Spaziergänge
. . . vom Eingemachten – und damit meine ich nicht Marmeladengläser. Gerade habe ich versucht etwas an der function.php meines Themes hier zu ändern und das Resultat war nur noch eine leere weiße Seite. Schweiß auf der Stirn . . . aber über meinen ftp loader bin ich dann doch wieder an die richtige Stelle gekommen und konnte mir meinen Gartenblog samt Inhalt wiederherstellen *steinvomherzenplumpst*. Es ist ja nicht so, dass ich nicht immer mal wieder dort herumspiele und was verändere, aber wenn dann plötzlich alles weg ist, wird’s einem doch schwummrig. Naja – Ende gut – alles gut.
Gestern war ich stundenlang im Kurpark von Bad Homburg unterwegs – im anderen Blog habe ich schon ein paar Bilder gezeigt. Dort ist die Rhododendronblüte auch voll im Gange, und es gibt dort einen langen Weg mit riesigen Rhododendren – es sieht toll aus. Es gibt auch einige andere blühende Sträucher und Bäume, die Luft war erfüllt von Fliederduft – einfach herrlich. Deshalb auch hier im Gartenblog einige Bilder (nachdem sich meine Nerven wieder beruhigt haben).
Das ist so die Höhe der Sträucher, die ich hoffentlich bei uns auch noch hinkriegen werde.
Das vermutlich schon nicht mehr . . . solche weißen und gelben Rhododendren fast in Baumhöhe
habe ich noch selten gesehen.
An Pfingsten und nochmal am 25. und 26. Mai ist es auch wieder möglich Schloß Wolfsgarten in Langen zu besichtigen. Die haben dort einfach göttliche Rhododendrenhaine, aber oft sind die um diese Zeit dann schon fast wieder verblüht. In diesem Jahr könnte das zumindest am Pfingstwochenende noch gut aussehen. Aber da ist immer die Hölle los. Schloß Wolfsgarten ist ja sonst für Besucher nicht zugänglich. Ich war vor ein paar Jahren mal dort – sehenswert ist das schon. Aber um einfach schöne Rhododendren zu sehen, ist es günstiger unsere diversen Kurparks aufzusuchen – Bad Nauheim ist da auch so ein Geheimtip.
Ich wollte ja noch mehr Bilder zeigen, aber nun kommt erstmal unser Besuch und außerdem habe ich diesen Beitrag eh schon aus Versehen publiziert. Dann bleibt es erstmal bei diesen Fotos – demnächst mehr, hier oder im anderen Mainzauberblog.
Mal sehn, ob so eine kryptische Überschrift erlaubt ist. Ganz einfach natürlich – ein zweiter Beitrag vom selben Tag hier im Blog. Und zwar weil ich heute nochmal lange spazieren war. Dazu gibt es reichlich Bilder im anderen Blog. Aber obwohl ich hauptsächlich Miniblüten am Wegesrand fotografiert habe, habe ich auch in die Vorgärten gespinxt. Dort standen oftmals die Forsythien bereits in voller Blüte, das sah sehr schön aus. Aber ich habe auch einen weißblühenden Strauch gesehen, der zudem leicht geduftet hat. Die cremeweißen Blüten hatten lange gelbe Staubfäden und sahen Forsythienblüten ein bisschen ähnlich. Gibt es weiße Forsythien?
Oder könnten das Blüten der Kupferfelsenbirne als Strauch sein? Wir haben die Felsenbirne ja seit kurzem erst als
Hochstamm, da habe ich sie mir so genau noch nicht angesehen. Und ob sie duften, weiß ich nun auch nicht.
Nachtrag: Von Silke kam der Tipp: Winter-Duftheckenkirsche (Lonicera purpursii) – und ja! – das wird’s wohl sein. Die Blüten waren ja auch nicht mehr ganz taufrisch, also tatsächlich schon eher am verblühen. Erstaunlich finde ich, dass dieser Strauch zu den Lonicera gehört – da kannte ich bis lang nur das Geißblatt.
Verglichen mit der einfachen gelben Forsythie sieht das schon anders aus:
Ich habe gegooogelt aber nichts Passendes gefunden. Da gibt es zwar eine Winterforsythie, aber irgendwie
sehen deren Blüten auch nochmal anders aus. Kennt sich wer aus? Danke Silke!
Inzwischen regnet es übrigens auch wieder. Nun – von mir aus gerne nachts. Wenn wir dann morgen nur wieder einen so herrlichen Tag bekommen wie heute!
. . . oder auf deutsch die “Chinesische Winterblüte” ist seit heute mein neuestes Objekt der Begierde. Ich war heute Nachmittag im – nach der Winterpause – gerade wieder eröffneten Botanischen Garten, und an mehreren Stellen umfing mich ein intensiver, warmer, süßer Duft. Zunächst konnte ich die Quelle dafür gar nicht finden, aber dann entdeckte ich den Strauch, der mich zunächst an eine Zaubernuss erinnerte. Es war eben diese Chinesische Winterblüte. Ich habe ihn ein paar Mal in Zeitschriften erwähnt und abgebildet gefunden, ihm aber nie besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Aber dieser Duft – der Hammer!
