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Neues Outfit

Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Naturschutz

Überlebt

. . . hat die Arctic Queen dann wohl doch *freu*.  Was immer die extreme Welke zum Frühling ausgelöst hat, die  damals bereits gebildeten Knospen sind nicht abgefallen sondern öffnen sich jetzt sogar. Natürlich wirkt die gesamte Pflazne extrem kümmerlich, da sie nur noch wenige Blätter besitzt, aber sie ist nicht abgestorben!!!

Clematis “Arctic Queen” - nicht ganz so prächtig wie sonst aber immerhin.

Das ist die oberste Blüte von wenigen, sie war schon am weitesten entwickelt, als die Welke einsetzte. Zwei oder drei weitere kann ich noch erwarten, mehr ist nicht. Wenn die Blüte vorbei ist, werde ich die Pflanze ganz runter schneiden und hoffe, dass sie sich wieder richtig erholt.

Am Geräteschuppen öffnet nun auch die kleine Clematis viticella “Alba luxurians” die erste Blüten. Die einzelne Blüte sieht recht unscheinbar aus, vor allem weil sie durch die grünen Zipfel zunächst im Laub noch sehr untergeht, bis genügend Knospen aufgeblüht sind.

Clematis viticella “Alba luxurians”

*

Heute früh gab’s erstmal einen Schreck: der Nistkasten am Ahorn ist runtergefallen. Zwei Kohlmeisen umflatterten ihn, aber er ist im Moment nicht belegt. Was für ein Glück, dass das nicht passiert ist, als die Jungvögel noch drin waren. Erst konnten wir uns das nicht erklären, weil er gut befestigt war, wie wir dachten. Dann habe ich aber entdeckt, dass das Holz, durch das die Aufhängung geht, verrottet ist! Na toll. So alt ist das Teil doch noch gar nicht. Aber ich habe noch einen unbenutzten aus Holzbeton im Schuppen stehen. Vielleicht hängen wir den erstmal auf. Dann werden wir auch rauskriegen, ob die Vögel bei uns Holzbeton mögen oder nicht bzw. ob der Ahorn einfach der Lieblingsplatz der Meisen ist oder nicht. Beziehen sie den neuen Kasten, dann kommt auch der Holzbeton an – der ja vom NABU favorisiert wird.  Bislang ist nämlich der zweite Holzbetonkasten im hinteren Gartenteil nicht belegt, aber auch der ander aus Holz im Wäldchen nicht. Auch im letzten Jahr wurde immer nur im Holzkasten am Ahorn genistet – gleich dreimal hintereinander.

Trocken

. . . auch ein bisschen sonnig, aber nicht so wirklich schön präsentiert sich der heutige Samstag. Ich empfinde das Wetter als drückend. Nicht im Sinne von schwül sondern eher niederdrückend. Ich spüre das nächste Tief kommen, habe Kopfschmerzen und bin irgendwie lustlos. Zwar habe ich mehrere Waschmaschinenladungen Wäsche auf der Leine, bin aber dauernd auf dem Sprung sie abzunehmen, weil sich immer wieder schwarze Wolken am Himmel zusammen ballen. Bisher ist es allerdings gutgegangen.

Aber für einen kleinen Fotospaziergang im Garten hat’s dann doch gereicht, nur auf so richtig Gartenarbeit hab ich keinen Bock. Aber spätestens am Montag muss ich einige Rosen spritzen. Bislang habe ich mich so gefreut, dass sich alle Rosen so toll machten, kein Pilz war nach dem langen Winter in Sicht, aber das hat sich nun innerhalb dieser verregneten Woche leider geändert.

Eine letzte, fast schwarze Tulpe im Vorgarten – die Tulpenzeit ist in unserem Garten vorbei

Dafür blühen nicht nur die großen Rhododendren sondern auch die kleinen Alpenrosen
im Steingarten – und ein Sedum blüht auch

An einigen Stellen darf sich auch das wilde Geranium foetidum ausbreiten . . .

. . . das kaum weniger hübsch ist als die größeren Zuchtformen
Geranium cinereum ‘Ballerina’

Geranium himalayense ‘Gravetye’

Irgendwo habe ich im letzten Jahr hier im Blog sicher vermerkt, wie die diversen “Geraniümer” heißen, aber so aus dem Stehgreif weiß ich das nicht mehr.

Diverse Hornveilchen blühen immer noch unermüdlich . . .

. . . und Linus beehrt uns auch schon wieder!
So ein bisschen Sonne tut uns allen gut.

Für alle, die morgen eine E-Card zum Muttertag gebrauchen können, hab ich was:

Für größer und zum Verschicken einfach anklicken!

