Alle Jahre
. . . wieder >>> Stress mit dem Teich. Nun hatten wir den ganzen Winter über keinerlei Probleme, die frostfeste Pumpe lief und lief, und die Vogelwelt freute sich über immer verfügbares Wasser zumindest oben an der Quelle. Die letzten Tage habe ich mich dann ans Säubern gemacht und mir zunächst die oberen Bachlaufbecken vorgenommen. Ich bin mit Gummistiefeln reingestiegen und habe nur mit meinen Händen altes Laub aus dem Wasser geholt und etwas Kies aus den Tiefen entnommen und wieder über die teilweise freiliegenden Folienränder geschüttet.
Heute Früh dann – oh Schreck, oh Graus – war das untere Teichbecken komplett leer und die Pumpe geht auch nicht mehr. Dank des knorztrockenen Wetters (bin froh, dass es weder gestern noch heute geregnet hat) konnte man sehen, wo die Erde nass ist. Es ist der (von der Terrasse aus) linke Beetrand am mittleren Becken. Rundum ist die Erde staubtrocken bis auf die paar Stellen, an denen ich mal gegossen habe.
Ich krieg schon wieder meinen Zorn, dass dieser Mist doch nie aufhört. Ich habe genug Geld für diese Anlage bezahlt und nichts als Ärger damit. Auch ein Großteil der ursprünglichen Bepflanzung ist inzwischen kaputt, entweder weil es immer zu feucht war in den Beeten oder wegen der vorgenommen “Nachbesserungen”. Ich hoffe, dass der Gartenbaubetrieb das jetzt endlich mal in den Griff bekommt und ich die Leute dann nie wieder brauche. Ich glaube aber, das habe ich im letzten Jahr schon einmal geschrieben.
Nachtrag: Also flott waren sie ja jetzt, da kann ich nicht meckern. Die Pumpe läuft wieder und man hat gleich noch eine Verbesserung gegen Verschmutzung angebracht. Der Rand zwischen Bachbett und Beet wurde erhöht, nachdem dort die Überlaufstelle eindeutig dingfest gemacht wurde. Unter der Folie ist jetzt ein Beton-Erde-Gemisch, das in zwei Tagen trittfest sein soll. Dann sollte theoretisch der Spuk ein für allemal vorbei sein. Frischen sauberen Kies haben wir als Abdeckung auch noch bekommen. Wenn’s das nun wirklich war, dann bin ich wieder friedlich und werde mich nach und nach um eine Neubepflanzung kümmern. Der Gärtner meinte zwar, dass alles wieder anwachsen würde, aber so richtig gefällt es mir sowieso nicht mehr. Der rotblättrige Günsel (Ajuga reptans) – als Bodendecker gedacht – wächst wie Unkraut und blüht nicht besonders schön. Den würde ich gerne wieder ausrotten und durch andere Pflanzen ersetzen. So richtig einwachsen wird die ganze Wasserlandschaft erst, wenn endlich mal Ruhe im Karton ist.
Wir haben jetzt am Nachmittag gerade wieder strahlenden Sonnenschein, von Regen keine Spur. Und es wäre auch richtig gut warm, wenn nicht ständig ein heftiger, kalter Wind wehen würde. Immerhin – zum Wäsche trocknen ist das Wetter derzeit perfekt. Das geht ratzfatz.
KK
= Kommentar-Kaspereien. Es gibt doch die dollsten Kommentarvarianten. Ich habe mich schon ein paarmal über die diversen Captchazumutungen ausgelassen. Bei einem Blogsystem bekomme ich oft bis zu 8 ( in Worten: acht!) verkrümmte Buchstaben vor die Nase gesetzt. Das Andere sind die Blogs, bei denen erst freigeschaltet werden muss. Bei einigen sieht man zumindest noch den eigenen Text auftauchen, so dass man einigermaßen sicher sein kann, dass er auch angekommen ist, bei den anderen bekommt man – nix, niente, nada! Das find ich schonmal doof. Die neueste Variante ist aber nun ein Blog, bei dem ich erst auf eine Email warten und diese bestätigen muss, bis mein Kommentar angenommen wird. Das ist ja nun echt der Hammer. Und da sage ich eindeutig: Nein Danke! Dann lieber nicht. Komplizierter geht’s wohl nimmer. Wer will, mag ja aus seinem Blog einen Hochsicherheitstrakt machen, aber dann bitte ohne mich.
Und die Google-Blogger (blogger.com), dies immer noch nicht tun, möchte ich zum hundersten Mal darum bitten, dass sie die Möglichkeit wahrnehmen, das Ganze so einzustellen, dass auch ein Nicht-Goggle-Blogger kommentieren kann ohne sich erst ein Googlekonto zu zulegen. Die meisten haben es ja inzwischen so eingestellt, dafür bedanke ich mich. Dieser Text steht wortgleich auch im anderen Mainzauberblog.
Wasserstand
Heute Morgen machten wir als Erstes eine ziemlich überraschende Entdeckung: der Wasserstand ist im oberen Becken erneut gewaltig abgesunken. Damit hat nun wirklich niemand mehr gerechnet. Das obere Becken war ja gerade erst nochmal runderneuert worden. Glücklicherweise hat der Gartenbauchef dort trotzdem eine Kreidemarkierung anbringen lassen, so dass ich das heute wunderbar fotografieren konnte und man am Montag nicht auf Mutmassungen angewiesen ist. Falls es heute und morgen tatsächlich noch mal heiß wird, kann natürlich auch Wasser verdunsten, zumal im Moment der Pumpenkreislauf abgestellt ist. Die Sache wird wirklich immer rätselhafter.
