Vielfalt in der Natur
In einem anderen Blog (Iris – Lebensglück Garten) habe ich gerade gelesen, dass 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen wurde. Dass unsere Natur verarmt, wissen wir im Grunde schon lange. Aber wer schert sich groß darum? Es sind gerade auf dem Obst- und Gemüsesektor schon so viele alte Arten verloren gegangen, weil die modernen Sorten ertragreicher sind und sich besser vermarkten lassen. Aber der Mangel an Artenvielfalt betrifft die Natur insgesamt und es wird höchste Zeit, das wir dem mehr Aufmerksamkeit schenken. In Frankfurt existiert schon seit einiger Jahren ein Netz, dass sich für die Biodiversität stark macht. Es heißt ganz schlicht “BioFrankfurt” und man kann auf der Webseite dort sehen, welche Aktivitäten von diesem Netzwerk ausgehen. Frankfurt – das ist keine leblose Großstadt, die nur aus Bankentürmen und viel Verkehr besteht. Frankfurt hat mit seinem Grüngürtel und seinen Naturschutzgebieten jede Menge Natur zu bieten, das gilt außerdem ganz allgemein für Hessen.
Welttierschutztag
Der 4. Oktober ist der Tag des “Heiligen Franziskus von Assisi” und wurde zum Welttierschutztag erklärt. Es ist wie mit dem Muttertag: eigentlich sollten solche Tage überflüssig sein. Sind sie aber leider nicht.
Franz von Assisi sagte:
“Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir. Alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir – also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.”
Leider ist es mit dem Tierschutz nicht weit her. Auch wenn ich kein Vegetarier bin, so ist es mir doch wichtig, dass die Tiere, die unserer Ernährung dienen bis zu ihrem Tod anständig behandelt werden. Das Gleiche gilt für unsere Haustiere oder Tiere, die im Freizeitsport eingesetzt werden und schließlich gilt es ebenso für alle Wildtiere.
Den Katzels der Familie Heinze geht’s eindeutig gut
Was unsere Ernährung angeht, weiß ich, dass ich mich auch vegetarisch ernähren könnte, aber ich habe keine Probleme damit ab und an Fleisch zu essen. Die Betonung liegt auf “ab und an”. Auch Tiere fressen andere Tiere. Das ist normal. Aber kein Mensch braucht täglich ein Steak. Es wäre auch für unsere Umwelt wesentlich gesünder, wenn der Fleischverbrauch eingeschränkt würde.
Ich trage keine Pelzmäntel, unsere Industrie hat es längst geschafft den echten Pelzen ebenbürtige Stoffe zu erschaffen, die mir mein Bedürfnis nach Wärme im Winter erfüllen. Pelze als Prestigeobjekte finde ich absolut überflüssig.
Ich mag echtes Leder an den Füßen und auch mal als Handtasche (aber kaum noch), aber es muss von Tieren stammen, die sowieso geschlachtet werden. Auch die Indianer, die Mutter Erde achteten und heute oft von Menschen verklärt werden, die den Naturschutz hochhalten und gerne Vegetarier sind, haben ihre Büffel gegessen und verarbeitet. Wichtig ist es mir, das richtige Maß zu beachten.
Leute, lasst eure Katzen kastrieren, kauft keine Tiere für kleine Kinder, verzichtet auf Parforcejagden und Edelpelze, weil ihr nicht wisst, wohin mit eurem Geld. Ersetzt eure Fleischmahlzeiten öfter mal durch Gemüse und Getreide, kauft keine Souvenirs, die aus der Haut oder den Knochen wilder Tiere hergestellt wurden. Wenn ihr Hunde haltet, dann richtet sie nicht zu Kampfmaschinen ab und wenn ihr mehr Natur wollt, dann müsst ihr auch mit Wölfen und Bären und Elchen in unseren Wäldern leben können. Wenn ihr ein Haustier wollt und euch bewußt seid, dass es eure Liebe braucht und eure Zeit beansprucht, dann geht erstmal ins Tierheim, bevor ihr für überzüchtete Rassetiere einen Haufen Geld bezahlt. DENKT EINFACH AB UND ZU MEHR NACH!
