Frohe Ostern
Allen unter euch, die sich vielleicht noch heute oder morgen in einen Osterurlaub aufmachen, möchte ich schon jetzt wunderschöne Osterfeiertage und gute Erholung wünschen. Und das nach Möglichkeit ohne Stau auf der Autobahn oder Ähnliches. Das Wetter soll ja weiterhin sonnig und herrlich warm bleiben – also vergesst am Ostersonntag möglichst keine Schokoladeneier auf der Hutablage (nennt man das überhaupt noch so?) vom Auto.
Ich bin heute schon an blühenden Rapsfeldern vorbei gekommen und seht mal her, wen ich dort entdeckt habe:
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Es ist brühheiss da draußen im Garten. Heute Nachmittag habe ich entdeckt, dass nun auch schon die ersten Rosen Knospen zeigen und auch die großen Schwertlilien. – Für unseren Flachwasserteich habe ich heute noch einen Zwergrohrkolben erstanden und schon eingepflanzt. Im Wasser selbst wächst ja relativ wenig, weil es wirklich maximal 20 cm hoch ist. Aber die Sumpfdotterblumen und das Wollgras? sahen sehr schön aus, die Kleinstseerose entwickelt sich auch wieder (beides hat den Winter also gut überstanden) und so dachte ich mir, dass der Teich auch noch so einen Typha minima (Zwergrohrkolben) vertragen könnte. Das Gras muss ich mal von Nahem fotografieren. Vielleicht bekomme ich ja raus, welche Art das wirklich ist.
Sieht schon nach Wollgras aus, finde ich
Pfeil 1 zeigt auf das, was mal ein Rohrkolben werden soll, Pfeil 2 auf die winzigen Blättchen der Seerose.
Die heben sich in ihrem Rot noch kaum von den Kieseln ab.
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Ich denke gerade daran, dass bei fast 30°C (bei uns) in diesem Jahr wohl niemand zu Ostern Goethe zitieren wird: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche . . .
Kontrastprogramm
Mal wieder was Blühendes > ausgerechnet den heutigen eher trüben Tag hat sich die kleine Seerose im Teich ausgesucht, um die erste Blüte zu öffnen:
Seerose “Chrysantha” für flache Gewässer
Sofern ich die beiden Seerosen beim Auspacken und Einpflanzen vor ein paar Wochen nicht verwechselt habe, ist das die “Chrysantha“, die hier relativ eindeutig rosé erscheint, aber im Wasser kommt auch deutlich der kupferfarbene Anteil durch. Die andere Seerose “Indiana”, die ich in den Kübel gepflanzt habe, ist offenbar eingegangen. Ich vermute, dass das Wasser einfach zu warm geworden ist. Beide Pflanzen hatten zunächst ihre Blätter verloren und die Chrysantha auch eine bereits vorhandene Knospe. Während diese sich aber im flachen Teich wieder schnell erholt hat, sind die Blätter der Indiana im Kübel regelrecht verfault und nun ist von der Pflanze nichts mehr zu sehen.
Und es muss auch nicht immer ein Bussard sein:
Mal wieder ein Rotschwänzchen, dass sich auf der Steinlaterne niedergelassen hat. Im Hintergrund wächst ein Blaustrahlhafer. Das ist kein Filtereffekt.
Hummel, Hummel
. . . ohne Mors, Mors***. Viel blüht im Garten derzeit nicht. Aber was blüht, ist größtenteils von Hummeln belagert. Die dicken Brummer hängen überall, vor allem an den zierlichen Lavendelrispen, aber auch an den diversen Echinaceablüten und den Sonnenhüten. Auch in die “Tüten” der Hostablüten finden sie hinein. Es ist wirklich unglaublich.
*** Zu diesem hanseatischen Ausruf siehe auf den Bombus-Seiten.

Das hier auf der weißen Blüte dürfte eine Helle Erdhummel (Bombus lucorum) sein
Das hier auf der gelben Blüte müsste eine Ackerhummel (Bombus pascuorum) sein
Seht ihr die vielen kleinen dunklen Pünktchen? Alles Hummeln
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Und meine Seerose bekommt eine Blüte (auch wenn sie hier noch nicht zu sehen ist)
Überlebt
. . . hat erstaunlicherweise der Garten das gestrige Unwetter. Ich kann’s noch gar nicht glauben, dass so wenig kaputt gegangen ist. [Mehr zum Unwetter im anderen Blog.] Ich bin heute Morgen mit ganz bösen Ahnungen in den Garten gegangen, aber bis auf ein paar zu Boden gedrückte Rosen und Glockenblumen, die aber noch nicht mal geknickt waren, war alles noch in Ordnung. Unser Glück war jedenfalls, dass es nicht auch noch gehagelt hat.
