Gedichte
. . . an den Fensterscheiben – das ist eine Idee, die mir schon vor einiger Zeit bei Carmen und ihrem zauberhaften “Schweizer Garten-Blog” aufgefallen ist. Ich bin ja bekanntermaßen kein besonders kreativer Mensch was Basteln und Dekorieren angeht, aber als ich heute auf eben diesem Blog wieder auf einen solchen Fenster- oder Wandschmuck gestoßen bin, da hat’s mal “Klick” gemacht. Carmen hat einen sog. Vintagerahmen mit einem Gedicht von Christian Morgenstern “Drei Spatzen” verziert und das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Idee stammt aber noch von einem weiteren Blog “Blümli-Garten” und auch diesem Link bin ich gefolgt. Danach habe ich mir kurzerhand Rahmen und Gedicht vorgenommen, auf meiner Festplatte nach Spatzen gesucht und das Ganze für mich neu zusammengebaut. Mir fehlt nun zwar eine selbstklebende, wieder entfernbare und auch noch bedruckbare Folie, aber ich hab das Werk einfach mal auf einem normalen weißen Blatt ausgedruckt und finde es richtig schön. Es klebt nun mit Tesafilm optisch nur unzureichend befestigt an einem Fenster, durch das wir nicht sooft rausgucken, sodass das weiße Blatt nicht unbedingt stört. Ich hoffe, dass auf dem Rahmen kein Copyright liegt. Wenn doch, dann bitte melden, dann entferne ich das Bild wieder aus dem Blog.
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Die Idee als solche werde ich mal weiterentwickeln. Man kann ja heute Fenster- und Wandschmuck mit allen möglichen Motiven kaufen, aber meistens ist das nicht billig und die Motiven gefallen mir nur selten. Da bietet es sich ja geradezu an, aus eigenen Fotos etwas in der Art zu gestalten. Ich werde jetzt mal nach dieser Folie googeln, die wird’s ja wohl irgendwo geben.
Nachtrag Nr.1: Billig ist etwas anderes. Durch die Bank kosten diese Folien (z.B. von DAT*-Becker) in DIN A4 pro Stück ca. 1 Euro. Meistens werden sie in einer Packung mit 15 Folien für 14,99 Euro angeboten. Den Vogel schießt C*nrad Shop ab, da wird eine! Folie für 2,25 Euro verkauft. Auch die Firma P*arl.de ist da nicht wirklich günstig. Da heißt es jedenfalls immer erst einen Probedruck auf Papier machen! Oder doch Overheadfolien nehmen und auf die unsichtbare Befestigung pfeifen. Es gibt ja auch kristallklares Tesafilm. Wenn nur die Finderabdrücke nicht wären! Oder hat jemand noch bessere Tipps?
Nachtrag Nr.2: Nicht selbstklebende transparente Folien sind erheblich billiger und da gibt es viele Angebote. Das müssen auch keine Overheadfolien sein (die hab ich allerdings noch).
Sam
Nochmal für Alle: Sam heißt eigentlich “The Reader” und ist eine Figur der englischen Künstlerin Fiona Jane Scott aus Devonshire. Das Material ist Kunststein. Diese Figur soll lt. Zertificat wetterfest und frostbeständig sein. Sollten wir wirklich mal wieder Minusgrade bekommen, die so auf -20° zulaufen, dann werde ich ihn aber zumindest einhüllen.
Wer mehr darüber wissen möchte, guckt mal hier: Ganuba – The Reader
Ich habe ihn im April zum Geburtstag bekommen.
Den Rhododendron habe ich kurz danach versetzt, er wird noch größer und der Platz war nicht optimal.
Mehr zu Sam – benannt nach Samwise Gamgee aus “Der Herr der Ringe ” gab es am 20.4.2010 hier im Blog.
Es stürmt noch immer, aber zumindest bin ich heute morgen mit blauem Himmel und Sonne aufgewacht.