* * *

Beim NABU findet seit gestern und bis einschließlich morgen wieder die Aktion “Stunde der Gartenvögel” statt. Es geht darum innerhalb einer Stunde des Tages die diversen Singvögel im Garten zu zählen bzw. zu identifizieren. HIER geht’s zur Information. Ich habe mir gerade einen Zählbogen ausgedruckt und werde mich mal auf Beobachtungsposten begeben.

Nach einer Stunde: Das ist doch wieder typisch – normalerweise tanzen mir die Vögel fast auf der Nase herum, aber wenn man auf sie wartet, ist plötzlich Sendepause. Na ja, gar so schlimm war es nicht und die Verteilung in etwa so wie ich mir das gedacht hatte: Kohlmeise, Blaumeise, Spatz (!man höre und staune), Amsel, Grünfink, Heckenbraunelle, Türkentaube, Ringeltaube und hurra! – sogar ein Buchfink.  Unser Nistkasten mit den Kohlmeisen scheint leer zu sein und ich dachte, ich könnte den ersten Ausflug der Jungvögel beobachten, so ein Mist aber auch. In Frankfurt haben erst 5 (fünf) Gärten mitgemacht – das ist wirklich traurig. – Kennt ihr für die Stadttauben den Ausdruck “Ratten der Lüfte”? Nach meinen heutigen Beobachten könnte man glatt auch “Karnickel der Lüfte” nennen – das war vielleicht ein Geschnaksel im Ahorn!

Keine Turteltauben – nur turtelnde Tauben
Ringeltauben beim Vorspiel

HIER noch ein Link zu einer NABU Seite mit 40 Singvogelporträts einschließlich Tonbeispielen ihrer Rufe. Ist wirklich sehr schön und informativ gemacht.

Frühlingsoutfit – Weltwassertag

. . . für den Garten- und Katzenblog. Nachdem ich das Februar Theme bis jetzt mitgeschleppt habe, musste ich nun zum Frühlingsanfang doch endlich wieder etwas ändern.  Ein bisschen verspielter, bunter und duftiger kommt der Gartenblog nun passend zur Jahreszeit daher. Eine Übersicht aller bisherigen Blog Themes findet ihr im Menu unter dem entsprechenden Stichwort “Themedesigns” – vertreten durch die jeweiligen Header. Das aktuelle Theme wurde von mir erneut mit dem Programm Artisteer eigenhändig erstellt.

Nochmal der Hinweis: die ewig lange Blogroll ist mit allen Links – also auch Gartenversender etc. – ebenfalls im Menu zu finden! Etwas entschärfen will ich die Sidebars noch. Da sind mir derzeit mal wieder zuviele bunte Bildchen drin, die mit dem zentralen Inhalt konkurrieren. Das gefällt mir nicht. Obwohl – geht eigentlich ;-)

Weltwassertag

Bei Katinka habe ich eben noch gelesen, dass morgen der Weltwassertag ist. Obwohl inzwischen fast jeder Tag irgendwas gewidmet wird, finde ich manche Tage wirklich sinnvoll und der Tag des Wassers gehört dazu. Bei den Industrienationen wird soviel Wasser verschwendet und verschmutzt, dass es wirklich eine Schande ist. Dabei kann jeder von uns etwas dazu beitragen um mit Wasser sorgsamer umzugehen. Wer einen Gartenh at, sollte z.B. unbedingt Regenwasser auffangen und zum Gießen benutzen. Beim Zähneputzen muss man den Wasserhahn nicht laufen lassen und in der Küche gehört verbrauchtes Fett nicht in die Spüle sondern in den Müll.

Alle zwei Jahre wird am Weltwassertag außerdem die Auszeichnung “Flusslandschaft des Jahres” vergeben. Im März 2008 wurde die Nette (Eifel) von den Naturfreunden zur Flusslandschaft des Jahres 2008/2009 ausgerufen. Sie liefere ein „eindrucksvolles naturromantisches Bild“, so der Vorsitzende des Verbandes Michael Müller. Die Anstrengungen zur Renaturierung seien sehr hoch. Schon der Name “Nette” ist nett und ich gestehe, dass ich diesen Fluss nicht kenne.  Sie mündet bei Weißenthurm in den Rhein und läuft ein ganzes Stück fast parallel zur Mosel aber weiter nördlich.

Wasser ist für mich ungeheuer wichtig, ich bin ein absoluter Wassermensch. Wenn ich darüber nachdenke, wo ich Urlaub machen will, dann muss dort Wasser sein. Wenn ich überlege, wo ich spazieren gehen möchte, dann sollte da möglichst Wasser sein. Ein Leben in der Wüste wäre für mich auf Dauer ein Graus. Am liebsten würde ich ja direkt am Meer wohnen.

