FNNF 27
Ein Projekt von Annika
Hier kommt noch einmal ein Foto vom Bambus und dem Duftschneeball am Zaun (hier ist es eher der Flieder im Vordergrund), ähnlich wie ich es gestern bei grauem Himmel und Sturm fotografiert habe. Heute kam das Bild nach einem kräftigen Regenguss und etwas Sonne zustande – sieht gleich viel frischer aus:
Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten wie nach einem solchen Regenschauer die ganze Natur anfängt zu glitzern, wenn nur ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke kommt.
Tropfen auf den Bambusblättern . . .
. . . und auf den letzten Blüten der Herbstastern:
Mit dieser Pracht ist es auch bald vorbei.
* * *
Auch Jeanie wird von dem kurzen Gastspiel der Sonne animiert mir nach Draußen zu folgen:
. . . dann die saftigsten Ziergräser anknabbern . . .
. . . dann erwacht beim Anblick tanzender Blätter der Jagd- und Spieltrieb.
* * *
Mehr Fotos zwischen Regen und Sonne im normalen Mainzauber-Blog
Gartenbegehung
. . . zwischen Nieselregen und Nieselregen – Sonne ist heute nicht. Aber – man muss ja immer das Positive sehen – wir haben derzeit das perfekte Bambuserholungswetter. Hohe Luftfeuchtigkeit und endlich auch mal Bodennässe – schon geht’s den Bambuspflanzen wieder besser.
Die großen Exemplare werden immer größer . . .
. . . und auch der Winzling macht sich.
Die Sonnenhüte, – bräute oder wie auch immer blühen und auf der Zierdistel lässt sich sogar im Nieselregen
ab und an mal ein Bienchen oder Hummelchen nieder.
Die Nr. 3 der Hibiskussträucher blüht nun auch. Er sieht ähnlich aus wie der Weiße mit der roten Mitte,
die Blätter sind aber zweifarbig rosa
Tja – und sonst? Es ist halt nass . . . sehr nass . . .
Bambus/Los geht’s
Unser Bambus hat derzeit wieder total eingerollte Blätter, es regnet einfach nicht. Weil wir das Außenwasser nicht anstellen wollen – zuviel Aufwand für einmal Wässern – habe ich heute schon Gießkannen aus der Küche in den Garten geschleppt. Dabei habe ich festgestellt, dass inzwischen an mehreren Stellen die gelben Krokusse zu blühen anfangen. Diese Farbe scheint wohl zu den frühen Krokussen zu gehören. Aber auch der Duftschneeball, der schon zum dritten Mal in diesem Winter blüht, öffnet teilweise schon die ersten Blattknospen.
Heute Nacht muss es sehr kalt gewesen sein, so ca. -8° zeigt die Min/Max-Taste am Thermometer an. Auch in der Früh war’s noch eisig, aber ab 9 Uhr kletterte das Thermometer im Sonnenschein wieder unaufhörlich nach oben. Die Sonne, die bisher nur im Vorgarten zu sehen war, lunzte gegen 11Uhr dann um die Ecke und im Garten herrschte plötzlich Hochbetrieb: Amseln, Meisen, Tauben, Spatzen waren plötzlich da und genossen entweder ein Sonnenbad oder ein echtes im Teich.
Mich juckt es in den Fingern, aber der Boden ist einfach noch zu nass. Wenn ich über den Rasen laufe, dann sinke ich noch richtig ein und die Socken in den Gartenclogs werden feucht.
Und plötzlich gab’s kein Halten mehr
Ich habe die Clogs gegen anständige Gummistiefel getauscht und die ersten zwei Stunden im Garten verbracht. Und es gibt wahrhaftig schon jetzt genug zu tun. Belohnt wurde ich mit reichlich blühenden Schneeglöckchen und Krokussen, die in den Beeten unter altem Laub zum Vorschein gekommen sind. Ich habe nun damit angefangen vertrocknete Stauden und Gräser zurück zu schneiden, ebenso die letzten vertrockneten Hortensienblüten. Die Hortensien haben schon wieder neue Knospen wie auch praktisch alle Clematispflanzen und die noch nicht gestutzten Rosen.