Claytonia
Claytonia perfoliata – schonmal gehört? Vielleicht die amerikanischen oder kanadischen Gartenblogger, also mir war dieses Unkraut, pardon, Wildkraut bisher fremd. Sein deutscher Name ist “Gewöhnliches Tellerkraut” und es wächst am Carport hinten im Garten (also dort, wo bei uns fast alle Unkräuter wachsen). Das Erscheinungsbild der Pflanze ist ziemlich einmalig, aber ich musste im Internet doch erstmal schwer danach suchen. Die Art ist ursprünglich im Westen Nordamerikas beheimat und ist in Mitteleuropa ein Neophyt. Sie wird erst seit wenigen Jahren in Mitteleuropa angebaut. Sie ist winterhart und wird darum gelegentlich als Wintergemüse verwendet (Winterportulak). Mich hat sie spontan an Kresse erinnert. Jetzt wo ich weiß, dass es essbar ist, werde ich es auch mal probieren.
Macro der winzigen Claytoniablüte, die durch das Blatt hindurch wächst
(daher der lat. Ausdruck perforata)
So – hab’s probiert, die Blätter samt Blüten. Schmeckt ganz interessant, aber nicht besonders intensiv. Ein bisschen nussig, ansonsten “grün”. Ich kann’s mir gut in Quark auf dem Frühstücksbrötchen vorstellen. (Wenn hier morgen nichts zu lesen ist, war’s vielleicht doch nicht essbar *g*.) Die Blätter enthalten Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen und wurden in Nordamerika sowohl von Indianern als auch Goldwäschern und Bergleuten gegessen. Deshalb heißt es im englischen Sprachraum auch Miner’s lettuce, Spring Beauty, oder Indian lettuce.
“Solang sie das Zeug nicht mir in den Napf gibt – obwohl, Gras mag ich ab und an ja auch.”
Wir haben heute so richtiges Aprilwetter, aber jetzt am Nachmittag kommt vermehrt die Sonne durch. Ich habe nicht viel Lust auf Gartenbuddelei, aber ich habe meine Zucchini ins Beet gepflanzt. Ich denke, das geht jetzt, sie schon sehr kräftig. Die Minibalkongurken sind jedoch neulich beim Kälteeinbruch im April eingegangen. Vielleicht kaufe ich mir beim Gärtner demnächst ein Pflänzchen. Die selbst gezogenen Tomaten kommen demnächst auch raus.
Schluss mit Lustig oder der Rauswurf aus dem Schlaraffenland . . .
. . . heißt es wohl spätestens morgen. Wieviel Futter noch in der Glocke ist, weiß ich nicht, aber der Energiekuchen ist so gut wie alle. Aber nun gibt es wirklich genug Insekten und was die Vögelchen noch so benötigen, das dürfte kein Problem werden. Viel Jungmeisen sind schon unterwegs, unsere allerdings noch nicht. Da zwitschert es noch gewaltig aus dem Nistkasten, wenn die Alten mal wieder auf sich warten lassen.
Die Steinlaterne am Teichrand ist für mich einfach immer wieder ein Hingucker.
Sam(-wise)
Auch die Eichhörnchen kommen immer noch zur Futterstelle im Flieder und sind dort zumindest noch besser zu erkennen als die Vögel. Bei K*lle fiel mir gestern wieder auf, dass dort nach wie vor Wildvogelfutter angeboten wird. Noch ist der letzte Energiekuchen nicht aufgebraucht und auch in der Glocke ist noch etwas drin, aber nicht mehr lange. Manche Naturschützer sind ja der Ansicht man solle im städtischen Raum weiterfüttern,, weil es hier mehr Singvögel als natürliche Nahrungsquellen gibt. Ich weiß nicht so recht, mir erscheint es auf lange Sicht nicht sinnvoll. Ich denke nicht, dass ich weiterfüttern werde, wenn die beiden letzten Winterfutterstellen aufgebraucht sind. Wie haltet ihr das denn?
Heute Nachmittag ist es richtig heiss in der Sonne. Wir sind noch garnicht richtig drauf eingestellt. Das Terrassendeck muss neu gemacht werden und erst dann kann auch die große Markise wieder montiert werden. Im Moment bleibt also nur der Sonnenschirm. Dafür kamen die Alu-Klappstühle von Lid*, die ich vor ein paar Tagen bestellt habe gerade an. Die sind zwar Marke einfach aber sehr bequem und waren superpreiswert. Sollten wir uns doch mal für anständige Sessel entscheiden, finden die überall im Garten noch Platz. So – nun gibt es erstmal Erdbeertorte und Kaffee - *mhhh*.
