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J & G


Jeanie


Garfield
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Mai 2012
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Spiegelungen

. . .  lassen sich leider nicht vermeiden, wenn ich durch die Fensterscheiben des Wintergartens fotografiere. Aber wenn soviel Eichhörnchenbetrieb wie heute Morgen im Garten herrscht, dann wird das von mir in Kauf genommen. Anders gesagt – da muss ich einfach fotografieren ;-)

Sieht nach einem eher jungen Eichhörnchen aus – kommt mir jedenfalls so vor.

Es reckt sich und streckt sich . . .

. . .  und ist zunächst auch noch allein auf weiter Flur.

Doch dann kommt die Konkurrenz angesaust . . .

. . .  und gleich darauf jagen sie sich die Stämme im Wäldchen hoch und runter.
Hier sind die Reflexionen leider sehr stark ausgeprägt.

Heuer

. . . wie unsere Nachbarn im schönen Österreich so sagen – und ich finde diesen Ausdruck echt praktisch – macht der Monat April wettertechnisch seinem Namen alle Ehre. Mal Sonne, mal Regen, mal kalt, mal schön warm – alles ist drin und immer schön abwechselnd. Gestern hab ich nur gefroren, heute ist es wieder relativ warm aber auch stürmisch. Vorhin hat es mir zwei Klappstühle quer über die Terrasse in das obere Bachbecken befördert. Jetzt habe ich sie verstaut. An draußen sitzen ist eh nicht zu denken.

Unser alter Sauerkirschbaum steht in voller Blüte. Ich hätte ihn heute Vormittag fotografieren sollen, da schien die Sonne. Nun ist es wieder trübe und sieht nach erneutem Regen aus. Im vergangene Jahr hatte er relativ wenig Blüten, trotzdem gab es genug Sauerkirschen. Aber da war der April auch heiss und trocken und die Bienen flogen eifrig, obwohl es von denen wenige gab. Nun bin ich mal gespannt, wie die Ernte in diesem Jahr ausfällt.

Was unsere Amseln angeht: da herrscht kein Mangel. Ich habe zwar neulich gelesen, dass das Usutu-Virus immer noch aktiv sei, aber hier bei uns merkt man nichts davon. Sie beherrschen den Garten wie eh und je, bevölkern den Teich und versuchen – meistens vergeblich – auch noch was vom Futterklops abzukriegen. Apropos Futterklops: nachdem durch die Sonne reichlich Palmin nach unten getropft ist, wundere ich mich, wie die Körner und Rosinen noch zusammenhalten. Aber obwohl die Vögel eifrig dran rum picken, hält das Ganze immer noch zusammen. Im Moment sind wieder die Meisen dran.

Ah ja – nun regnet es wieder . . .  Vorhin habe ich mal wieder einen Storch gesehen. Obwohl hier im Frankfurter Westen meines Wissens keine Störche brüten, kann man ab und an welche fliegen sehen. Find ich schon erstaunlich, was sich da in den letzen Jahren getan hat. Die nächsten Storchennester findet man in Wicker, also gar nicht so weit weg.

Ein Blick durch’s Fenster auf den Sauerkirschbaum . . .

. .  und es regnet. Na ja – noch kann die Erde den Regen gut gebrauchen.

“Mal gucken, was geht . . .

den Rest finde ich unten . . .

. . .  wenn der mich mal in Ruhe lässt”.

Unsere Regentonnen hat Stefan auch wieder aufgestellt, da sammelt sich schon was.