Die ersten kleineren, gelben Taglilien blühen inzwischen und ich habe meine Seerosen bekommen und auch bereits gepflanzt. Nun bin ich gespannt, wie sie sich entwickeln.
Miniwassergarten auf der Terrasse
Ich wollte ja nie Gelb im Garten haben, aber mit den frischen gelben Blüten, die vorwiegend rund um den Teich wachsen, habe ich mich mehr als angefreundet – sie gefallen mir wirklich gut.
Goldfelberich (Lysimachia punctata)
Der berüchtigte Goldfelberich hat sich (noch) nicht bei uns aber bei Nachbars am Zaun angesiedelt und zwängt seine hübschen Blüten schon durch Selbigen hindurch. Ich hab sie schon gewarnt, dass er sich ausbreitet wie Unkraut, aber andererseits, dort wo er wächst – sowohl bei ihnen als auch eventuell dann bei uns – hab ich nichts dagegen. Es ist die hintere Ecke, die zwar keine verwahrloste Unkrautecke mehr ist wie früher aber trotzdem eher . . . sagen wir mal “naturnah”. Dort wächst inzwischen auch wild wieder der Fingerhut und die Margerite – das ist okay.
Und jetzt – traraaa – einen Tusch bitte! Die schönste unter meinen (weißen) Clematissorten öffnet endlich die ersten Blüten:
Clematis “Arctic Queen”
Ich kann mich nicht satt sehen an diesen herrlichen Blüten. Sie fasziniert mich in ähnlicher Weise
wie die in Zartblau bis Pink schillernde “Crystal Fountain”, die nun gerade verblüht ist.
Das Wetter ist heute übrigens wesentlich beständiger als erwartet, aber total schwül wieder. Nur Wässern muss ich nach den gestrigen Regenmassen bestimmt nicht!
Seerosen
. . . sind in unserem flachen Teich fast nicht möglich. Im vergangenen Jahr hatte ich eine kleine, die aber auch nur ein einzige Blüte hatte. Der Chef der Gartenbaufirma, die uns Bach und Teich angelegt hat, sagte mir auch vorab, dass ich mir Seerosen aus dem Kopf schlagen müsse, weil das Wasser ja zudem noch eine leichte Strömung hat. Deshalb habe in in diesem Frühjahr zunächst nur einen mit anderen Wasserpflanzen bereits fertig bepflanzten Korb eingesetzt. Nun ist die Terrasse neu gemacht und auch der Wasserbottich steht wieder auf seiner Ecke und wartet auf Neubepflanzung. Und prompt meinte der GöGa vorhin: “Wenn du mal wieder Pflanzen holen gehst, dann bring uns doch auch wieder eine Seerose mit.” Aha, obwohl er sonst nicht viel mit Pflanzen am Hut hat – nach Seerosen lechzt er also auch! Nun habe ich gestern Abend im Internet einen Seerosenversand entdeckt, der auch mehrere für geringe Wassertiefen geeignete Seerosen anbietet. Bei D*hn*r & Co bekommt man nämlich fast immer nur die eine Sorte “Pygmaea rubra” oder “alba” angeboten – Ende. Also habe ich bestellt und bin gespannt, was da kommt. Die eine Sorte: “Chrysantha” gibt sich schon mit einer Wassertiefe von 20cm zufrieden und verträgt auch Halbschatten. Die kommt in den Teich, denn dort wo das Wasser am ruhigsten ist, ist öfter mal Schatten. Ihre Farbe wird mit gelb-aprikose-kupferfarben angegeben, wobei die Blütenfarbe von Tag zu Tag dunkler werden soll. Die zweite Sorte “Indiana” ist für den Kübel. Sie braucht volle Sonne, die kriegt sie auf der Terrasse auch. Die Blütenfarbe soll sich bei dieser Seerose von Apricot über Apricot-Orange zu Orangerot hin verändern.
So wird’s zwar nie aussehen, aber vielleicht ein bisschen
Wer die vielen Bilder aus Schloss Wolfsgarten noch nicht gesehen hat
> ihr findet sie im Mainzauber Blog unter den Einträgen vom 24. Mai bis einschließlich 27. Mai.
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Nachtrag: Sehr schön – ich habe gerade eine persönliche Email bekommen, dass die Sendung morgen beim Versender schon rausgeht *freu*. Dann müsste ich die Seerosen bis Ende der Woche spätestens haben, wenn der DPD ordentlich funktioniert.















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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