Bitte anklicken für größer

Wasser zieht mich magisch an

Die Farbe Gelb

Neulich habe ich im anderen Blog etwas über Amseln und gelbe Krokusse geschrieben – Attacken von denen meine Mutter immer erzählte, die ich aber nie beobachten konnte (und auch nach wie vor nicht kann). Hier einen Nachtrag dazu >>> Der NABU hat dafür folgende Erklärung (Zitat): “An den Reviergrenzen liefern sich Amsel-Streithähne stolzes Imponiergehabe, Drohgebärden mit aufgerissenem Schnabel, hochgerecktem Schwanz, Verfolgungen zu Fuß, kleinen Attacken und flatternden Luftkämpfen, bis sich der Unterlegene davon trollt. Trotz heftiger Kabbeleien kommt es aber kaum zu ernsten Verletzungen. Unter dottergelben Krokussen sind erfahrungsgemäß die größten Verluste zu beklagen. Vogelkundler haben eine Erklärung dafür: Liegt ein Krokusbeet im Grenzbereich zweier Reviere wirken gelbe Blüten als Auslöser für die Amselhähne und sie reagieren ihre Aggression an ihnen ab. Aufblühende Krokusse haben nämlich auffallende Ähnlichkeit mit dem gelborangen Schnabel potenzieller Konkurrenten. Das Verhalten tritt unregelmäßig auf, da es unter anderem von der Witterung und dem aktuellen Amselbestand abhängt.”

Danke an Sara für den Link.

Nee, nee – die will ich doch gar nicht!

Dort oben, das könnte mich reizen

Wie machen die kleinen Meisen das nur? (fragt sich die Amsel)

Es ist erstaunlich mit wie viel Geduld es im Moment die Amseln immer wieder versuchen an die Meisenknödel und Energiekuchen zu gelangen. Das wundert mich umso mehr, als es unweit davon im Futterhaus und auf dem niedrigen Futtertisch darunter jede Menge Futter gibt. Ob es das Angebot an Fett ist, in dem die Körner in den Meisenknödeln stecken? Ich sollte mal versuchen, kleine Fettbröckchen mit auf den Futtertisch zu legen.

Die Elstern dagegen haben das erneute Nahrungsangebot längst entdeckt

Seitdem es draußen wieder knackig kalt geworden ist und die Vögel trotzdem längst mit dem Nestbau beschäftigt sind, füttere ich nochmal kräftig nach. Und sie nehmen es gerne an. Wenn morgens der Futtertisch leer ist, warten sie bereits darauf.

Unsere Katzen laufen wiedermal leicht irritiert auf dem vereisten Teich herum.

Jeanie “on the rocks”

Heute ist ein total verrücktes Wetter! Es ist sehr sonnig, im Wintergarten kommt man ins Schwitzen, aber wehe ich öffne Tür oder Fenster! Draußen bläst ein eiskalter Wind. Vorhin habe ich meine übliche Gartenrunde gedreht und gemacht, dass ich wieder rein kam. Immerhin hat die Sonne im Lauf des Tages den Teich wieder aufgetaut und ich entdecke immer mehr Frühlingszeichen. Allerdings geh ich mal davon aus, dass es auch jede Menge Frostschäden geben wird, weil bei uns ja kein Schnee liegt.

Eisküsschen anstelle von Kro-Küsschen

Bärlauchblätter unter der hohen Fichte

Die gibt es auch als Glückwunschkarte > Klick

Mieter gesucht!

Wer hätte das gestern und selbst heute morgen noch gedacht?
Wow – es ist einfach prachtvoll draußen!

Schneereste liegen nur noch im absoluten Schatten . . .

. . . die Affen klettern . . .

Nee, nicht die Affen – wir. Heute wurden die alten Nistkästen gesäubert und sogar noch ein alter aber bislang unbenutzter aufgehängt. Aber für die neuen, die ich heute morgen bestellt habe, finden wir auch noch einen Platz. Der zweite aus Holz hängt nun im uns verbliebenen Ahorn.

Ahorn mit Nistkasten

Und so sieht das aus, was wir beim Säubern entfernt haben – an sich recht sauber.
Einen dicker schwarzer Käfer musste auch noch weichen. Nun müssen die nächsten
Bewohner zwar wieder von vorne anfangen, aber dafür haben sie’s auch sauber!

Ich bin schon sehr gespannt, wie viele Vogelfamilien sich in diesem Jahr bei uns im Garten niederlassen. Und hoffe sehr, dass die Katzen die Jungvögel in Ruhe lassen. Trotzdem – um diesen Einwürfen gleich mal zuvor zu kommen – werde ich meine Katzen nun nicht bis zum Sommer ins Haus sperren. Zumal sich erwiesen hat, dass unsere nicht in Bäume oder Sträucher klettern, andere wie Linus aus der Nachbarschaft leider schon.

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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.

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9. Februar 2012, 21:07
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