Frankfurt-Frühling
Heute war ich mit Brigitte (Blechi) in der Innenstadt unterwegs, aber nicht etwa shoppen, sondern wirklich stundenlang per pedes Frankfurts Sehenswürdigkeit abgeklappert und es war wunderschön. Frankfurt hat ja durch seine ehemaligen Wallanlagen ganz viel Grün auch innerhalb der Stadt und da blüht es jetzt schon vom Feinsten.
Zierkirschenblüte vor einem Bankenturm
Kastanienspross direkt aus dem Stamm
Sternmagnolie ebenfalls am “Nizza”
Weitere Bilder vom Spaziergang gibt es heute (ein paar) und morgen (mehr) im anderen Blog.
Linktipp
Neue Bilder aus dem Botanischen Garten im MainZauber-Blog!
Und heute habe ich die ersten Tomaten geerntet:
Gerade mal was zum naschen, aber die Stöcke hängen voll mit noch grünen Tomaten. Auch Salat in Rot und Grün wächst noch und schmeckt auch noch.
Erholung
Zur Erholung nach all dem Ärger war ich heute Nachmittag im Botanischen Garten der Frankfurter Uni. Einen ersten kurzen Bericht dazu findet im anderen Blog, bitte lest heute mal DORT weiter. Danke
Grüne Soße
Im Mainzauber Hauptblog gibt es aktuell einen Spaziergang durch das neue Viertel am Deutschherrnufer in Frankfurt – unweit des Frankfurter Stadtteils Oberrad. An sich wollte ich mich ja nach Oberrad und auf die Suche nach dem “Grüne-Soße-Denkmal” begeben, aber irgendwie bin ich dann doch am Main hängen geblieben. Außerdem wusste ich nicht so recht, wo ich die Häuschen suchen sollte – Oberrad ist für mich Ausland. Aber vorstellen will ich euch dieses spezielle Denkmal trotzdem und dank Wikipedia gibt es sogar ein Bild davon (der Fotograf ist JPP).
Grüne Soße Denkmal in FFM-Oberrad
Das Denkmal besteht aus sieben kleinen Gebäuden, die an Gewächshäuser erinnern. Die transparenten Fensterflächen dieser Häuschen sind in unterschiedlichen Grün-Tönen ausgeführt. Sie sollen jeweils den Farbton eines der sieben Kräuter der Grünen Soße widerspiegeln. Auf dem Boden jedes der anlässlich der Einweihung 2007 begehbaren Gewächshäuser steht ein Schriftzug mit den Namen dieser Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.
Bei uns in Frankfurt erzählt man ja gerne, dass Frau Aja ( Catharina Elisabeth Goethe (* 19. Februar 1731 in Frankfurt am Main; † 13. September 1808, gebürtige Textor), also Goethes Mutter die Grie Soß erfunden haben soll. Das ist sicher eine Legende. Sie ist vermutlich eher auf französischen Einfluss zurück zu führen, eventuell mit den Hugenotten nach Deutschland gekommen. Es gibt unterschiedliche Rezepte dafür, aber im Grunde enthält sie neben den mehrfach erwähnten Kräutern noch hartgekochte, klein gehackte Eier, saure Sahne, Essig, Öl, Salz und Pfeffer. Darüber hinaus sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt. Ich selbst ersetze gerne einen Teil der sauren Sahne durch Joghurt, dadurch wird sie leichter. Wenn man die Soße zu hartgekochten Eiern ist, wird man nicht unbedingt noch welche in die Soße schneiden.
Neben dem großen Johann Wolfgang ist seine Mutter Frau Aja in Frankfurt auch immer irgendwie präsent. Sie muss selbst ebenfalls eine imponierende Frau gewesen sein. Im Frankfurter Palmengarten gibt es ein kleines Eck, den Apfelgarten der Familie Goethe. Dort steht eine leider nicht allzu gut erhaltene Skulptur von Frau Aja mit dem kleinen Johann Wolfgang Goethe.
So – und morgen als Nächstes geht es dann mit dem Borretsch weiter . . .
Gute Nacht erstmal
2009
Mal zurück geguckt – im letzten Jahr war ich am 13. März im Chinesischen Garten in Frankfurt. Das Wetter war Mitte März 2009 auch nicht gerade berühmt, aber schon ein bisschen wärmer.
Der ganze Beitrag hier: Chinesischer Garten
Exakt einen Monat später, am 13. April 2009, war ich nochmal dort und auch im angrenzenden Bethmannpark, da sah es dann schon viel freundlicher aus
Also seid gewiss: der Frühling kommt bestimmt!
Den Bericht hierzu findet man im alten MZ-Blog von 2009: Bethmannpark
Die Entstehung von Teich und Bach im Frühling 2009 habe ich übrigens HIER dokumentiert und zu meinem eigenen Erstauen gerade noch mal gelesen, dass wir auch im letzten Jahr von einem “Märzwinter” gesprochen und uns über den langen, kalten Winter beklagt haben. Schon vergessen? Ich für meinen Teil – Ja.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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