Erinnert ihr euch an Samweis Gamdschie (original Samwise Gamgee) aus “Der Herr der Ringe” ? Heute Nachmittag kam mein Geburtstagsgeschenk an: “The Reader” von Fiona Jane Scott. Aber er kann ja nun nicht ewig The Reader heißen – jeder Elf, Kobold oder Hobbit braucht schließlich einen Namen. Erst dachte ich an Frodo, der im ersten Teil der HdR Trilogie auch mit einem Buch unter einem Baum sitzt, als Gandalf der Zauberer im Auenland eintrifft. Aber für die Figur selbst fand ich Frodo unpassend. Stattdessen fiel mir sofort Frodos treuster Freund ein – eben Sam oder genauer Samwise Gamgee. Er ist zwar nicht der Bücherwurm unter den Hobbits aber dafür der Gärtner und ich findet, dass Sam ausgesprochen gut zu dieser Devonshirefigur passt. Schließlich heißt das Auenland im englischen Original ja auch “The Shire”.
Ein bisschen mehr Grün um ihn herum braucht es noch, aber das wächst schon noch.
Die Figur ist übrigens 50cm hoch und 25 kg schwer – ein ganz schöner Brocken. Sie wird im Laufe der Zeit sicher noch ein bisschen Patina ansetzen.
Heute Nachmittag ist es richtig heiß, so dass es mir fast schon wieder zuviel des Guten ist. Bin froh, dass ich mit der Schwerstarbeit fertig bin, wenn es schattiger wird, werde ich noch ein paar Ahörnchen rupfen gehn. Und Wässern ist heute wieder angesagt, wir hatten ja schon ewig keinen Regen mehr. An mehreren Stellen blühen jetzt die weißen Duftschneebälle und verströmen einen betörenden Duft. Wäre es Parfüm, dann wäre es mir bei diesen Temperaturen zu schwer.
Die Schneckenbarriere funktioniert (oder es gibt bei dieser Trockenheit gar keine Schnecken. Glaub ich aber nicht.) – Salat und Erdbeeren wachsen und gedeihen.
Gartenkunst
Heute Nachmittag bevor ich mich dann endgültig ins Bett verzogen habe, habe ich mich noch im Internet nach Steinfiguren für den Garten umgeguckt und zwar nach den Devonshirefiguren von Fiona Jane Scott. Ich hatte ja so einen kleinen Troll von P*tschke, der mir eh nicht gefallen hat, auf den ist neulich ein Ziegel gefallen, mit dem der GöGa bei der Neubedachung des Geräteschuppens eine Plane befestigt hatte. Futsch war der Wicht! Dem GöGa tat’s herzlich leid – mir nicht. Aber da er reuig war und meinte, er würde mir einen neuen kaufen, kam mir die Idee mir stattdessen zum Geburtstag eine wirklich schöne Figur zu wünschen. In den Gartencentren in der Umgebung bin ich aber nicht fündig geworden. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben die dieses Jahr so gut wie gar nichts da. Nun steht der Tag des Älterwerdens mal wieder vor der Tür – passend wie eigentlich immer bin ich krank geworden – und ich habe immer noch keinen Wunsch geäußert. Aber das ist nicht schlimm, wer sich an das Steinlaternendrama vom letzten Geburtstag erinnert, weiß ja, dass ich gerne warte, wenn ich dann das bekommen, was ich möchte. Nun bin ich im Internet fündig geworden und habe eine Figur gefunden, die irgendwie auch Symbolcharakter für mich hat: The Reader. Leider hat der Laden keine Lieferzeiten angegeben, deswegen hab ich erstmal eine Anfrage geschickt, auf die ich jetzt warte. Es gibt The Reader noch bei anderen Versendern, aber dieser hier scheint mir der Günstigste zu sein. Es gibt da Preisspannen, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Yukimi-Gata – die Schneelaterne
Ich mag nicht viel Dekokram im Garten, aber eine ausgewählte Stücke dürfen gerne sein – die Steinlaterne gehört dazu, der Flip und nun hätte ich gerne diese Figur – schaun wir mal.
Word verification free blog!








Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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