Verpilzt
. . . aber sowas von, ist in diesem Herbst unser (neuer) Rasen. Glücklicherweise nur in einer ganz bestimmten Ecke. Zunächst habe ich am Wochenende diese Stellen ausgestochen, mit neuer Erde aufgefüllt und Grassamen ausgesät, aber es werden immer neue Stellen und jetzt geb ich es auf. Es ist halt eine sehr feuchte und jetzt im Herbst auch schattige Stelle. Wenn ich noch mehr mehr Grassoden aussteche, habe ich den reinsten Flickerlteppich und ob das wirklich was bringt, weiß ich auch nicht. Ein naturnaher Garten muss sich wohl auch mit Pilzen befreunden. Sie sehn ja eigentlich auch ganz nett aus, einige jedenfalls. Ich frage mich, ob das mit den Restwurzeln des alten Ahorns zu tun hat, den wir im Frühjahr wegen Fäulnis fällen mussten. Es ist nämlich genau diese Ecke!



Was ist das? Die kleinen Taglilien blühen noch einmal . . .
Tatsächlich!
Jeanie kontrolliert sämtliche Gräser . . .
. . . aber Seggen und Pampasgras sind doch ein bisschen sehr hart
Die letzten Hortensienbälle nehmen noch schöne kräftige Farben an
Welttierschutztag
Der 4. Oktober ist der Tag des “Heiligen Franziskus von Assisi” und wurde zum Welttierschutztag erklärt. Es ist wie mit dem Muttertag: eigentlich sollten solche Tage überflüssig sein. Sind sie aber leider nicht.
Franz von Assisi sagte:
“Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir. Alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir – also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.”
Leider ist es mit dem Tierschutz nicht weit her. Auch wenn ich kein Vegetarier bin, so ist es mir doch wichtig, dass die Tiere, die unserer Ernährung dienen bis zu ihrem Tod anständig behandelt werden. Das Gleiche gilt für unsere Haustiere oder Tiere, die im Freizeitsport eingesetzt werden und schließlich gilt es ebenso für alle Wildtiere.
Den Katzels der Familie Heinze geht’s eindeutig gut
Was unsere Ernährung angeht, weiß ich, dass ich mich auch vegetarisch ernähren könnte, aber ich habe keine Probleme damit ab und an Fleisch zu essen. Die Betonung liegt auf “ab und an”. Auch Tiere fressen andere Tiere. Das ist normal. Aber kein Mensch braucht täglich ein Steak. Es wäre auch für unsere Umwelt wesentlich gesünder, wenn der Fleischverbrauch eingeschränkt würde.
Ich trage keine Pelzmäntel, unsere Industrie hat es längst geschafft den echten Pelzen ebenbürtige Stoffe zu erschaffen, die mir mein Bedürfnis nach Wärme im Winter erfüllen. Pelze als Prestigeobjekte finde ich absolut überflüssig.
Ich mag echtes Leder an den Füßen und auch mal als Handtasche (aber kaum noch), aber es muss von Tieren stammen, die sowieso geschlachtet werden. Auch die Indianer, die Mutter Erde achteten und heute oft von Menschen verklärt werden, die den Naturschutz hochhalten und gerne Vegetarier sind, haben ihre Büffel gegessen und verarbeitet. Wichtig ist es mir, das richtige Maß zu beachten.
Leute, lasst eure Katzen kastrieren, kauft keine Tiere für kleine Kinder, verzichtet auf Parforcejagden und Edelpelze, weil ihr nicht wisst, wohin mit eurem Geld. Ersetzt eure Fleischmahlzeiten öfter mal durch Gemüse und Getreide, kauft keine Souvenirs, die aus der Haut oder den Knochen wilder Tiere hergestellt wurden. Wenn ihr Hunde haltet, dann richtet sie nicht zu Kampfmaschinen ab und wenn ihr mehr Natur wollt, dann müsst ihr auch mit Wölfen und Bären und Elchen in unseren Wäldern leben können. Wenn ihr ein Haustier wollt und euch bewußt seid, dass es eure Liebe braucht und eure Zeit beansprucht, dann geht erstmal ins Tierheim, bevor ihr für überzüchtete Rassetiere einen Haufen Geld bezahlt. DENKT EINFACH AB UND ZU MEHR NACH!
