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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Nachgedachtes

FNNF 25

Ein Projekt von Annika
Heute pünktlich zum Herbstanfang

*

Für das Projekt “Faszinierend natürlich – natürlich faszinierend” konnte ich vorgestern im Opel-Zoo so einiges einfangen. Ein paar Bilder habe ich gestern schon im anderen Blog gezeigt.

Maronizeit (und auch die Eicheln und Bucheckern kamen ständig von oben heruntergepurzelt)

Gepardin Cheetah – die Tiere genießen die Spätsommersonne genau wie wir

Junges Känguruh

Kleiner roter Panda – völlig relaxt

Ich finde, der Herbst darf jetzt so weiter machen, wie der Spätsommer aufgehört hat.

Feiert ihr eigentlich die alten Feste? Heute ist Herbst Tag- und Nachtgleiche, auch Mabon genannt. Das heißt, heute haben Tag und Nacht die gleiche Länge. Das glaubt man oft nicht so recht, weil ja das Tageslicht am Abend bereits wieder spürbar abgenommen. Die Sommersonnenwende im Juni, als die Tage am hellsten waren, ist tatsächlich schon wieder drei Monate her. Mabon ist ein Erntedankfest, wie es um diese Zeit auch allerorten gefeiert wird, sei es als Weinfest, Oktoberfest oder kirchliches Brauchtum. Dabei ist die Bezeichnung Mabon anders als Beltaine oder Samhain nichts Historisches, auch wenn es mittlerweile in den Kreisen der Naturreligionanhänger fest verankert ist. Mabon ap Modron ist eine Gestalt aus der in der walisischen Mythologie. Der Name wurde in den 1970er Jahren von dem amerikanischen Autor Aidan Kelly, der eine Geschichte über die Gründung der Wiccareligion schrieb, eingeführt.

Mir gefällt der Gedanke, um diese Zeit auf die ersten neun Monate des Jahres zurück zuschauen und ein bisschen Bilanz zu ziehen. Natürlich kann man das auch am 31. Dezember noch, aber jetzt ist es fast schöner. Und vielleicht kann man ja auch noch das Eine oder Andere gerade rücken, was eventuell doch schiefgelaufen ist. Und wenn ich jetzt im Garten arbeite, genieße ich die Sonnenstrahlen mehr denn je im Jahr, höchstens vergleichbar mit der ersten Sonne im Frühling. Ich habe zwar noch genug zu tun im Garten, aber es geht leicht von der Hand und ich freue mich schon wieder auf’s nächste Gartenjahr, für das ich jetzt noch so manches in den Boden bringe. Und dann setz ich mich nochmal auf der Terrasse in die Sonne und lass die Seele baumeln.

Nachgeforschtes

In den Kommentaren meinten Ulinne und Fuchsienrot, dass diese Superblog-Wahl eventuell mit einer Art von Abzocke verbunden sein könnte. Zunächst möchte ich feststellen, dass ich ganz bewußt die vom Betreiber zur Verfügung gestellten Verlinkungsmöglichkeiten so modifiziert habe, dass meine Leser vor dem Abstimmungszeitraum auf keinen Fall auf der Startseite dieses Online-Marktplatzes landen. Hitm*ister ist vermutlich vergleichbar mit Am*zon und Eb*y, nur noch nicht so bekannt. Ich geh mal davon aus, dass sie das mit solchen Aktionen ändern wollen. Im Internet gibt es sowohl positive als auch negative Stimmen, wie bei fast allen Anbietern. Ich geh also von keinem Betrugsversuch aus. Wenn ab morgen, dem 1. April bis zum 7. April die Abstimmung läuft, dann  werde ich mir die zu verlinkende Seite erneut genau angucken. Und wenn ihr meint, dass ihr zu irgendwelchen Angaben eurerseits aufgefordert werdet, die euch merkwürdig erscheinen, dann lasst das Voten sein. Das wäre mir die Sache nicht wert. Aber im Moment gehe ich davon nicht aus.

