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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Ärgerliches

SOS

Ich habe mal eine Frage an alle Leser, die mit dem Firefox unterwegs sind: Wie erscheinen auf eurem Monitor diese Seite und eventuell der normale Mainzauberblog? Seit heute Mittag habe ich vor allem beim Gartenblog ein völlig verändertes = zusammengequetschtes Erscheinungsbild. Aber nur im Firefox! Ich habe schon die Schriftgröße des Themes zu verstellen versucht, aber es ist die gesamte Darstellung. Normalerweise hat der Header eine Breite von 1200 Pixel. Hier kommt das auch hin, im Firefox ist er und damit die gesamte Darstellung viel kleiner. Ich habe an den Themes rumgebastelt, habe die neueste WordPressversion überinstalliert, es ändert sich nichts. Seht ihr das auch? Besonders auffällig finde ich vor allem die kleine Schrift. Hat noch jemand dieses Problem? Wie gesagt, im Internet Explorer ist alles okay.

Des Rätsels Lösung:

Mit dem Firefox lassen sich nicht nur Texte, sondern sämtliche Seitenbestandteile wie Fotos und Tabellen vergrößern und Verkleinern. Zum ” zoomen ” einfach bei gedrückter Strg-Taste mehrmals + oder – drücken. Meine Weisheit stammt von Boards united.com. Ich habe also vermutlich heute irgendwann versehentlich die STRG-Taste zusammen mit einem “-” gedrückt und das Problem somit selbst ausgelöst. Tja – manchmal ist wäre es halt doch gut, wenn man sich die Möglichkeiten des Browsers, mit dem man unterwegs ist, mal genauer anguckt.

Schmuddelecken

Au, verflixt! Da habe ich mir doch heute früh im Bad soviel Mühe gegeben Füße und Beine sommerfein zu machen und dann knick ich im Garten mal wieder mit meinem “Lieblings”knöchel um, dass ich hätte schreien können. Wir haben immer noch so ein paar Ecken im Garten, die holprig sind, Löcher haben oder was auch immer und ich bin ja Spezialist im Knöchel umknicken. Nun habe ich mir wieder also mal wieder eine elastische Binde um den Knöchel gewickelt, vorher schön “Rentnersalbe” draufgeschmiert und aus ist es mit der Sommerschönheit. Aber ich bin ja selbst dran schuld. Ich hätte an diesen Stellen schon längst was machen müssen. Mich der Hoffnung hinzugeben, dass der Göttergatte mal einen Spaten in die Hand nimmt, kann ich vergessen. Aber wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt. Sobald ich wieder auftreten kann, werde ich mal loslegen.

Igitt nochmal

. . . mich kribbelt’s überall. Heute morgen habe ich den hinteren Philadelphus mal in Augenschein genommen – der vordere blüht inzwischen trotz der vielen Blattläuse ganz schön – aber der hintere ist / war geradezu schwarz von diesen Viechern. Nun ist der hintere Philadelphus schon seit langem mein Sorgenkind, weil er auch kaum blüht, macht sich aber, seitdem ich ihn regelmässig stark zurückschneide. Auch in diesem Jahr hat er wieder mehr Knospen als im letzten. Meine erste – leider kaum durchführbare – Vision war, Benzin drüber und anzünden. Da hilft kein Abspritzen und mit den Fingern abstreifen mehr. Also habe ich mir eine Schere und Handschuhe geholt und angefangen die am schlimmsten befallenen Zweige abzuschneiden. Das nahm überhaupt kein Ende. Die wenigen Zweige mit Knospen habe ich  allerdings belassen und auch sonst sind immer noch genügend befallene Triebe dran. Aber ein bisschen besser sieht’ nun aus. Marienkäfer oder Larven? – Fehlanzeige. Das abgeschnittene Ekelmaterial kam in die normale Mülltonne, denn die wird spätestens übermorgen geleert.

Der Garten ist immer noch viel zu trocken. Trotz des Wetterwechsels zu eher kühl und bedeckt  hat es leider kaum geregnet – schade. Gestern Abend habe ich noch ein bisschen Ordnung im Steingartenbeet gemacht, das war sogar staubtrocken, weil ich da sowieso weniger gieße. Ich glaube, dasss diese Trockenheit dem Garten diesmal mehr zusetzen wird als ein langer Winter. Der noch recht neue Rasen sieht kriminell aus. Aber ich kann mich nicht dazu durchringen, den auch noch mit dem Rasensprenger zu bewässern. So gilbt er vor sich hin wie sonst erst im Juli/August.