Wenn man sich die eigentlich fast unscheinbaren, etwa Daumennagel großen Blüten mal näher ansieht, erkennt man, dass sie eine Ähnlichkeit mit Magnolienblüten aufweisen. Und in der Tat gehört sie zu den Magnolienähnlichen, aber auch zur Familie der Gewürzstrauchgewächse. Der Strauch wird noch selten angeboten, ist aber über Baumschulen im Internet zu bekommen. Da sich Magnolien bei uns im Garten ganz wohl fühlen, denke ich, dass ich auch eine Chinesische Winterblüte pflanzen kann.
Obwohl sich am Nachmittag die Sonne langsam hinter die Wolken zurück gezogen hat, war es im Botanischen Garten einfach großartig. Ich mag ihn ja viel lieber als den gegenüberliegenden Palmengarten. Beide Gärten haben ihre Berechtigung, und natürlich war die Frühlingsblumenausstellung im Palmengarten neulich wunderschön und auch die Tropenhäuser sind ein Erlebnis, aber ich mag das Natürliche im Botanischen Garten eher.
Heute faszinierten mich die vielen blauen Wildkrokusse, Schneeglöckchen, Winterlinge & Co. Diese Üppigkeit, ohne dass es unnatürlich wirkt, ist sicher der Traum jedes Naturgärtners. Und es ermahnt mich immer wieder, auch im eigenen Garten der Natur – in gewissen Grenzen – ihren Lauf zu lassen. Heute Morgen stand ich etwas stirnrunzelnd vor meinem Mini-Alpinum und habe mich gefragt, ob ich da nicht wieder mehr Ordnung schaffen sollte. Bei mir gibt es keine mit Semperviven bepflanzten Suppenkellen oder Ähnliches, da wird auch nur selten gerodet, und so sieht es im Moment etwas wüst aus. Aber es regt sich überall auch ohne mein Zutun wieder neues Leben, und so ähnlich sieht es auch im Botanischen Garten aus.
Am großen Teich herrscht noch Winterruhe. Bis hier wieder die Libellen schwirren, dauert es noch ein bisschen.
Schwarzerle (Alnus glutinosa) – schöner Kontrast zwischen den Blütenkätzchen und den alten Zapfen.
Apropos Schwarzerle – natürlich habe ich auch hier im Botanischen Garten nach dem Persischen Eisenbaum (Parrotia persica) Ausschau gehalten und bin fündig geworden. Die Blüten, die mich vorgestern im Arboretum aus der Ferne an Erlenzapfen erinnerten, waren hier noch nicht so weit wie dort. Ansonsten merkt man, dass sich der botanische Garten mitten in der Stadt befindet, wo es sicher nochmal ein oder zwei Grad wärmer ist als bei uns in den Vororten.
Ich habe heute wieder ganz viele dieser schönen nostalgischen Schildchen in den Beeten gesehen, mehr als sonst, so schien es mir. Ob die auch ab und an geklaut werden? Das wäre sehr schade.
Dieser Stechginster (Ulex europaeus) mit seinen noch kaum geöffneten Blüten leuchtete so richtig.
Wer mehr über ihn wissen will, kann mal hier bei Wikipedia nachlesen – die Pflanze ist giftig.
Und zum guten Schluß für heute nochmal Frühling pur:
Ich wünsche euch ein
. . . er kann’s , der März – heute haben wir ein Traumwetterchen – wie gut das tut! Ich war schon ein paar Stunden zu Fuß unterwegs – herrlich war’s mit blauem Himmel über mir und Sonne im Gesicht. Gerade eben habe ich noch im T-Shirt – ja ihr lest richtig – eine Gartenrunde gedreht. Die Sonne scheint immer noch, das Thermometer zeigt 12°C an – da geht das sogar kurzärmelig für ein paar Minuten. Und ich habe im Garten nun doch ein paar Winterlinge entdeckt, dazu reichlich Krokusse, Schneeglöckchen und sogar schon die ersten kleinen Iris “Katherine Hodgkin”. Wir haben gleich 17 Uhr, da schließen sich die Blüten allerdings schon langsam wieder.
Die Blüten der Iris “Katherine Hodgkin” sind zwar sehr hübsch, aber man muss sich schon zu ihr niederbeugen um die Schönheit zu bewundern. Sie geht im Beet ein bisschen unter und wirkt eigentlich auf einem Foto viel schöner. Man müsste sie eigentlich in eine Schale pflanzen und eingerahmt von Moos auf einem Tischchen präsentieren.
Vorhin im Wald ist es mir endlich mal gelungen den kleinen Zaunkönig zu fotografieren. Leider hat sich ein Ast ins Bild gemogelt. Ich habe versucht ihn ein bisschen zu retuschieren. So ganz ist es mir nicht gelungen, aber das macht nichts. Es waren sogar zwei, die im Unterholz herum hüpften. Leider ließen sie sich nicht zusammen fotografieren, sie haben sich eher gegenseitig gejagt – Revierkämpfe vermutlich.
Mein erster Zaunkönig!
Von meinem Spaziergang werde ich auch noch ein paar Bilder in den normalen Mainzauber Blog stellen. Erledigt!

. . . und ein paar andere schöne Bilder gibt es im täglichen Mainzauber Blog – heute unter: Sonne satt.
















