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Wetter

Ende September

Noch zwei Tage, dann ist auch der September schon wieder vorbei. Im Augenblick mag man es kaum glauben. Dieser Monat war bisher schöner als der größte Teil des Sommers. Draußen zwitschern die Vögel, meine Rosen bilden neue Knospen aus, Sträucher wie die Weigelien blühen wieder, Insekten umschwirren die Blumen. Ungeachtet all dessen blühen allerdings auch bereits zwei Christrosen, die Weihnachtskakteen haben Knospen und natürlich fallen die ersten Blätter.

Ich war heute Vormittag mal wieder mit der Kamera im Garten:

Am Teich – am Fuß der Magnolie

Hosta Fire & Ice im Schattenbeet bei den Farnen

Dauerblüher in Töpfen am Carport

Dauerblüher überall im Garten: die Polsterglockenblume

Auch die Heidelibellen sind noch unterwegs

Ich habe ja auch Heidekraut anzubieten ;-)

Noch eine . . . und die Mini-Buddleja blüht auch wieder

Hortensien – auch im Verblühen noch attraktiv

Und noch eine Hosta im Schattenbeet

Straßenurwald

Uff – war ich doch noch richtig fleißig. Das Wetter ist echt ätzend, aber wenigstens regnet es nicht dauerhaft und meistens nieselt es nur. Heute habe ich die kühlen Temperaturen genutzt, um mal wieder den Fußweg zu roden. Der Göttergatte hatte vor zwei Wochen schonmal damit angefangen, aber ihm macht das definitiv genau so viel Spaß wie mir – gar keinen! Also hab ich mich warm und einigermaßen regensicher angezogen, den ipod auf die Ohren gepackt und bin hinaus ins feindliche Leben. Es ist wirklich heftig, wie das wieder aussieht. Im Frühjahr kommt immer einmal die Stadtreinigung mit ihren Besenwägelchen, verteilt sämtliche Unkrautsamen aus ganz Frankfurt gleichmäßig in die Ritzen unseres Fußweges und das war’s dann.

Zweimal habe ich mich ins Haus zurück geflüchtet, als der Regen stärker wurde, aber ich habe doch eine Menge geschafft. Und da Stefan derzeit die schmalen Zaunelemente überarbeitet – neue gibt es in der nötigen Breite nicht mehr *arrrgh* -  konnte ich heute sogar die Weigelie von Außen mal ordentlich auslichten. Als ich dann für Fußwegkosmetik keine Lust mehr hatte, habe ich auf der inneren Seite weitergemacht . . . bis es wieder zu regnen begann. Na ja, nun ist es schon Abend und ich bin ganz zufrieden mit mir.

Ein Eichhörnchen habe ich heute hinten im Garten auch mal wieder gesehen, war aber sehr weit weg. Da ich aber überhaupt sonst nichts zu bieten habe, werde ich das Bild trotzdem hier reinpappen.

Wenn es nicht gerade regnet, ist das Wetter für Gartenarbeit eigentlich optimal, zumindest für jemanden wie mich, der so leicht ins Schwitzen kommt. Trotzdem wären mir Sonne und Liegestuhl lieber. Soll ja nächste Woche wieder kommen – die Sonne – ich bin gespannt.

Übrigens: Der Ficus erholt sich zusehends. Es gibt keine neuen gelben Blätter mehr. Im Moment steht er noch im Freien, soll aber wieder in den Wintergarten zurück. Offenbar haben also Umtopfen und Besprühen doch was genutzt, obwohl er kurz darauf unbeabsichtigt im Regen stand. Ich hatte befürchtet, der Regen hätte das Mittel gegen die Schildläuse wieder abgewaschen, aber anscheinend war es trotzdem ausreichend.

Singdrosseln?