* * *

Draußen kommt heute endlich der sehnlichst erwartete kräftige Landregen runter, wobei es nicht kalt ist. Ich vermute, dass danach der Rasen und das Unkraut sprießen werden wie verrückt. Es soll ja wettertechnisch ein Superwochenende werden.  Aber im Moment freu ich mich wirklich über den Regen, es war ja alles knochentrocken im Garten.

Alles frisch gewaschen da draußen ;-)

Auch das noch!

Nun gibt es auch noch das Magazin: “Mein schönes Land”! Wieviel Lust am Landleben kann der Leser eigentlich ertragen? Ich finde, es reicht allmählich, zumal sich die Themen ja weitestgehend ähneln und außerdem wiederholen. Ich bin absolut nicht immun gegen Gartenzeitschriften und ich habe mir auch das eine oder andere Magazin “Land …irgendwas” gekauft, aber was zuviel ist, ist zuviel! Mit Leben auf dem Land hat das eh alles nicht wirklich was zu tun, eher mit romantisch verklärter Sehnsucht.  Oder wie denkt ihr darüber?

Vielfalt in der Natur

In einem anderen Blog (Iris – Lebensglück Garten) habe ich gerade gelesen, dass 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen wurde. Dass unsere Natur verarmt, wissen wir im Grunde schon lange. Aber wer schert sich groß darum?  Es sind gerade auf dem Obst- und Gemüsesektor schon so viele alte Arten verloren gegangen, weil die modernen Sorten ertragreicher sind und sich besser vermarkten lassen. Aber der Mangel an Artenvielfalt betrifft die Natur insgesamt und es wird höchste Zeit, das wir dem mehr Aufmerksamkeit schenken. In Frankfurt existiert schon seit einiger Jahren ein Netz, dass sich für die Biodiversität stark macht. Es heißt ganz schlicht “BioFrankfurt” und man kann auf der Webseite dort sehen, welche Aktivitäten von diesem Netzwerk ausgehen. Frankfurt – das ist keine leblose Großstadt, die nur aus Bankentürmen und viel Verkehr besteht. Frankfurt hat mit seinem Grüngürtel und seinen Naturschutzgebieten jede Menge Natur zu bieten, das gilt außerdem ganz allgemein für Hessen.

Sag mir . . .

. . . wo die Vögel sind, wo sind sie geblieben?  Der Unterschied zum letzten Winter ist krass. Damals hatten wir alles im Garten bzw. an den Meisenknödeln und am Futterhäuschen, was man sich nur denken kann. In diesem Winter – so kalt und schneereich er sich nun gebärdet, ist da draußen tote H … ihr wisst schon. Heute kam mir eine Theorie dazu, ob sie stimmt, weiß ich nicht.  Wir hatten ja im letztenJahr diese extreme Notblüte bei den Nadelbäumen, auch andere Bäume haben massenweise Pollen produziert und im Herbst gab es überreichen Fruchtansatz. Ich habe damals auf Grund dieser Vorzeichen schon einen strengen Winter prognostiziert. Jetzt frage ich mich, ob die Vögel, die in den vielen milden Wintern der Vergangenheit hier im Rhein Main Gebiet geblieben sind, obwohl sie eigentlich keine Standortvögel waren (ich glaube man nennt die so), also, ob die das diesmal gespürt haben und weiter nach Süden ins Warme abgezogen sind. Anders kann ich mir das im Moment kaum erklären. Hier hupfen nur vereinzelte Amseln, Stadttauben und Elstern rum und hie und da seh ich ein paar Kohlmeisen an den Meisenknödeln. Heute sah ich mal ein einsames Rotkehlchen. Und vergangenen Winter? Da hatten wir vier verschiedene Meisenarten, Heckenbraunellen, Rotschwänzchen, Rotkehlchen, Spechte, Baumläufer und garantiert noch welche, die mir jetzt nicht einfallen.

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9. Februar 2012, 21:37
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