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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Spaziergänge

Februar-Enten

Ein Projekt von Barbara

Februarenten haben nichts mit Zeitungsenten zu tun. Auch nicht mit “Kalte(r) Ente”, obwohl es reichlich kalt war beim Fotografieren – nein, das Thema zum Projekt “Einfach tierisch” heißt im Februar nun mal “Enten”. Weil man aber an Main und Nidda die Enten nicht so einfach aussortieren kann, werdet ihr auch ein paar Schwäne, Möwen, Blässhühner und Gänse zu sehen bekommen.

Viele Reiherenten (Aythya fuligula) waren im Wasser, kleine schwarz-weiße Enten mit blauem Schnabel und gelben Augen. Die Erpel haben am Hinterkopf einen auffälligen herunterhängenden Schopf. die Weibchen haben ein etwas bräunlicheres Gefieder.


*

Erpel der Gattung Stockente (Anas platyrhynchos)

*

Mit ein bisschen viel Bewegungsunschärfe aber irgendwie lustig.

Weit weniger bunt als der Erpel aber nicht minder hübsch: die Stockentendame

Tafelenten (Aythya ferina) oben und wieder Reiherenten unten

Die männlichen Tafelenten fallen durch ihren rostroten Kopf auf, der zum schwarz-weißen Rumpf in starkem Kontrast steht.

Eindeutig keine Ente – Emma, die Möwe

Nochmal ein Stockentenweibchen und ein Foto, das mir besonders gut gefällt.

In trauter Eintracht: Jungschwan, Möwe und Blässhuhn

Das Blässhuhn (Fulica atra) oder auch Blesshuhn gehört zu den Rallen, ist also keine Ente.


*

Außer Konkurrenz:

Fünf kopflose Schwäne

Ein bisschen mehr Umgebung zu den Enten gibt es im anderen MainZauber-Blog.

Viel Natur

. . .  gibt es heute im anderen Mainzauberblog unter “Schwanheimer Momente“.

Gallapfel und Eichenbätter

Wickerbachaue

Heute führte mich ein Spaziergang durch Hochheim und Flörsheim und schließlich durch die Wickerbachaue. Fotos aus Hochheim am Main gibt es im anderen MainZauber-Blog, ein paar Blümchenbilder gibt es hier.

Wiesen-Wimmelbild ;-)

Einfach wunderschöne Farben

Die Mispel (Mespilus germanica) – eine fast vergessene Frucht

FNNF am Freitag

Es ist ja schon wieder Freitag und somit auch wieder Zeit für das Projekt von Annika . Irgendwie kommen mir bei diesem Projekt die Abstände noch kürzer vor als beim Uhrenprojekt, dabei heißt es auch dort “immer wieder freitags…”

Was hat mich also die letzten Tage fasziniert? Vieles – aber gerade heute fiel mir besonders die Kraft des Efeus mal wieder besonders ins Auge. Unterwegs im Schloßgraben und dem alten Garten der Höchster Justinuskirche, habe ich reichlich Efeu gesehen und gestaunt, wie diese Pflanze aber auch alles vereinnahmt.

Efeu in einer Mauer an der alten Justinuskirche

Eine komplette Wand des “Neuen Schlosses” ist von Efeu überwuchert

Efeu im Burg – bzw. Schloßgraben von Frankfurt-Höchst (Altes Schloß)

 

Vermischtes

Natürlich habe ich gestern nicht nur Libellen fotografiert, aber ich habe die meiste Zeit mit ihnen verbracht. Ab und an wurden auch Frösche fotografiert, die ihrerseits auf Libellenjagd waren. Aber nicht mit den gleichen friedlichen Absichten wie ich. Bei den Libellenfotos von gestern fehlt das Foto der Großen Königslibelle. Sie war ständig unterwegs und damit beschäftigt im Fliegen Wasser aufzunehmen. Das war eine Sache von 1-2 Sekunden und sofort tauchte ein Frosch an der selben Stelle auf. Ich habe leider nur ein einziges sehr schlechtes  Foto von dieser Großlibelle.

Collage mit Teichfrosch und Großer Königslibelle (Anax imperator)

Sooo lang werden die Frösche, wenn sie eine Libelle sehen . . .

. . . und gehörigen Krach machen sie auch (wenn sie nicht gerade auf der Jagd sind).

Irgendwann tauchte eine größere Gruppe Kinder auf, da war’s für mich mit dem Fotografieren vorbei. Aber das war nicht schlimm. Ich habe bestimmt über eine Stunde bei den Libellen verbracht. Es gibt in den Weilbacher Kiesgruben zwei Storchenmaste, die aber noch ganz neu sind und in diesem Jahr noch nicht angenommen wurden. Auf einem hatten sich Rabenkrähen einen Ausguck gesichert.

Blühendes fand ich relativ wenig. Ab und an Mohn, dann Wiesenflockenblumen und viele Königskerzen, weiße Blüten, die an Kamille erinnerten – naja, so genau habe ich bei diesem Spaziergang auch nicht hingeguckt. Mein Augenmerk galt mehr den Schmetterlingen. Davon sah ich in dem Waldstück Richtung Silbersee eine Menge, aber die wenigstens wollten sich von mir fotografieren lassen.


*
Der perfekte Moment: zwei Schachbrettfalter (Melanargia galathea)  auf der Wiesenflockenblume (Centaurea jacea)

*
Auch hier ist das Schachbrett nicht alleine – die gelblich gefärbte Unterseite deutet auf einen weiblichen Falter hin
*
Das Große Ochsenauge (Maniola jurtina) brachte mich an den Rand der Verzweiflung. Ich konnte es einfach nicht fokussieren.
Es suchte sich immer Plätze aus – trockene Blätter vor allem – die die gleichen Farben hatten wie der Falter selbst. Und wenn
ich ihn endlich mal fast im Bild hatte, dann flog er auch schon weiter. Die Beleuchtung war im Wald auch leider eher schlecht.

Natürlich war ich auch wieder auf der Suche nach den Kulanen (Wildeseln), die ich ja längst für Phantome halte. Aber immerhin hatte ich das Glück aus der Ferne die halbwilden Kaschmirziegen sehen zu können. Sie kamen gerade aus einem Waldstück heraus, überquerten im Galopp die freie Wiese, um zu einem erneut nicht mehr einsehbaren Bereich zu kommen.


*

Beim letzten Foto kann man gut erkennen, wie ausgetrocknet die Teiche sind. Hier wurde gerade die Brücke erneuert, wobei ein Geländer fehlt, was aber im Moment ziemlich unwichtig ist, weil man sowieso auf der rechten Seite trockenen Fusses auf die andere Seite kommt. Dennoch sollte das Geländer baldmöglichst montiert werden. Wenn man so gedankenverloren vom Steg aus fotografiert, könnte es schon passieren, dass man einen Schritt zuviel nach hinten macht und fällt. Ertrinken kann man dabei sicher im Moment nicht, sich die Beine brechen aber vielleicht schon.

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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.

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9. Februar 2012, 21:15
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