Waschtag

Ich hasse es! Ich hasse die ewigen Katzenhaare überall. Ich hasse es auch, wenn die Kerle auf den Teppich k*tzen, aber diese Katzenhaare!!! Früher dachte ich immer, dass Garfields Langhaarfell das Problem wäre, aber inzwischen haben sich Jeanies kurze Haare als viel problematischer erwiesen. Zumal sich die Katz’ nicht bürsten lässt, im Gegensatz zu Garfield, den man ohne Ende striegeln kann. Und versucht mal einer Katze beizubringen, dass sie sich nur auf einem bestimmten Sessel niederlassen soll – kann man vergessen.    Und da die Herrschaften bei uns im Erdgeschoss fast überall hinkommen – es gibt ja kaum Türen – lassen sie sich auch überall nieder. Also heißt es abdecken und waschen, saugen, waschen . . . Man bekommt das trotzdem nicht in den Griff, aber man versucht es halt.  Morgen bekomme ich eine neue Waschmaschine. Die alte ist in die Jahre gekommen und hatte so einige Macken, die mich vor allem zuviel Wasser und Strom kosten. Also wird heute nochmal alles, was voller Katzenhaare ist, rigoros in die alte Waschmaschine gestopft, sofern es sich stopfen lässt: Handtücher, Kissenbezüge, Decken . . .  Anschließend kommt das Zeugs auf die Leine und zum guten Schluß noch in den Trockner. Was nicht heißt, dass die Haare dann wirklich draußen sind. In der Zwischenzeit wird gesaugt und gebürstet, was das Zeug hält. Das hat immerhin den Vorteil, dass der Staubsauger die Katzen draußen hält. Früher haben sie sich sogar davor gefürchtet, wenn das Hing nur rumstand – Hilfe, es könnte ja gleich angehn! War eigentlich manchmal ganz praktisch ;-)   Das funktioniert leider nicht mehr. Jetzt ziehn sie nur noch Leine, wenn ich auch wirklich Krach mache. So – die Waschfee piept, die nächste Ladung muss nach draußen. Glücklicherweise ist es heute trocken und sogar in bisschen warm. Warum kann man die Katzen nicht gleich selbst in die Waschmaschine und den Trockner stecken .

Garfield hat eines der sauberen Plätzchen schon wieder in Beschlag genommen – logisch.

Der Kissenstapel wartet auf frisch gewaschene Bezüge. Die Kissen sind übrigens keineswegs
für unsere Katzen gedacht sondern liegen in der Kaminecke auf dem Sofa, für unsere Rücken!
Der grünliche Schimmer kommt vom Aquarium  – kein Grünspan ;-)

Jeanie liegt noch auf der letzten nicht gewaschenen Decke – das wird sich gleich ändern.
Im Bad piept es schon wieder – weiter geht’s.

*

Geschafft! Einmal Alles auf sauber – fragt sich nur wie lange. Ich sollte mich da am besten gleich
mal selbst reinkuscheln. Aber erst muss ich nun noch Trockner und Waschmaschine für’s Abbauen fertig
machen. Trockner rausräumen und Waschmaschine deinstallieren macht dann der Göttergatte
und – sofern anwesend – einer der Herren Söhne. Schaun wir mal.

Soll ich

. . . oder soll ich nicht? Da habe ich mir vom Kaffeeröster Saatband für eine Halbschattenmischung mitgebracht und den Inhalt nicht so genau durchgelesen. Das ist nun die Krux mit den neuen Augen. Ich brauche keine Brille für die Ferne und das unmittelbare Sehen mehr, aber für’s Nahe halt schon. Also wird dann mal schnell was gekauft und der Inhalt erst zu Hause studiert. Und da steht unter lauter friedlichen Blümchen wie Veilchen, Glockenblumen, Mondviole und echte Akelei plötzlich SPRINGKRAUT!  O weh – ich fürchte, das kann mir den ganzen Garten überwuchern. Bei Springkraut denke ich sofort an die Bäche in unserer Umgebung, an deren Rändern man im Spätsommer nichts Anderes mehr sieht als Springkraut. Springkraut in einer Samenmischung für den Garten – wer denkt sich denn sowas aus? Ich glaube, ich werde das Saatband schweren Herzens entsorgen. Obwohl – schön sieht es ja aus und würde vermutlich auch in meiner Waldecke gedeihen.

Es handelt sich beim Drüsigen Springkraut übrigens um einen Neophyten mit ursprünglicher Heimat in Tadschikistan, Kaschmir. Wusstet ihr, dass die Hitlerjugend im 3. Reich dazu motiviert wurde, den „bolschewistischen Eindringling“ auszureißen und zu vernichten? Steht jedenfalls so bei Wikipedia. Im Vernichten waren die Nazis ja groß, aber beim Springkraut offenbar nicht sehr erfolgreich.

Geum

Hat jemand zufällig die Geumhybride “Mrs.W. Moore” im Garten? Ich habe drei Pflanzen wegen des Rhododendrons ausgebuddelt und weiß nun nicht, ob sie es lieber schattig oder sonnig, feucht oder trocken mögen. Geum ist so vielfältig und über diese Hybride finde ich Netz nichts mehr (außer in meinem Blog *grummel). Als ich sie vor zwei Jahren gesetzt habe, da habe ich mich noch nicht so genau an die Bedürfnisse der Pflanzen gehalten, was sich meistens rächt. Aber ich glaube, die mögen es zumindest eher sonnig. Ich werd’s mal ausprobieren und sie aus dem Halbschatten an den Bach verpflanzen.

Und so schaut sie aus, wenn sie blüht (2010)

Geumhybride “Mrs.W. Moore”

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