Das sieht nach einer neverending story aus, die mich ganz schön nervt. Nicht nur, dass ich jede Menge Geld für diese Anlage bezahlt habe und mich nun schon den zweiten Sommer ständig darüber ärgere, auch die Pflanzen rund um den Teich können sich nicht anständig entwickeln. Einiges ist ja auch wegen der übermässigen Feuchtigkeit in der Erde eingegangen und Neues habe ich dort kaum mehr gepflanzt. Immerhin wurden bisher alle Pflanzen klaglos ersetzt und ich sehe auch, dass der Chef des Betriebes genauso wenig glücklich ist wie ich. Wo immer der Fehler liegt, es ist offenbar vertrackt. Na ja – irgendwann wird’s werden und dann werde ich schon darauf bestehen, dass die das rundum auch wieder perfekt auf Vordermann bringen. Ein paar neue Pflanzen und sauberer Kies müssen schon drin sein. Durch das dauernde Abstellen der Pumpe siedeln sich inzwischen nämlich auch Algen an. Dabei hatte wir mal so schönes klares Wasser. Ich bin nur froh, dass der Teich von Anfang an ohne Fische konzipiert war.
Heute geh ich ziemlich krumm – das stundenlange Jäten in der Hocke, auf Knien oder gebückt merke ich ganz schön. Sogar in den Fingern habe ich vom Unkrautrupfen in den Fugen des Fussweges Muskelkater – ist schon irre! Aber macht nix – einfach weitermachen . . .
Probleme
Falls ihr mit dem Internet Explorer hier landet, sieht für euch alles aus wie immer – noch! Mit dem Firefox kommt ihr gar nicht mehr auf diese Seite, denn dann erscheint ein Warnschild, dass von diesem Blog angeblich Gefahr ausgeht, sofern ihr bei den Sicherheitseinstellungen ein Häkchen habt, bei: Seite blockieren, wenn sie als attackierend eingestuft wird. Ihr habt es vielleicht im anderen Blog schon gelesen und ich bin noch ratlos. Ich glaube zwar nicht, dass es mit meinem Artisteerdesign zusammenhängt, aber da der Code dafür für mich zumindest doch recht unübersichtlich ist, wie ich gestern festgestellt habe, werde ich das Augustdesign mal löschen und auf ein einfaches WP-Theme zurückgehen. Also nicht wundern bitte. Ich bin dann am basteln, keine Ahnung, was hier passiert.
Ach ja – an sich w0llte ich heute gar nicht schon wieder soviel Zeit vor dem PC verbringen und vor allem nicht mit diesem Mist. Als ich heute Morgen im Garten etwas fotografiert habe, dachte ich Traum nicht daran, dass ich diesen Ärger vorfinden würde.
Viele Kohlweißlinge sind unterwegs
Und einige Pflanzen, die in den letzten Wochen eine Blühpause eingelegt hatten, starten noch einmal durch wie am Hauseingang die Clematis Mrs. Cholmondeley, die ich im Frühjahr gepflanzt hatte und die zunächst nur zwei oder drei Blüten produzierte.
Auch die beigepflanzte Kletterrose wächst nun weiter und hat nochmal Knospen gebildet.
Und sogar ein typischer Frühlingsblüher wie die Küchenschelle blüht erneut:
Allerdings haben die Blüten nicht mehr die gleiche Größe, so scheint es mir. Man merkt doch, dass es eine zweite Blüte ist. Nur die “Pink Fantasy” am Zaun blüht in der leichen Größe wie bereits im Mai.
Giftschleuder
Tja – heute hab ich doch mal zur chemischen Keule gegriffen, nachdem ich mir nicht nur die traurige Pieris japonica nochmal näher angeguckt habe sondern auch die Rhododendren in der Nachbarschaft. Iris hat mich ja auf die Andromeda Netzwanze aufmerksam gemacht. An der Lavendelheide kann ich zwar fast nichts erkennen, obwohl sie so schlimm aussieht, aber an den Rhododendren bin ich mir fast sicher, dass sie befallen sind. Da ich in meinem Giftschränkchen eh nichts anderes als ein bekanntes Pyrethrum-Rapsölpräparat gefunden habe, wurde das gründlich versprüht (ich hoffe, ich überlebe das). Gleichzeitig habe ich die Pflanzen mit einem Schachtelhalmextrakt gegossen und gedüngt. Wenn das zusammen nicht hilft, dann weiß ich auch nicht mehr. Wenn ich das aber richtig verstanden habe, ist der Hauptwirt die Pieris, vor allem wenn sie sehr sonnig steht. Und der Befall greift dann auf die Rhodos und Azaleen über. Es stimmt zumindest, dass die Pieris “Valley Valentine” von allen Pflanzen am wenigstens schattig steht, sondern recht viel Sonne abkriegt. Vielleicht sollte ich sie dort ganz entfernen. Aber nun warte ich erstmal ab.
Der Abendhimmel gegen 20 Uhr – irgendwie unentschieden, im Westen ziemlich dunkel
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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