Alle Jahre

. . . wieder >>> Stress mit dem Teich. Nun hatten wir den ganzen Winter über keinerlei Probleme, die frostfeste Pumpe lief und lief, und die Vogelwelt freute sich über immer verfügbares Wasser zumindest oben an der Quelle. Die letzten Tage habe ich mich dann ans Säubern gemacht und mir zunächst die oberen Bachlaufbecken vorgenommen. Ich bin mit Gummistiefeln reingestiegen und habe nur mit meinen Händen altes Laub aus dem Wasser geholt und etwas Kies aus  den Tiefen entnommen und wieder über die teilweise freiliegenden Folienränder geschüttet.

Heute Früh dann – oh Schreck, oh Graus – war das untere Teichbecken komplett leer und die Pumpe geht auch nicht mehr. Dank des knorztrockenen Wetters (bin froh, dass es weder gestern noch heute geregnet hat) konnte man sehen, wo die Erde nass ist. Es ist der (von der Terrasse aus) linke Beetrand am mittleren Becken. Rundum ist die Erde staubtrocken bis auf die paar Stellen, an denen ich mal gegossen habe.

Ich krieg schon wieder meinen Zorn, dass dieser Mist doch nie aufhört. Ich habe genug Geld für diese Anlage bezahlt und nichts als Ärger damit. Auch ein Großteil der ursprünglichen Bepflanzung ist inzwischen kaputt, entweder weil es immer zu feucht war in den Beeten oder wegen der vorgenommen “Nachbesserungen”. Ich hoffe, dass der Gartenbaubetrieb das jetzt endlich mal in den Griff bekommt und ich die Leute dann nie wieder brauche. Ich glaube aber, das habe ich im letzten Jahr schon einmal geschrieben.

Nachtrag: Also flott waren sie ja jetzt, da kann ich nicht meckern. Die Pumpe läuft wieder und man hat gleich noch eine Verbesserung gegen Verschmutzung angebracht. Der Rand zwischen Bachbett und Beet wurde erhöht, nachdem dort die Überlaufstelle eindeutig dingfest gemacht wurde. Unter der Folie ist jetzt ein Beton-Erde-Gemisch, das in zwei Tagen trittfest sein soll. Dann sollte theoretisch der Spuk ein für allemal vorbei sein. Frischen sauberen Kies haben wir als Abdeckung auch noch bekommen. Wenn’s das nun wirklich war, dann bin ich wieder friedlich und werde mich nach und nach um eine Neubepflanzung kümmern. Der Gärtner meinte zwar, dass alles wieder anwachsen würde, aber so richtig gefällt es mir sowieso nicht mehr. Der rotblättrige Günsel (Ajuga reptans) – als Bodendecker gedacht – wächst wie Unkraut und blüht nicht besonders schön. Den würde ich gerne wieder ausrotten und durch andere Pflanzen ersetzen.  So richtig einwachsen wird die ganze Wasserlandschaft erst, wenn endlich mal Ruhe im Karton ist.

Wir haben jetzt am Nachmittag gerade wieder strahlenden Sonnenschein, von Regen keine Spur. Und es wäre auch richtig gut warm, wenn nicht ständig ein heftiger, kalter Wind wehen würde. Immerhin – zum Wäsche trocknen ist das Wetter derzeit perfekt. Das geht ratzfatz.

KK

= Kommentar-Kaspereien. Es gibt doch die dollsten Kommentarvarianten. Ich habe mich schon ein paarmal über die diversen Captchazumutungen ausgelassen. Bei einem Blogsystem bekomme ich oft bis zu 8 ( in Worten: acht!) verkrümmte Buchstaben vor die Nase gesetzt. Das Andere sind die Blogs, bei denen erst freigeschaltet werden muss. Bei einigen sieht man zumindest noch den eigenen Text auftauchen, so dass man einigermaßen sicher sein kann, dass er auch angekommen ist, bei den anderen bekommt man – nix, niente, nada! Das find ich schonmal doof. Die neueste Variante ist aber nun ein Blog, bei dem ich erst auf eine Email warten und diese bestätigen muss, bis mein Kommentar angenommen wird. Das ist ja nun echt der Hammer. Und da sage ich eindeutig: Nein Danke! Dann lieber nicht. Komplizierter geht’s wohl nimmer. Wer will, mag ja aus seinem Blog einen Hochsicherheitstrakt machen, aber dann bitte ohne mich.

Und die Google-Blogger (blogger.com), dies immer noch nicht tun, möchte ich zum hundersten Mal darum bitten, dass sie die Möglichkeit wahrnehmen, das Ganze so einzustellen, dass auch ein Nicht-Goggle-Blogger kommentieren kann ohne sich erst ein Googlekonto zu zulegen. Die meisten haben es ja inzwischen so eingestellt, dafür bedanke ich mich. Dieser Text steht wortgleich auch im anderen Mainzauberblog.

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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.

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9. Februar 2012, 21:06
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