Mal ein Rätsel
. . . für Kenner *lach*. Also ich gebe eine Hilfe: gesucht wird ein Wort, das aus den Anfangsbuchstaben der im Tableau erscheinenden Motive besteht. Die Reihenfolge erkennt ihr an den Zahlen – eine Art Akrostichon in Bildern. Und bei einigen Motiven müsst ihr vielleicht etwas um die Ecke denken. Beispiel: eine Hemerocallis heißt auch Taglilie, es käme also sowohl das “H” als auch das “T” in Frage.
Also – wer löst das Rätsel?

Die “neuen” Gärtner
Abgesang auf den Zierrasen heißt ein Beitrag im Wilden Gartenblog vom 31. Juli. In der Tat findet man gerade hier im Internet immer mehr Gartenfreaks, die Gärten ohne Rasen bevorzugen. Und dann heißt es in einem Kommentar zu diesem Beitrag (ich zitiere): Und auch wer einen Zierrasen pflegt, weil er sowas toll findet, ist für mich deshalb kein Unmensch. Na super! Ich setze mal meine Antwort dagegen und bin gespannt, ob ich hier einige Reaktionen bekomme und wie diese ausfallen.
Elke am 3. August 2009 um 21:22 Uhr: “…Und auch wer einen Zierrasen pflegt, weil er sowas toll findet, ist für mich deshalb kein Unmensch … ” – na, da bin ich aber wirklich beruhigt. Wir haben nach inzwischen fast dreißig Jahren, in denen unser Garten Spielplatz, Fußballfeld und was auch immer war, in diesem Jahr endlich mal einen tadellosen Zierrasen. Und ich genieße ihn, auch wenn ich ein bis zweimal die Woche eine gute Stunde mit dem Rasenmäher unterwegs bin. Die Zeit habe ich jetzt und es hat fast etwas Meditatives, ebenso wie der Anblick der wunderschönen gleichmäßig grünen Fläche hinterher. Unsere Beete drumherum, der Bachlauf und der Teich machen bestimmt nicht weniger Arbeit. Unsere Bäume und Sträucher wollen auch geschnitten und gepflegt werden – also was? Im Moment herrscht ein Trend zum Rasen losen Garten und man bekommt fast den Eindruck als seien die “neuen” Gärtner die besseren Menschen. Leben und leben lassen sollte meiner Meinung nach gerade im Garten als letztem Refugium im Alltagsleben doch die erste Devise sein.”
Apropos Rasen mähen – auch heute war ich wieder am Abend eine Stunde mit dem Mäher unterwegs (und mit neuer Zündkerze hat’s doppelt Spaß gemacht). Ich kann während des Mähens meinen Gedanken nachhängen, aber ich sehe auch, wo im Garten etwas Neues blüht, etwas vielleicht krank erscheint, etwas zurück geschnitten werden muss usw. Seit wir den Garten Anfang des Jahres neu- bzw. umgestaltet haben, hat mich das Gartenfieber gepackt. Ich möchte auch gerne noch mehr schöne, blühende Beete haben, denke über weitere Gestaltungsmöglichkeiten nach, aber ich versuche mich nicht dem Trend des immer mehr und immer perfekter anzuschließen. Oder dem Gegentrend – immer naturnäher, immer bäuerlicher, immer mehr Gemüsebeete. In den meisten Gartenforen im Internet bekommt man den Eindruck als müsse man dies oder jenes unbedingt haben, machen, anstreben. Manche Gärten sehen aus wie Puppenstuben. Töpfchen, Dekos, verspielte Pavillons haben den Gartenzwerg abgelöst. Bettpfannen und Fleischwölfe werden mit Semperviven bestückt und alle schreien begeistert: ach wie schön! Also Leute, da bleibe ich doch lieber beim Rasen und meinen Beeten, die ich nach Lust, Laune und Geldbeutel anlege und “beackere”.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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