Nachdem ich in den letzten Tagen beobachten konnte, dass die Meisen schon wieder fleißig die Nistkästen inspizieren, haben wir heute den neuen Kasten, den ich im letzten Frühling am Carport angebracht hatte, in die große Hainbuche gehängt. Mir fiel erst relativ spät auf, dass die Arme der geöffneten Wäschespinne fast bis an den Nistkasten reichten und dort am Carport einfach zuviel Betrieb war. Ob der Kasten nun in der Hainbuche akzeptiert wird, das muss sich zeigen. Drei Nistkästen haben wir nun im Garten, alle ziemlich weit auseinander. Aber bisher war immer nur einer belegt, allerdings durchaus abwechselnd.
Überlebenskünstler
Als echte Überlebenskünstler zeigen sich die kleinen Hornveilchen, die ich im Herbst in ihren Töpfchen und zusammen mit einer Baumheide in eine Zinkwanne gestellt habe. Sie trotzen seitdem jeglichem Wetter – waren eingeschneit, sind fast im Wasser ertrunken, Selbiges ist samt Töpfchen eingefroren und was machen die Hornveilchen? > sie blühen nach wie vor. Seit vorgestern ist die Zinkwanne wieder unter der Schneehaube aufgetaucht und nun – seht selbst:
Weil ich den gestrigen Schönwettertag mit einem ausgiebigen Spaziergang verbracht habe – siehe Mainzauberblog – bin ich nun eben mal raus in den Garten, nachdem der Regen aufgehört hat. Es sieht zwar im Großen und Ganzen eher ernüchternd aus aber trotzdem regt sich überall Leben. Meine Bambussträucher, die wirklich massenhaft Blätter abgeworfen haben, stehen trotzdem im schönsten Grün da. Ihnen gefällt vermutlich der viele Regen und die Schneeschmelze. Unter einem kalten und sehr trockenen Winter würden sie mehr leiden.
Auch Viburnum, der Schneeball, bringt noch einmal neue Blüten hervor. So kräftig wie er im November bereits
in Blüte stand, hatte ich das gar nicht mehr zu hoffen gewagt.
Schwanzmeise mit dem blühenden Schneeball im Hintergrund (rosa Farbtupfer)
Im Vorgarten stehen die kräftigsten Helleborussorten in den Startlöchern
Auch im Minialpinum hat doch mehr als erwartet bisher überlebt.
Aber von Alpengewächsen sollte man das auch verlangen können – oder?
Ausgesprochen gespannt bin ich, wie in diesem Jahr meine Magnolien blühen werden. Die alte Magnolie, die unter dem Teichbau ziemlich gelitten hatte, sieht bisher gut aus. Und das Bild oben zeigt die Knospen der neuen kleinen Sternmagnolie, die ich erst im letzten Jahr bei Ald* erstanden habe. Da trug sie gerade mal 3 Knospen. Die sieht eigentlich auch ganz vielversprechend aus. Nun ja, bis es dann wieder Frühling wird, ist noch jede Menge Geduld angesagt.
Purpur
. . . und Gelb sind die Farben dieses Herbstes. Auch wenn es fast vorbei ist, gibt es immer noch mal schöne Momente im Garten. Heute Nachmittag kam die Sonne nochmal zum Vorschein, leider erst ziemlich spät. Aber ich bin gleich raus, um die beiden Bambusbüsche mit dem Wasser aus den Regentonnen nochmals kräftig zu wässern. Sie haben im Moment viele gelbe Blätter. Ich hoffe, dass das auch beim wintergrünem Bambus normal ist. Die Regentonnen müssen nun sowieso geleert werden, bevor es Frost gibt. Neulich haben wir schon etwas in den Teich abfließen lassen, aber es gibt immer noch genug Wasser. Dabei fiel mir auf, wie schön der eine Schneeball blüht, obwohl er kaum noch Blätter hat – und das duftet ganz wunderbar. Der zweite – eine andere Sorte – hat noch viel buntes Laub.
Viburnum bodnantense “Dawn” – Winterschneeball – Der Eine blüht . . .
. . . der andere schmückt sich noch mit buntem Laub – koreanischer Duftschneeball “Viburnum carlesii”
Absoluter Augenschmaus – die Blätter der Bergenien . . .
. . . etwas dezenter die vertrockneten Hortensienblüten
Jeanie kommt mal gucken, was ich treibe und verzieht sich wieder.

















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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