die Arbeit im Garten auch wieder losgehen. Die Gräser müssen zurück geschnitten werden, da kommt der junge grüne Austrieb von unten. Auch meine Clematis haben schon wieder viele Knospen. Einige werde ich wohl gar nicht mehr zurückschneiden sondern darauf hoffen, dass die neuen Blätter und Blüten das Braune überdecken. Am Carport hinten reichen die neuen Knospen nämlich schon wieder bis hoch zur Dachkante. Da wachsen die Clematis viticella “Avant-garde” und die Clematis alpina “Blue Princess” ineinander. Das ist eh unpraktisch, weil die Avant-garde im März geschnitten gehört und die Blue Princess nach der Blüte im Sommer. Das kann ich vergessen. Daran habe ich beim Pflanzen nicht gedacht.
Ansonsten sieht es im Garten momentan noch etwas traurig aus. Ich muss von der Gestaltung meines Vorgartens lernen, denn da habe ich inzwischen alles richtig gemacht. Wenn ich zum Küchenfenster rausgucke, dann sehe ich Zaubernuss, Lenzrosen und teilweise immergrüne Bodendecker und bald kommen dann auch dort die Zwiebelblumen.
Namen erforschen
Gestern brachte mir der Chef vom Gartenbaubetrieb seinen Kostenvoranschlag für ein paar weitere Maßnahmen in unserem Garten vorbei und auch seine Ideen zur Bepflanzung, die er im Prinzip allerdings von mir hat. Die Namen sind wie immer die botanischen und da kenne ich nun nicht wirklich alle. Also werde ich mich jetzt dran setzen und sie mal ergründen. Ich freue mich schon, wenn dann auch im hinteren Teil vom Garten noch etwas Neues entsteht. Der Gartenbaubetrieb macht mir vor allem die Erdarbeiten, die ich bei unserem steinig-lehmigen Boden allein und ohne Maschinen nicht bewältigen kann. Und meine Männer haben ja leider null Spaß an Gartenarbeit. Am unteren Teich werden die Beete vergrößert und ein neues großes Beet nach hinten zu angelegt, das sich parallel zur Hecke auch an der Gartenlängsseite entlang ziehen wird. Alles schön geschwungen, damit es zur Form von Bach und Teich passt bzw. zu den Beeten auf der anderen Gartenseite. Auch dort passiert noch was, nachdem ich inzwischen feststellen musste, dass der Nadelabwurf der hohen Tanne zusammen mit mangelndem Sonnenlicht und Feuchtigkeit den Rasen dort in Nullkommanichts erledigt hat. Anders als vor drei Jahren habe ich inzwischen doch eine Menge Erfahrung gesammelt und gehe nicht mehr ganz so unbedarft an die Sache heran.
Ein Januarmorgen
. . . im Garten:
Unterschlagen habe ich noch die dicken Knospen der Strauchpäonie und die vielen Zwiebelblumen, die schon aus der Erde spitzen. Außerdem die neuen Blattspitzen der Schwertlilien und das Farngrün, das gar nicht braun werden will. Bin gespannt, wann die ersten Veilchen auftauchen und die Krokusse blühen.
Gleichwohl ist es im Moment sehr kalt geworden. Aber die Sonne hat eine enorme Kraft. Ich konnte heute Morgen richtig zuschauen, wie sie die Eiskristalle auf der Terrasse fort leckte. Der untere Teich war von einigen dünnen Eisfächern überzogen . . .
. . . während weiter oben die Bachquelle munter sprudelt und sich die Brunnenkresse ausgesprochen wohl fühlt:
Nochmal
. . . im Taunus, aber heute mit Schnee. Mehr dazu im anderen Blog.













Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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