NABU
Ich will doch hier nochmal ein hohes Lied auf den NABU singen. Neulich hatte ich denen schonmal das Foto mit dem Bluthänfling geschickt, als ich noch dachte, es sei ein ganz anderer Vogel. Heute habe ich wegen der Wespen im Kompost nachgefragt und auch jetzt wieder sofort eine Antwort bekommen. Wen es interessiert, die Antwort war Folgende: “Keine Sorge, die Wespen geben im Winter die Nester auf und beziehen sie auch nicht wieder. Sie können also im Spätherbst oder im Frühling unbesorgt den Kompost umsetzen.Wenn sich Wespen in Rollädenkästen einnisten empfehlen wir, die Nester bewußt nicht zu entfernen. Dann bleibt der günstige Platz besetzt, und kann nicht wieder besiedelt werden (allenfalls benachbart).”
Übrigens bin ich auch gerne auf den NABU Webseiten unterwegs. Die sind immer sehr interessant.
Zippammer? Bluthänfling!
War keine Zippammer – ist ein Bluthänfling. Bild ausgetauscht gegen Bild mit korrekter Beschriftung – siehe auch mein Beitrag vom 29.Mai >>>

Wer kann mir sagen, was ich da heute am Teich entdeckt und leider nur sehr undeutlich fotografiert habe? Dieser Vogel fiel mir zuerst durch seinen auffälligen roten Brustlatz auf, ohne dass es ein Rotkehlchen sein konnte. Ein Gimpel (Stieglitz) kann es eigentlich auch nicht sein. Ich habe ein bisschen auf den mir bekannten Vogelkundeseiten rumgesucht und bin auf die Zippammer (Emberiza cia) gestoßen, von der ich vorher noch nie gehört habe. Gefunden habe ich die Zippammer HIER.
Zitat Wikipedia: Der Kopf der erwachsenen Tiere ist grau gefärbt und weist eine schwarze Wangenzeichnung sowie einen weißen Augenstreif auf. Der Oberschnabel ist dunkel gefärbt, der Unterschnabel ist wesentlich heller. Die Weibchen sind jedoch stets etwas matter gefärbt. Der Bauch ist Orangebraun und die Unterseite des Schwanzes hat sehr viel Weiß. Der Rücken ist überwiegend bräunlich gefärbt. Auf der Oberseite des Schwanzes fallen weiße Kanten auf. Weniger auffallend ist die feine, doppelte Flügelbinde. Der Bürzel ist ungestreift, bei Altvögeln hat er einen rostbraunen Farbton.
Falls von euch jemand den Vogel auf meinem Foto identifizieren kann, würde ich mich über einen Kommentar dazu freuen. Das Foto habe ich auch an den NABU Hessen geschickt. Wenn die Zippammer so selten ist – wenn es denn eine war – dann ist das sicher auch für den NABU interessant.
NABU – Stunde der Gartenvögel
Auch 2009 gibt es beim NABU wieder die Aktion “Stunde der Gartenvögel” – von heute bis einschließlich Sonntag kann man daran teilnehmen. Nähere Erläuterungen gibt es auf der entsprechenden NABU-Seite. Im Grunde geht es darum, sich im Garten mal eine Stunde Zeit zu nehmen und alle Vögel zu notieren, die einem in dieser Zeit auffallen. Für heute könnte ich neben der Amsel auf jeden Fall schon mal das Rotschwänzchen aufzählen, das vorhin im Teich gebadet hat. Leider ist das Wetter nicht so schön, dass ich nun wirklich Lust hätte, mich einfach so eine ganze Stunde in den Garten zu setzen. Wäre es wärmer, könnte man sich ja mit einem Buch nebst Bleistift und Notizblock (und Kamera natürlich) in den Garten setzen. Mal sehn, morgen und übermorgen geht’s ja auch noch. Hm – das Eichhörnchen, das gerade über die Terrasse rennt, gehört allerdings nicht dazu. Und HIER gibt es auch noch einen kurzen Film zur Aktion. Ebenfalls auf der NABU-Seite: ein Online-Vogelführer, also eine Seite, auf der man die beobachteten Vögel anhand von Merkmalen bestimmen kann, wenn man sich nicht sicher ist.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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