Wetter
. . . vom Feinsten war das heute. Sonniger kann ein Sonntag kaum sein. Das hat mich mit dem gestrigen verregneten Samstag doch wieder ausgesöhnt. Und obwohl ich beim Staudenmarkt nichts gekauft habe, gab es im Garten auch wieder genug zu werkeln. Aber erst ab dem späten Nachmittag. Vorher habe ich mal ganz faul einfach nur im Liegestuhl die Sonne genossen – es war herrlich. Teilweise war es richtig heiß und ich habe meinen Liegestuhl hin und her geschoben, unter anderem auch mit direkter Sicht auf das Rhododendronbeet. Die Tulpen haben sich übrigens auch wieder erholt.
White Triumphator triumphiert auch über Hagel und Starkregen ;-)
Abendsonne mit Sam und dem hintersten Rhododendron knapp unterhalb der Tanne
Das war’s dann zunächst mal mit dem Blütenrausch des Frühlings, mit blauem Himmel und 3o°C. Heute Morgen konnten wir es noch nicht glauben, dass der strahlende Sonnenschein schon bald dem Regen weichen sollte. Der Himmel war von reinstem Blau, ohne jede Wolke. Die Eichhörnchen verzehrten ihr Frühstück in der großen Tanne und bestäubten darunter alles mit gelbem Pollenstaub.

Die Bilder werden bei dieser Entfernung nicht mehr so ganz perfekt, geht überhaupt nur, weil so gutes Licht war.
Mein Vormittag war dann ein Wettlauf mit dem Regen. Ich bin schnell zu Dehner gefahren, um Rosenerde und verschiedene andere Sachen zu besorgen. Gestern Nachmittag war nämlich aus Steinfurth noch meine weiße Lions-Rose (Link zu Kordes-Rosen) *** angekommen (wurzelnackt). Die stand über Nacht in einem Kübel mit Wasser, aber länger als einen Tag soll man das nicht machen. Und während ich noch im Pflanzenmarkt war, zog sich der Himmel dann zu. Zu Hause kamen schon die ersten Tropfen runter, aber ich habe es noch einigermaßen trocken geschafft, die Rose einzupflanzen. Insofern ist mir das Wetter nun durchaus recht, auch gegen den vielen Blütenstaub. Nur mit der Schönheit der Magnolie dürfte nun Schluß sein, die Blütenblätter rieseln schon im Regen – schade!
*** Wenn ihr dem Link folgt, seht ihr auf der Kordesseite auch einen Beetgestaltungsvorschlag für ein weißes Terrassenbeet – für mich zu spät, aber gefallen könnte mir das schon. Wer weiß – man ändert ja auch immer mal was. Vielleicht in ein paar Jahren dann doch, zumindest die Begleitpflanzung. Meine Austinrosen werden dort nicht mehr ausgegraben.

Nochmal ein Foto von gestern am späten Nachmittag.
♥ ♥ ♥
Habt ihr gestern Abend um kurz nach 22 Uhr die partielle Mondfinsternis gesehen? Ich konnte das zum ersten Mal so schön beobachten und auch fotografieren.

Unterschiedlicher könnte das Wetter momentan gar nicht sein, wie es sich derzeit von Tag zu Tag gebärdet. Gestern grau und nur kalt, heute wieder wunderbare Sonne, blauer Himmel – aber weiterhin kalt. Vor allem der Wind ist grausam – in der Sonne ist es eigentlich ganz schön. Extrem auch die Temperaturunterscheide zwischen drinnen (der Wintergarten heizt sich total auf) und draußen. Immerhin – es ist gerade so warm, dass wir sogar bei leicht geöffneter Terrassentür im T-Shirt dort im Wintergarten sitzen können. Da kann man sich vorstellen, wie herrlich es draußen ohne diesen kalten Wind wäre. Im Garten hält man es ohne Jacke allenfalls mal für zwei, drei Minuten aus.
Heute mal rote Tulpen – passend zu den Tischsets ;-)
Im Garten zeigt heute sogar eine rote Wildtulpe an einer geschützten Stelle ihre fast geöffnete Knospe. Das lässt doch hoffen. Auch einige Forsythien werden allmählich gelb.
Eichhörnchen und Vögel sind jetzt so richtig wild auf mein Futterangebot. Ich kann die Futterstellen
kaum schnell genug nachfüllen, egal ob Streufutter, Nüsse, Apfelstückchen oder Rosinen.
Auch die Meisenknödel- und ringe sind immer noch gut besucht.
Die Vögel lassen sich von den bunten Dekoeeier nicht abschrecken.

*

Kryotherapie wäre es heute, wollte ich erneut im Garten arbeiten – will ich aber nicht. Es ist sowas von kalt, dass man wirklich kaum noch glauben kann, dass wir den 23. März haben.

Wenn ich in den Garten hinaus gucke und sehe, wie sich die Vögel und Eichhörnchen um die Futterstellen scharen,
dann ist das ein Bild wie im tiefsten Winter, wenn auch ohne Schnee. Es weht ein eiskalter Wind.
Dass sich die Vogelwelt trotzdem ab und an ins Wasser stürzt, ist normal, dass tun die immer.
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Hurra – ich habe einen Zaunköng im Garten . . .
. . . und sogar fotografieren können, wenn auch nicht besonders gut.
Zaunkönig – (Troglodytes troglodytes)
Ein besseres Bild konnte ich am 2. März im Wald von einem Zaunkönig machen, das war mein erstes gelungenes Zaunkönigfoto überhaupt. Aber nachdem ich nun weiß, dass wir einen im Garten haben, werde ich mein Augenmerk weiterhin auf ihn richten.
Am 2.3. im Wald in Raunheim fotografiert – damals war’s sonnig und entschieden wärmer als heute.
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Ich habe auf der Seite Tiere / Vögel für 2013 eine neue Galerie angelegt und staune gerade nicht schlecht, wieviele Vögel ich in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits wieder fotografiert habe. Die Galerie enthält bereits ca. 40 neue Fotos.
. . . hilft nur Buntes :
. . . oder schlafen:
Jeanie hat es sich auf dem Gartensessel gemütlich gemacht, den ich mir gestern in den Wintergarten gestellt hatte -
da gab’s wenigstens noch etwas Sonne.
Draußen taut es nun wieder und die Vogelwelt erwacht allmählich wieder aus der Winterstarre des Vormittags. Aber es bleibt leider alles grau.