Ich bin mir nicht sicher, was ich da heute Abend alles noch in Teichnähe fotografiert habe. Besonders die Jungvögel können teils Amseln, teils aber auch Drosseln gewesen sein. Ich finde die Unterscheidung sehr schwierig. Auf alle Fälle habe ich den ganzen Tag über ein Gequietsche registriert, dass ich jungen Elstern zugeordnet habe, aber es könnten Drosseln gewesen sein (oder Stare???). Ich habe mich ja schonmal vor einiger Zeit im Stadtpark über solche seltsamen Geräusche gewundert. Ich glaube, Blechi kennt sich da aus.

Wir hatten heute wieder großes Glück mit dem Wetter. Es war zwar kein hochsommerliches Badewetter, aber mit um die 22°C und immer wieder Sonne doch sehr angenehm. Die dunklen Wolken, die sich immer wieder zusammenballten, haben sich offenbar vorwiegend in den Nachbargemeinden abgeregnet (in Oberliederbach, wo ich einkaufen war, gab große Pfützen auf den Straßen). Erst jetzt gegen 19:30 Uhr kam mal was Nasses vom Himmel. Vorher habe ich noch auf der Terrasse in der Sonne gesessen, gelesen und Vögel beobachtet. Die Beobachtung der Amseln (und Drosseln) ist eine dankbare Sache, denn das sind richtige Individuen, die man nach einer Weile sogar auseinander halten kann.

Oder ist das gar ein Star . . . also ein echter, aus der Vogelwelt?

Den Fratz hier finde ich jedenfalls ausgesprochen niedlich. Aber ich merke, dass mir die Zuordnung wirklich schwer fällt.

Das Bad am Samstagabend

*

Am Himmel gab es auch grandiose Wolkenspektakel zu sehen.

Fotografierwolken . . .

. . . und ein Sandwichhimmel (eigene Wortschöpfung *gg*)

Hier habe ich mit dem Fokussieren leider nicht aufgepasst.

Eichkatzerl

Eigentlich bin ich im Moment leicht genervt, wenn ich in den Garten gucke bzw. auf der Terrasse sitze oder meinen Rundgang mache. Es ist trocken, es blüht nichts Rechtes mehr, es sieht alles ein bisschen unordentlich aus . . . ach, und  überhaupt. Vermutlich ist es der Sturm, der heute wieder an meinen Nerven zerrt. Im Grunde ist herrliches Sommerwetter. Hätten wir dieses Wetter irgendwo am Atlantik, dann wär’s wunderschön.

Trotzdem habe ich mich vorhin aufgerafft und am Teich ein bisschen Wasser nachgefüllt und Dreck rausgeholt und wenigstens den Pflanzen Wasser gegeben, die allzu sehr die Blätter hängen lassen.

Alles ein bisschen durcheinander. Aber wenn ich die gelben Mimulusblüten abschneide, sieht es richtig langweilig aus.
Es gibt immer so Zwischenphasen, in denen ich mit nichts zufrieden bin :-(

Immerhin blüht am Zaun der Hibiskus – hier in  Weiß mit Rot

. . .  und dann kam das Eichkatzerl . . .

Ein Jungtier, so wie es aussieht

Und das zauberte mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht!

Krachmacher

Einer der größten Krachmacher im Garten war heute Vormittag mal wieder unterwegs – der Grünspecht! Es müssen sogar zwei gewesen sein, denn auf jeden Ruf erfolgte eine Antwort. Diese Vögel sind allein schon von der Größe her imposant, aber wenn sie so richtig rumzetern, dann wünscht man sich schon fast Ohrenstöpsel.

*

Im Wäldchen

Leider konnte ich immer nur von unten nach oben fotografieren, sodass man die namensgebende Farbe gar nicht erkennen kann, nur den roten Kopf ein bisschen. Beim ersten Bild seht ihr am blauen Himmel, dass bei uns der Sommer zurück ist. Es ist sonnig und herrlich warm. Da sucht Garfield schon wieder die Abkühlung auf dem Fliesenboden in der Küche.

Garfield

Das Amselnest ist nun komplett leer. Der letzte Jungvogel ist wohl ebenfalls flügge und hat das Nest verlassen.

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24. Mai 2012, 22:20
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